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Man zählt ihn zu den "jungen Wilden": Rainer Fetting in seiner Ausstellung (Foto: Roland Baege/Dortmunder U)

Jung und wild und Willy Brandt – Bilder und Skulpturen von Rainer Fetting im Dortmunder „U“

Große Leinwände, beherzter Pinselduktus, satte Farben: Rainer Fettings Bilder bestechen nicht eben durch Zurückhaltung. Wenn der eh schon üppig bemessene Keilrahmen zu klein wird, wenn Hand, Kopf oder Fuß eines Portraitierten noch irgendwie untergebracht werden müssen, dann wird ein weiteres Malfeld angesetzt, was aus ursprünglich viereckigen Arbeiten manches Mal putzig verschachtelte Polygone macht. Damals, Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre, gehörte Rainer Fetting zu den „jungen Wilden“, die, in Berlin am Moritzplatz zunächst, laut und lustig ihren Platz im Kunstgeschehen jener Jahre einforderten. Jetzt sind Arbeiten Fettings, die jüngsten von 2016, im Dortmunder Kunstmuseum U zu sehen.

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Herbert Rolf Schlegel, Jugendgruppe am Ammersee (Jeunesse doré), 1953, Öl auf Leinwand, 90 x 100 cm, Sammlung Murken, (Foto: Thomas Kersten)  

Ausstellung auf Haus Opherdicke: Herbert Rolf Schlegel und Audio-Walk von Johanna Steindorf

Der Lockdown geht weiter, so aber auch die Kunst im und am Museum Haus Opherdicke: Während die neue Ausstellung "Die Versöhnung von Mensch und Natur" mit Werken von Herbert Rolf Schlegel aus der Sammlung Murken vorerst in rein digitaler Form am Sonntag, 28. Februar eröffnet, bietet der Audio-Walk "Natur ist unsichtbar" von Johanna Steindorf ein individuelles Kunsterlebnis, das Interessierte vor Ort begeistern möchte.

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Spaß bei der Arbeit: Die Ausstellungsmacher Sally Müller und Arne Reimann mit Künstlerin Louise te Poele (r.). (Foto: Thomas Kersten – Kreis Unna)

Wundersam Wirklich: Rahmenprogramm begleitet Ausstellung

Spaß bei der Arbeit: Die Ausstellungsmacher Sally Müller und Arne Reimann mit Künstlerin Louise te Poele (r.). (Foto: Thomas Kersten – Kreis Unna)
Spaß bei der Arbeit: Die Ausstellungsmacher Sally Müller und Arne Reimann mit Künstlerin Louise te Poele (r.). (Foto: Thomas Kersten – Kreis Unna)

„Wundersam Wirklich – Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden“ heißt die Werkschau, die noch bis zum 16. Februar im Museum Haus Opherdicke zu sehen ist. Passend zum Ausstellungs-Endspurt haben die Kulturmacher des Kreises zwei Rahmenprogramm-Punkte im Angebot.  

So wird am Donnerstag, 16. Januar, um 20 Uhr der Film „eXistenZ“ gezeigt. Der rund eineinhalbstündige Science-Fiction-Thriller des kanadischen Regisseurs David Cronenberg wird im Spiegelsaal auf großer Leinwand vorgeführt. Er spielt mit dem Wechsel von vermeintlicher Realität und virtueller Realität.   Die Charaktere bewegen sich innerhalb und außerhalb des fiktiven Computerspiels „eXistenZ“, eines Abenteuerspiels mit dem Ziel, den Sinn des Spiels herauszufinden – angelehnt an herkömmliche Videospiele der 1980er und frühen 1990er Jahre.  

Was ist Wirklichkeit?

Mit dem Film wirft der Regisseur die Frage auf, was Wirklichkeit und was lediglich sensorischer Input ist. Was und wie sieht das Individuum? Eine Frage, die sich künstlerisch und geschichtlich in den Malereien der niederländischen Magischen Realisten widerspiegelt und das Gesehene übersteigt. Vor der Filmvorführung gibt es einen geführten Ausstellungsrundgang. Um 19.15 Uhr geht es um den magisch-realistischen Ansatz in der Malerei, den Fotografien bis hin zur virtuellen Alltagsrealität.

Kuratorenführung durch die Ausstellung

Am Sonntag, 19. Januar findet um 14.30 Uhr in der Ausstellung – statt der öffentlichen Führung – eine Kuratorenführung mit den Ausstellungsmachern, Sally Müller und Arne Reimann, statt. Einerseits erzählen sie Anekdoten rund um die Ausstellung, andererseits erläutern sie das Konzept und stehen für Fragen zur Verfügung.  

Künstlerinnengespräch mit Louise te Poele

Kleiner Ausblick auf den Februar: Am Sonntag, 2. Februar gibt es um 14.30 Uhr in der Ausstellung die Gelegenheit, Louise te Poele beim Künstlerinnengespräch persönlich kennen zu lernen.  

Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms sind im Eintrittspreis ins Museum enthalten. Um rechtzeitige, telefonische Anmeldung an der Museumskasse wird gebeten unter Tel. 0 23 01 / 9 18 39 72. PK | PKU

Louise te Poele, Stien, 2009, Fotografie auf Aluminium, 100 x 150 cm ( Leihgabe der Künstlerin)

Kreis zeigt „Wundersam Wirklich – Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden“

Der Kreis setzt seine Ausstellungsreihe fort: "Wundersam Wirklich – Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden" ist die Werkschau überschrieben, die von Sonntag, 15. September bis zum Sonntag, 16. Februar 2020 auf Haus Opherdicke zu sehen sein wird. Präsentiert werden Werke aus der Sammlung des Museum Arnhem und von der Künstlerin Louise te Poele.

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Dick Ket, Zelfportret met baret (Selbstportät mit Barett), 1933, Öl auf Holz, 38,5 x 26,4 cm, Collection Museum Arnhem. (Foto: Peter Cox)

Ausstellung „WUNDERSAM WIRKLICH“ auf Haus Opherdicke

Der Kreis setzt seine Ausstellungen aus Haus Opherdicke fort. "WUNDERSAM WIRKLICH – Magischer und Neo-Realismus aus den Niederlanden" ist die Ausstellung überschrieben, die vom 15. September bis zum 16. Februar 2020 im Museum Haus Opherdicke zu sehen sein wird und Werke aus der Sammlung des Museum Arnhem und von Louise te Poele präsentiert. Ausstellungseröffnung ist am kommenden Sonntag (15. September, um 11.30 Uhr.

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da GerhardiFrauenbildnis, 1903Öl auf Leinwand, 90 X 60 cmMärkisches Museum Witten, Foto: Tanja Murczak

Ausstellung auf Haus Opherdicke: Sonntagsführung fällt aus

Die Sonntagführung durch die Ausstellung „Die Neue Frau“ auf Haus Opherdicke muss am Sonntag, 14. Juli aus organisatorischen Gründen ausfallen. Ab dem 28. Juli finden die Sonntagsführungen wieder planmäßig um 11.30 Uhr, 14 Uhr und 14.30 Uhr statt.

Die aktuelle Ausstellung „Die Neue Frau“ zeigt Kunstwerke – vor allem Malerei, Grafiken und Skulpturen – berühmter Künstlerinnen wie Hannah Höch, Käthe Kollwitz, Hanna Koschinsky, Elfriede Lohse-Wächtler, Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Lotte Reiniger oder auch Alice Sommer. Zu besuchen ist die Gruppenausstellung noch bis Sonntag, 18. August.

Im November 2017 wurde der Skulpturenpark eröffnet – auch im Sommer ist er einen Ausflug wert. (Foto: Thomas Kersten - Kreis Unna)

Ausflugstipp für jedes Wetter: Zauberwelten auf Haus Opherdicke

Im November 2017 wurde der Skulpturenpark eröffnet – auch im Sommer ist er einen Ausflug wert. (Foto: Thomas Kersten - Kreis Unna)
Im November 2017 wurde der Skulpturenpark eröffnet – auch im Sommer ist er einen Ausflug wert. (Foto: Thomas Kersten – Kreis Unna)

Sommerlich warm, immer wieder ein Regenschauer und zwischendurch Sonne – mit so einem Wetter lässt sich nur schwer planen. Wer für jede Wetterlage am Wochenende noch das geeignete Ausflugsziel sucht – für den hat der Kreis Unna einen Tipp: Haus Opherdicke.

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August Wilhelm Dressler, Bildnis Max Liebermann, 1928, Öl auf Leinwand, 170 x 105 cm, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg. (Foto: Wolfram Schmidt)

Kreis zeigt „Die Poesie des Alltags“: Ausstellung läuft noch bis 8. April

August Wilhelm Dressler, Bildnis Max Liebermann, 1928, Öl auf Leinwand, 170 x 105 cm, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg. (Foto: Wolfram Schmidt)
August Wilhelm Dressler, Bildnis Max Liebermann, 1928, Öl auf Leinwand, 170 x 105 cm, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg. (Foto: Wolfram Schmidt)

Der Countdown läuft: Bis einschließlich Sonntag, 8. April ist die Ausstellung mit Arbeiten von August Wilhelm Dressler auf Haus Opherdicke zu sehen. Unter dem Titel „Die Poesie des Alltags“ zeigt der Kreis mehr als 100 Gemälde und Papierarbeiten des Künstlers.

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Paul Kleinschmidt, Stillleben mit Tulpen, Flasche und Glas, 1948, Öl auf Leinwand. Foto: Thomas Kersten

Neue Ausstellung: „Der Blick nach Innen. Von Interieurs bis zu Stillleben“

Paul Kleinschmidt, Stillleben mit Tulpen, Flasche und Glas, 1948, Öl auf Leinwand. Foto: Thomas Kersten
Paul Kleinschmidt, Stillleben mit Tulpen, Flasche und Glas, 1948, Öl auf Leinwand. Foto: Thomas Kersten

Der Kreis bereitet die nächste Kunstausstellung auf Haus Opherdicke vor: „Der Blick nach Innen. Von Interieurs bis zu Stillleben“ stellt neben Arbeiten von Künstlern der „verschollenen Generation“, mit denen sich Haus Opherdicke profiliert hat, auch bis in die Gegenwart reichende Werke vor. Die Ausstellung wird am Sonntag, 13. August eröffnet und bis zum 19. November zu sehen sein.

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Ausstellung Josef Scharl: „Maler und Grafiker des Expressionismus“

Josef Scharl, Albert Einstein, 1944, Öl auf Leinwand. (Foto: Thomas Kersten)

Die Werke des expressionistischen Malers und Grafikers Josef Scharl (1896 – 1954) zählen zu den herausragenden Kunstwerken, die seit den 1920er Jahren entstanden sind. Fast 100 Arbeiten des Künstlers präsentiert der Kreis Unna vom 9. April bis zum 23. Juni 2017 im kreiseigenen Haus Opherdicke, Dorfstraße 29 in Holzwickede.

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