Altenpflegerin (40 J.) wegen Betruges zu 2.000 Euro Geldstrafe verurteilt

War die 40-jährige Altenpflegerin F. aus Holzwickede eine raffinierte Betrügerin oder wollte sie nur einer pflegebedürftigen älteren Dame aus ihrer Nachbarschaft helfen, weil sie ihr leid tat? Diese Frage hatte gestern (30.6.) das Amtsgericht Unna zu entscheiden, wo sich die Altenpflegerin F. und ihre Mutter H. wegen gemeinschaftlichen Betrugs zu verantworten hatten.

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19-Jähriger ballert betrunken mit Schreckschusspistole herum: 40 Stunden gemeinnützige Arbeit

Stellen Sie sich vor, Sie sind auf dem Nachhauseweg, kurz nach Mitternacht, im U-Bahnhof Hörde, als plötzlich jemand mit einer Pistole wild herumballert. „Wie würden Sie sich fühlen?“, fragte Richterin Birgit Vielhaber-Karthaus den Angeklagten heute in seiner Verhandlung vor dem Amtsgericht Unna. „Hätten Sie nicht auch eine unglaubliche Angst bekommen?“

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(Foto: Succo - Pixabay)

32-Jähriger zieht Berufung zurück: Vier Monate Haft für Betrug an eigener Familie

Weil er seinen Stiefvater und die eigene Mutter in Holzwickede mit einem raffinierten Trick um 721 Euro betrogen hat, wurde ein 32-jähriger Kamener im Januar vor dem Amtsgericht Unna zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Problem für den 32-Jährigen: Er stand zur Tatzeit unter Bewährung und droht als Bewährungsversager noch zehn Monate länger hinter Gitter zu wandern. Darum ging er in die Berufung. In der Berufungsverhandlung heute vor dem Landgericht Dortmund hatte er allerdings nichts zu bieten, was das Gericht hätte verlassen können, das Urteil des Amtsgerichtes abzuändern.

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Notorischen Linksfahrer auf A44 ausgebremst: 900 Euro Geldstrafe wegen Nötigung

Es ist der traurige Klassiker im Straßenverkehr: Wütend über einen notorischen Linksfahrer, der mit Tempo 90 auf der linken Fahrspur der A44 trödelte, obwohl 120 km/h erlaubt sind, überholt der 50-jährige P. am 31. Juli vorigen Jahres morgens um 8.05 Uhr den vor ihm fahrenden Pkw in Höhe Holzwickede rechts, setzt sich dann vor den Linksfahrer und bremst ihn aus. Pech für den Berufskraftfahrer: Im dem anderen Auto sitzen gleich drei Personen, die seinen Akt der Selbstjustiz bezeugen können. Heute musste sich der 50-Jährige deshalb wegen Nötigung vor dem Amtsgericht Unna verantworten.

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Abreibung für Nebenbuhler läuft aus dem Ruder: Milde Strafe für Holzwickeder (20 J.)

Die Anklage gegen den 20jährigen S. wog schwer: Der Holzwickeder musste sich gestern (27.5.) wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Schöffengericht Unna verantworten. Die Anklage warf S. vor, sich mit zwei Mittätern am 13. November vorigen Jahres mit seinem langjährigen Bekannten L. (20 J.) im Stadtpark Unna verabredet zu haben, um dessen Handy unter Vorhalt einer Waffe „abzuziehen“.

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Nicht gezahlte Physiotherapie bringt 51-Jährigen auf Anklagebank

Das hätte der 51-jährige Holzwickeder auch preiswerter haben und sich obendrein eine Menge Ärger ersparen können: Weil er seine physiotherapeutische Behandlungen im Frühjahr 2018 im Gesamtwert von 346 Euro nicht bezahlte, schickte ihm der Physiotherapeut schließlich den Gerichtsvollzieher vorbei. Der konnte den Betrag jedoch nicht auftragsgemäß pfänden, weil der Schuldner ihm schriftlich erklärte, dass bei ihm kein Vermögen zu holen sei. Dabei soll er dem Gerichtsvollzieher verschwiegen haben, dass ein auf seinen Namen zugelassenes Motorrad existiert. Genau darum fand sich der Holzwickeder heute vor dem Amtsgericht Unna mit einer Anklage wegen falscher eidesstattlicher Versicherung wieder.

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Flug unter Namen der Ex-Freundin gebucht: Sieben Monate Gefängnis

Gegen einen 29 Jahre alten Holzwickeder wurde heute wegen Computerbetrugs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor dem Amtsgericht Unna verhandelt. Die Anklage warf dem Holzwickeder vor, am 14. September vorigen Jahres unter dem Namen seiner ehemaligen Lebensgefährtin online einen Flug bei Eurowings gebucht zu haben. Als seine ehemalige Lebensgefährtin eine Mahnung für den 1.300 Euro erhielt, zeigte sie den 29-Jährigen an. Der Angeklagte wurde außerdem zweimal, am 30. Juli vorigen Jahres sowie am 7. Januar dieses Jahres in Dortmund am Steuer eines Pkw erwischt, obwohl er nicht mehr in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war.

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Bürger will Mitarbeiter der Gemeinde wegen GEZ-Gebühren haftbar machen: 5.400 Euro Geldstrafe

Dass es eine Verhandlung wird, die vom Gericht viel Geduld erfordern würde, wurde bereits vor der Eröffnung heute (27. Februar) im Amtsgericht Unna klar: Der 56 Jahre alte Angeklagte aus Holzwickede, der ohne Rechtsvertreter erschienen war, weigerte sich prompt, auf der Anklagebank Platz zu nehmen und wollte sich auch zu seiner Einkommenssituation nicht äußern. Weder ein angedrohtes Ordnungsgeld noch die Aussicht, dass das Gericht seine Einkommensverhältnisse zu seinen Ungunsten schätzen wird, brachten den verheirateten Familienvater von zwei Kindern zur Vernunft. Eröffnet wurde die Verhandlung gegen ihn trotzdem.

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(Foto: Gerhard Gellinger - Pixabay)

Mit vollem Rucksack im Aldi an der Kasse vorbei: 700 Euro Geldstrafe für Ladendieb

Ohne Rechtsbeistand, aber mit erkennbarer Routine nahm ein 47-jähriger Holzwickeder heute (11. Februar) im Amtsgericht Unna auf der Anklagebank Platz: Die Anklage warf dem ledigen Vater von zwei Kindern vor, am 2. Oktober vorigen Jahres im Aldi-Markt an der Weberstraße in Unna Waren im Wert von 56,45 Euro in gestohlen zu haben.

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