Sexuelle Nötigung einer Zwölfjährigen: Landgericht verwirft Berufung eines Asylbewerbers

„Selbstverständlich hat jeder Angeklagte das Recht auf eine Berufungsverhandlung“, stellte der Vorsitzende Richter der 31. Großen Strafkammer des Landgerichts Dortmund fest. „Doch ich will es einmal so formulieren: Wir haben hier sicher schon Berufungen erlebt, die mehr Sinn gemacht haben“, so Ulf Pennig weiter. Mit diesem Hinweis hatte die Dortmunder Kammer am vorletzten Tag des alten Jahres die Berufung des afghanischen Asylbewerbers K. gegen das Urteil des Amtsgerichts Unna vom 16. September 2020 wegen sexueller Nötigung eines zwölfjährigen Mädchens verworfen.

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Esso-Tankstelle mit Messer überfallen: Prozess gegen mutmaßlichen Täter eröffnet

Auftakt des Prozesses gegen den mutmaßlichen Täter des Raubüberfalls auf die inzwischen abgerissene Esso-Tankstelle am Ruhrschnellweg (B1) im Juni des Jahres: Auf der Anklagebank der 34. Großen Strafkammer des Landgerichts Dortmund sitzt der 33-jährige C.K. aus Kamen. Er ist dringend verdächtig, den schweren Raub am 9. Juni gegen 0.30 Uhr gemeinsam mit einem bislang noch unbekannten Mittäter verübt zu haben. Bei dem Raubüberfall wurde die zur Tatzeit 51-jährige Angestellte von den Tätern mit einem 20 cm langen Fleischermesser bedroht und gezwungen, die Kasse zu öffnen. Die Täter konnten mit 520 Euro in bar sowie Zigaretten im Wert von 650 Euro in einem Kleinwagen flüchten.

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Diebstahl mit Waffe: Nächtlicher Besuch im Fitnessstudio endet für drei Jugendliche auf Anklagebank

Wer die drei Holzwickeder P.K. (19 Jahre), S.M. (19 Jahre) und J.E (18 J.) auf der Anklagebank des Amtsgerichts Unna sah, mochte es kaum glauben, was die Anklage ihnen vorwarf: Diebstahl mit Waffen. Alle drei sind Gymnasiasten aus Holzwickede, alle drei kommen aus geordneten Verhältnissen und haben eine gute soziale Prognose und alle drei haben sich, so Richterin Birgit Vielhaber-Karthaus, „unglaublich dämlich“ verhalten:

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(Foto: Gerhard Gellinger - Pixabay)

Mit dem Roller zu schnell auf dem Oelpfad – Amtsrichter: „Schätzen allein reicht mir nicht“

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber sehr fein. Dies musste heute auch ein 38 Jahre alter Dortmunder erfahren, der am 11. August des Jahres gegen 12.45 Uhr mit seinem Motorroller auf der Straße Am Oelpfad ohne Führerschein erwischt wurde und sich deshalb heute vor dem Amtsgericht wiederfand.

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(Foto: Succo - Pixabay)

Jugendliche Raufbolde kommen mit glimpflichen Urteilen davon

Die Anklage gegen die drei jungen Männer vor dem Jugendschöffengericht wog schwer: gemeinschaftlicher Raub in unterschiedlichen Fällen. Doch zum Verhandlungsauftakt zeigte sich schnell: Vom schwerwiegenden Tatvorwurf wird nicht mehr viel übrig bleiben. Zu widersprüchlich waren die Zeugenaussagen, zu schlampig war die Ermittlungsarbeit der Polizei.

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(Foto: Succo - Pixabay)

Mutmaßlicher Einbrecher taucht vor Verhandlung ab: Haftbefehl und Fahndung

Ein Einbrecher wurde am 29. März dieses Jahres dabei erwischt, wie er in der Goethestraße mit einer Brechstange die Terrassentür einer Einfamilienhauses in der Goethestraße aufbrach. Der Täter konnte fliehen. Bei ihm soll es sich um einen 26 Jahre alten Mann aus Bönen handeln, der noch weitere Straftaten auf dem Kerbholz hat.

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Rüde Attacke auf Vermieterin: Pächter kommt mit 500 Euro Geldstrafe davon

Noch relativ glimpflich davon kam ein 37 Jahre alter Selbstständiger heute vor dem Amtsgericht Unna: Der mit seinem Betrieb inzwischen von Holzwickede nach Unna übersiedelte Angeklagte soll am 24. März des Jahres die Vermieterin einer von ihm gepachteten Halle an der Stehfenstraße zu Boden geworfen, bespuckt und bedroht haben. Gegen Zahlung einer Geldbuße von 500 Euro an die Geschädigte wurde das Verfahren gegen ihn heute vorläufig eingestellt.

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Unübersichtliche Spur der Gewalt: Drei junge Holzwickeder wegen Raubes vor Gericht

Es gibt übersichtlichere Verhandlungen als die, die heute (21.Oktober) vor dem Jugendschöffengericht Unna eröffnet wurde. Dort hatten sich die Holzwickeder J.K. (19 Jahre), D.K. (20 Jahre), beides Berufsschüler, sowie der Auszubildende S.M. (19 Jahre) wegen gemeinschaftlichen Raubes in unterschiedlichen Fällen zu verantworten. Nicht nur, dass sich die verschiedenen Taten von mehreren Angeklagten in einem Zeitraum von November 2018 bis Oktober 2019 ereignet haben sollen und die Zeugen, so sie denn überhaupt erschienen, sehr widersprüchliche Aussagen machten. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Polizei auch noch ziemlich schlampig ermittelt hat.

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Geschädigte flüchtet aus dem Zeugenstand: Verhandlung ausgesetzt

Die Vorwürfe gegen den 26 Jahre alten Selbstständigen aus Dortmund sind nicht von schlechten Eltern: Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung. Er soll am 24. März dieses Jahres in vor der von ihm gemieteten Werkhalle in Holzwickede seine 65 Jahre alte Vermieterin ergriffen und ihr ins Gesicht gespuckt, sie beleidigt und mit den Worten „Ich mach‘ Dich kalt!“ bedroht haben. Zu einem Urteilsspruch kam es heute vor dem Amtsgericht nicht, weil etwas passierte, was auch der Richter nach eigenem Bekunden noch nicht erlebt hat: Mitten in der Befragung als Zeugin flüchtete die Geschädigte aus dem Gerichtssaal. Die Verhandlung wurde abgebrochen.

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