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Gericht

Kokain am Steuer: 29-Jährige zu sechs Monaten Haft zur Bewährung verurteilt

Sich unter Kokaineinfluss hinter das Steuer eines Pkw zu klemmen ist allein schon keine gute Idee. Wenn man dann aber auch noch keine Fahrerlaubnis hat und das Auto gar nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist, einen Unfall baut und Fahrerflucht begeht, kann man von Glück sagen, nur mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung, davon gekommen zu sein.

22-Jähriger bremst BMW aus: 500 Euro Geldstrafe und fünf Monate Fahrverbot

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs hatte sich heute ein 22 Jahre alter Angeklagter aus Kamen vor dem Amtsgericht Unna zu verantworten. Die Anklage wirft dem jungen Mann vor, am 31. April des Jahres in einem Baustellenbereich auf der B 1/A 44 in Höhe Holzwickede durch einen abrupten Fahrbahnwechsel einen nachfolgenden BMW zum Ausweichen genötigt zu haben. Dabei kollidierte der BMM mit einem weiteren unbeteiligten Fahrzeug. Es entstand ein Sachschaden von rd. 3 000 Euro.

1,99 Gramm Marihuana bringen 20-Jährigen auf Anklagebank

Vermutlich hat Amtsrichter Christian Johann schon originellere Ausreden gehört als die, die der 20-jährige Angeklagte ihm heute auftischte: Am 14. Mai des Jahres war er in Dortmund in eine Polizeikontrolle geraten und mit 1,99 Gramm Marihuana erwischt worden. „Ich rauche nicht viel davon und nehme es hauptsächlich gegen Schmerzen“, so der junge Mann heute auf der Anklagebank.

Geldstrafe wegen Bedrohung: Junger Hitzkopf erleidet Schiffbruch in Berufung

Dass jemand Widerspruch gegen das Urteil eines Amtsgerichts Urteil einlegt, wenn er sich ungerecht beurteilt fühlt, ist sein gutes Recht. Doch in der zweiten Instanz sollte er dann zumindest ein Argument mehr vorweisen können als sein eigenes Gerechtigkeitsempfinden und den Wunsch, eine Vorstrafe zu verhindern. Erst recht, wenn ihm ein Vorsitzender Richter vor der Eröffnung der Verhandlung ziemlich deutlich zu verstehen gibt, wie er das Berufungsverfahren zu behandeln gedenkt.

22-Jähriger wegen Diebstahls zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt

Wegen besonders schweren Diebstahls in drei Fällen ist der 22-jährige A., ein Marokkaner ohne Aufenthaltserlaubnis und ohne festen Wohnsitz, heute vor dem Amtsgericht Unna zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt worden. Die Haftstrafe wurde auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Der Fall zeigt exemplarisch auch, wie leicht Personen ohne Aufenthaltsberechtigung durch das Raster der deutschen Bürokratie fallen können.

Schrankhocker als Zeuge erneut abgetaucht

Undank ist der Welten Lohn, sagt der Volksmund – und im Falle eines 42 Jahre alten Holzwickeder scheint sich dieses Sprichwort zu bewahrheiten. Dem 42-Jährigen droht eine Verurteilung wegen Strafvereitelung, weil ein polizeilich gesuchte Kumpel im Kleiderschrank der Wohnung des Angeklagten entdeckt wurde. Peter GräberDipl.-Journalist