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Gericht

Fahrradfahrer übersehen: Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingestellt

Gar nicht glück­lich war der 52 Jahre alte Ange­klagte mit dem Angebot, das ihm der Unnaer Amts­richter Chri­stian Johann heute (14. Februar) unter­brei­tete: Er sei bereit die Anklage gegen den selbst­stän­digen Kfz-Mei­ster aus Schwerte wegen fahr­läs­siger Kör­per­ver­let­zung ein­zu­stellen, wenn dieser 500 Euro an eine gemein­nüt­zige Ein­rich­tung zahlt.

Besonders schwerer Diebstahl: 20-Jähriger kommt glimpflich davon

Noch einmal glimpf­lich davon­ge­kommen ist ein 20-jäh­riger Holzwickeder heute (14. Februar) vor dem Amts­ge­richt Unna, wo er wegen eines beson­ders schweren Dieb­stahls auf der Ankla­ge­bank saß. Die Staats­an­walt­schaft warf dem jungen Mann vor, in der Zeit vom 29. bis 30. Juni vorigen Jahres ein 600 Euro teures nagel­neues Fahrrad im Bereich der Holzwickeder-/Un­naer Straße gestohlen zu haben. Weil das Schloss am Rad mit einem Sei­ten­schneider geknackt wurde, gilt der Dieb­stahl als beson­ders schwer­wie­gend.

Diebstahl von Pharma-Ware: Sechs Monate zur Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe

Weil er sich in finan­zi­ellen Schwie­rig­keiten befand, kam der 26-jäh­rige D. aus Holzwickede auf die Idee, seinen Arbeit­geber, einen Pharma-Betrieb in Unna, zu beklauen und die gestoh­lenen Medi­ka­mente im Wert von 1.722 Euro auf dem Schwarz­markt zu ver­kaufen. Eine dumme Idee, die den Holzwickeder nicht nur seinen Arbeits­platz kostete. Vor dem Amts­ge­richt Unna brachte sie ihm heute (17. Dezember) auch eine Haft­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, ein. Außerdem muss D. als wei­tere Auf­lage 2.000 Euro an die Sucht­hilfe in Unna zahlen.

Kokain am Steuer: 29-Jährige zu sechs Monaten Haft zur Bewährung verurteilt

Sich unter Koka­i­n­ein­fluss hinter das Steuer eines Pkw zu klemmen ist allein schon keine gute Idee. Wenn man dann aber auch noch keine Fahr­erlaubnis hat und das Auto gar nicht für den Stra­ßen­ver­kehr zuge­lassen ist, einen Unfall baut und Fah­rer­flucht begeht, kann man von Glück sagen, nur mit einer Frei­heits­strafe von sechs Monaten, aus­ge­setzt auf zwei Jahre zur Bewäh­rung, davon gekommen zu sein.

22-Jähriger bremst BMW aus: 500 Euro Geldstrafe und fünf Monate Fahrverbot

Wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs hatte sich heute ein 22 Jahre alter Ange­klagter aus Kamen vor dem Amts­ge­richt Unna zu ver­ant­worten. Die Anklage wirft dem jungen Mann vor, am 31. April des Jahres in einem Bau­stel­len­be­reich auf der B 1/​A 44 in Höhe Holzwickede durch einen abrupten Fahr­bahn­wechsel einen nach­fol­genden BMW zum Aus­wei­chen genö­tigt zu haben. Dabei kol­li­dierte der BMM mit einem wei­teren unbe­tei­ligten Fahr­zeug. Es ent­stand ein Sach­schaden von rd. 3 000 Euro.