Kostenlos und sicher: Neues Parkhaus für Fahrräder am Bahnhof eröffnet

Stefan Rose, Betriebsleiter der AWO Radstationen,  hier, wie selbst schwere E-Räder in der oberen Etage der neuen Radstation am Bahnhof abgestellt werden können. (Foto.- P. Gräber - Emscherblog)
Stefan Rose, Betriebs­leiter der AWO Rad­sta­tionen, hier, wie selbst schwere E‑Räder in der oberen Etage der neuen Rad­sta­tion am Bahnhof abge­stellt werden können. (Foto.- P. Gräber – Emscher­blog)

Die neue bewachte Rad­sta­tion am Holzwickeder Bahnhof ist heute (10. Sep­tember) durch Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel und die Ver­treter der übrigen betei­ligten Insti­tu­tionen offi­ziell eröffnet worden. Für Holzwickedes Bür­ger­mei­sterin ist die Rad­sta­tion nicht weniger als „ein wei­terer Mei­len­stein für den Nah­ver­kehr in Holz­wi­uckede“. Die Bür­ger­mei­sterin dankte der AWO Ruhr-Lippe-Ems, der Ser­vice GmbH DasDies sowie dem För­der­geber Nah­ver­kehr West­falen-Lippe (NWL) für die gute Zusam­men­ar­beit bei der Rea­li­sie­rung des Pro­jektes.

Das Thema Rad­fahren gewinnt eine immer grö­ßere Bedeu­tung, ins­be­son­dere auch für Berufs­pendler. Ulrike Drossel zeigte sich des­halb erfreut, dass die Gemeinde dieser Ziel­gruppe nun­mehr einen trockenen und sicheren Auf­ent­halt für die Fahr­räder anbieten kann – und noch dazu ganz kostenlos. Die neue Rad­sta­tion bietet Platz für 40 Zwei­räder und bietet die Mög­lich­keit die Akkus von E‑Rädern auf­zu­laden. Wer die Sta­tion betreten will, benö­tigt einen Chip, den es gegen eine Pfand­ge­bühr von 20 Euro im Bür­ger­büro gibt.

Rund 80.000 Euro hat das neue Park­haus für Zwei­räder in Holzwickede geko­stet. 80 Pro­zent davon zahlt das Land, 20 Pro­zent sind Eigen­an­teil für die Gemeinde.

Rd. 80.000 Euro Baukosten – Platz für 40 Räder

Eröffnung der  neuen Radstation am Bahnhof, v.l.: Setafn Rose Betriebsleiter der ASWO Radstationen, Maciej Kozlowski, Geschäftsführer DasDies Servive GmbH, Fachbereichsleiter-Leiter Uwe Nettlenbusch, Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Wolfram Kuschke, stv. UB-Vorsitzender AWO, DanielRauscher (Techn. Dienste Gemeinde Holzwickede), Ratsfrau Susanne Werbinsky (Dier Grünen) und Frank Oppermann (Nahverkehr Westfalen-Lippe). (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Eröff­nung der neuen Rad­sta­tion am Bahnhof, v.l.: Setafn Rose Betriebs­leiter der ASWO Rad­sta­tionen, Maciej Kozlowski, Geschäfts­führer DasDies Ser­vive GmbH, Fach­be­reichs­leiter-Leiter Uwe Nett­len­busch, Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel, Wolfram Kuschke, stv. UB-Vor­sit­zender AWO, Daniel Rau­scher (Techn. Dienste Gemeinde Holzwickede), Rats­frau Susanne Wer­binsky (Dier Grünen) und Frank Opper­mann (Nah­ver­kehr West­falen-Lippe). (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Ein wei­terer Mei­len­stein für den Nah­ver­kehr in Holzwickede.“

Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel

Der stell­ver­tre­tender Unter­be­zirks­vor­sit­zende der AWO Ruhr-Lippe-Ems, Wolfram Kuschke, bezeich­nete die Rad­sta­tion als „einen ganz prak­ti­schen Bei­trag zu eine kli­ma­freund­li­chen Mobi­lität“ in einer Zeit, in der alle von Kli­ma­schutz reden. Die AWO Ruhr-Lippe-Ems sei stolz darauf, zusammen mit dem Kreis Unna sagen zu können, „dass der Kreis Unna der Kreis ist, der die mei­sten an die Bahn ange­bun­denen Rad­sta­tionen in ganz Deutsch­land“ hat. Bis auf Selm hat jede Kom­mune im Kreis inzwi­schen eine Rad­sta­tion – sogar die Stadt Berg­kamen, wo es gar keinen Bahnhof gibt, hat eine. Dafür gebühre der Dank allen, die das ermög­licht haben: den Kom­munen, dem Kreis Unna und Land NRW sowie den Ver­kehrs­trä­gern und DasDies Ser­vice GmbH.

För­der­geber des Pro­jektes ist der Nah­ver­kehr West­falen-Lippe (NWL). „Wir haben natür­lich Inter­esse daran, dass die Fahr­gäste mög­lichst gut und umwelt­freund­lich von und zum Bahnhof kommen“, erklärt NWL-Spre­cher Frank Opper­mann. Die Rad­sta­tion in Holzwickede ist „ein gutes Bei­spiel“ dafür, wie die Zusam­men­ar­beit der ver­schie­denen Betei­ligten zu einem „guten Ergebnis mit prak­ti­schen Nutzen für den Bürger“ geführt habe. „Ich bin selbst Pendler und will natür­lich abends mein Fahrrad wieder ver­nünftig ohne Schäden wieder vor­finden. Darum ist diese Rad­sta­tion gerade an einem Ort wie hier, wo es weniger soziale Kon­trolle gibt, eine her­vor­ra­gende Sache.“

Ver­si­chert sind die in der Rad­sta­tion abge­stellt Räder übri­gens nicht. Ähn­lich wie auf öffent­li­chen Park­plätzen oder in Park­häu­sern ist die Haf­tung der Betreiber aus­ge­schlossen, wie Stefan Rose, Betriebs­leiter der Rad­sta­tion der Das Dies GmbH, erläu­tert. „Aller­dings ist die Rad­sta­tion video­über­wacht und kann nur mit Chip betreten werden. Sollte etwas pas­sieren, sind uns auch alle Per­sonen nament­lich bekannt, die die Sta­tion nutzen.“

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