„Hallo Herr Hacker, Sie sprechen mir aus der Seele“

Zu unserem Beitrag "Verdreckte Gemeinde macht Familienvater wütend: „Was ist nur aus Holzwickede geworden“" v. 27.3. erreichte uns folgender Leserbrief von JottWill per E-Mail: "Hallo Herr Hacker, Sie sprechen mir aus der Seele. Die Gemeinde verdreckt immer mehr und lässt sich immer schlimmer zumüllen. Zu Ihren Fotos könnte ich eine Bildergalerie hinzufügen. Das gesamte Umfeld um alle größeren Parkplätze, insbesondere an den Einkaufsmöglichkeiten an der Wilhelmstrasse dienen der privaten Müllentsorgung. "

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Die Gemeinde Holzwickede wird das Parken auf den öffentlichen Parkplätzen (1. und 2. Reihe von links) an der Wilhelmstraße zeitlich begrenzen. Außerdem soll es strengere Kontrollen durch das Ordnungsamt in diesem Bereich geben. (Foto: (P. Gräber - Emscherblog.de)

P+R-Parkplatz Wilhelmstraße: Verwaltung leistet sich starkes Stück

Zu unserer Berichterstattung über die Zustände auf dem P+R-Parkplatz an der Wilhelmstraße erreichte uns folgender Leserbrief von JottWill per E-Mail: Es ist schon ein starkes Stück, was sich die Verwaltung wieder geleistet hat. Im November 2019 wurde nach langen Diskussionen in den entsprechenden Ausschüssen um dem lang bekannten Problem Herr zu werden der Beschluss gefasst, auf dem Parkplatz an der Wilhelmstrasse eine 12 Stunden-Parkscheiben-Regelung einzuführen. Zunächst als Versuch, auf ein Jahr begrenzt. Im Prinzip gute Lösung.

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Hamsterkäufe sind einfach nur asozial

Zu den Hamsterkäufen in den Geschäften erreichte den Emscherblog folgender Leserbrief von Thomas Schriek: "Ich habe mir jetzt einige Tage das Schauspiel in unseren Versorgungsläden (Rewe, Aldi, Lidl und Co.) rund um Toilettenpapier angeschaut. Wir sind ein zwei Personenhaushalt und wir haben es nicht eingesehen, irgendetwas zu horten. Lebensmittel und andere Güter kaufen wir, in der Regel, frisch und bei Bedarf ein.

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Vom Wahlkampf-Virus infiziert…

Den Emscherblog erreichte folgender Leserbrief von Dr. Michael Golek zum Kommunalwahlkampf in der Coronakrise: „Es geht um Leben und Tod“, „Die größte Krise nach dem Zweiten zur Weltkrieg“, „Die nächsten Wochen werden noch schwerer“, „Wir müssen alle solidarisch diese Krise meistern“ und „Entschleunigung“. In der Politik, im Gesundheitswesen und bei allen Experten ist man da ganz klar – und das zu Recht. In der Tat sind in diesen Zeiten gegenseitige Rücksichtnahme, Solidarität, Zusammenhalten, Zurückhaltung und Maßnahmen mal abseits jedes politischen Kalküls gefragt. Auf den Tisch in dieser außergewöhnlichen und noch nie dagewesenen Situation, die uns noch sehr, sehr lange beschäftigen wird, müssen konkrete Ideen, Konzepte und Maßnahmen, wie denn diese Solidarität gelebt werden kann.

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Offener Brief zum Weihnachtsfest der Initiative „Willkommen in Holzwickede“

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest erreichte den Emscherblog ein offener Brief der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“ an die Menschen der Emschergemeinde, den wir an dieser Stelle ungekürzt veröffentlichen:

Liebe Mitarbeitende,
liebe Freunde und Freundinnen der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“,
liebe Holzwickeder Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Seit nunmehr fünf Jahren gibt es unsere Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“. Im Advent 2014 haben wir erstmals alle Flüchtlinge der Häuser in der Massener Str. zu einem gemeinsamen Kaffeetrinken ins Alois-Gemmeke-Haus eingeladen. Die Caritas hatte dafür gesorgt, dass die Flüchtlinge in wohltuender Umgebung untereinander und mit uns ins Gespräch kommen konnten. Für viele von ihnen war es das erste Mal, dass sie in direkten persönlichen Kontakt mit Holzwickeder Bürgern kamen.

Das war der Start. Es gäbe über die vergangenen fünf Jahre vieles zu berichten, über die Anfänge, die Mühlen der Bürokratie, die Veränderungen, vielfältigen Belastungen, aber auch von kostbaren Begegnungen und gegenseitigem Kennen- und Schätzenlernen …

Es wäre schön, wenn wir im Sommer bei einem Begegnungs- und Erzähltreffen gemeinsam zurückschauen und unsere Erfahrungen austauschen könnten.

Vieles hat sich in den letzten Jahren verändert. Ohne klagen zu wollen, gilt die Feststellung: Die Gruppe der Aktiven ist erheblich kleiner geworden.

Besonders dankbar sind wir deshalb für die Arbeit der Caritas des Kreises Unna, die in diesem Jahr zeitlich und auch personell ihr Angebot ausweiten konnte.

Wenn auch die Zahl der Aktiven kleiner geworden ist, so denken und beobachten wir, dass inzwischen auch vieles verborgen und ganz still geschieht, um Menschen, die zu uns vor Verfolgung, Krieg und Gewalt geflohen sind, zur Seite zu stehen, z.B. durch Nachbarn, Vermieter, Kollegen …

Mal hören wir davon, dass einem Auszubildenden bei Physik geholfen wird oder dass eine ältere Dame intensiv Deutsch mit einem Geflüchteten zur Vorbereitung auf das Studium übt oder von regelmäßigen Spaziergängen mit einem älteren Herrn aus Syrien

Das sind nur kleine Beispiele einer Willkommenskultur, von der wir hoffen, dass sie weiterhin bei uns in Holzwickede praktiziert wird. Nachbarschaft, Schule, Beruf, Vereine, Chöre, Gruppen oder Sportvereine sind leise Wegbereiter, um es den Geflüchteten zu ermöglichen, hier wieder ein Zuhause zu finden.

Allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass Holzwickede ein lebenswerter Ort für alle ist und bleibt, sagen wir ganz herzlichen Dank für ihr Tun.

Frohe Weihnachten und ein friedliches neues Jahr!

Die Initiative „Willkommen in Holzwickede“

Leserbrief

Kritik an Steingärten heuchlerisch

Zum Thema Steingärten in Holzwickede erreichte den Emscherblog folgender Leserbrief:

Über manche Politiker in Holzwickede kann man sich nur wundern. Da werden von der SPD und von den Grünen kluge Vorschläge gemacht, wie man den Vorgarten gestalten sollte. Anstatt Steingärten sollte man an die Bienen und Insekten denken und die Gärten doch begrünen und so Lebensraum für diese Tiere schaffen.

Da fragt der Steuerzahler sich doch, warum haben die Politiker bei ihrer Entscheidung, die Kita in den Emscherpark zu bauen, nicht an den Lebensraum der Bienen und Insekten gedacht und lassen es zu, dass ein Teil des Emscherparks zubetoniert wird, wo doch jede Menge versiegelte Fläche auf den Festplatz zur Verfügung steht.

Die Politiker sollten bei ihren Entscheidungen nicht vergessen, dass im nächsten Jahr Kommunalwahlen stattfinden.

Heuchler und Pharisäer waren in früheren Zeiten schon nicht beliebt.

Ingrid Schäferhof, Allee 18, 59439 Holzwickede

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