Einen offiziellen Spielplatz wünschen sich viele Eltern für ihre Kinder auch östlich der bestehenden TuS Elch-Tennisplätze: Prüfer Rainer Scharpenberg hinterlässt am Spielplatz Amselweg das TÜV-Prüfsiegel. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Neuer Spielplatz im Norden: SPD unterstützt Bürgerantrag aus dem Krummen Weg

Die Chancen, dass ein neuer Spielplatz im Norden der Gemeinde am Rande der Tennisanlage des TuS Elch entsteht, stehen nicht schlecht. Wie der Fraktionsvorsitzende der SPD, Michael Klimziak, mitteilt, hat seine Fraktion den Brief der beiden Anwohnerinnen aus dem Neubaugebiet Krummer Weg/In der Aue, in dem sie die Errichtung eines Kinderspielplatzes östlich der Tennisplätze vorschlagen, ebenfalls am 4. Februar erhalten. Wie gestern berichtet, hatte die FDP dieses Schreiben zum Anlass für einen Antrag an die Bürgermeisterin genommen.

Weiterlesen

Der Holzwickeder Frühlingsmarkt weckt vom 8. bis 10. März wieder Frühlingsgefühle im Forum des Schulzentrums. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Gemeinde lädt zum „Holzwickeder Frühling“ ins Forum ein

Die Gemeinde Holzwickede lädt zum "Holzwickeder Frühling" am Wochenende des 7./8. März ins Forum des Schulzentrums ein.Während der zweitägigen Veranstaltung werden verschiedene Anbieter Ideen, Tipps und Trends rund um das kreative Gestalten präsentiert. Aber nicht nur Kaufen ist angesahgt: Die Besucher können sich über neue Produkte, Materialien und Techniken informieren und diese auch gleich ausprobieren.

Weiterlesen

Die beiden Bolzplätze der Gemeinde an der Montanhydraulikstraße (Foto) und an der Haarstrang-Sportanlage sind in einem katastrophalen Zustand. Die Grünen fordern nun, auch über einen Kunstrasen nachzudenken. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Die Grünen bringen katastrophalen Zustand der Bolzplätze auf politische Agenda

Die beiden Bolzplätze der Gemeinde an der Montanhydraulikstraße (Foto) und an der Haarstrang-Sportanlage sind in einem katastrophalen Zustand. Die Grünen fordern nun, auch über einen Kunstrasen nachzudenken. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die beiden Bolzplätze der Gemeinde an der Montanhydraulikstraße (Foto) und an der Haarstrang-Sportanlage sind in einem katastrophalen Zustand. Die Grünen fordern nun, auch über einen Kunstrasen für Letzteren nachzudenken. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Holzwickeder Grünen bringen die unzumutbaren Zustände auf den beiden Bolzplätzen an der Montanhydraulikstraße und an der Haarstrang-Sportanlage auf die politische Tagesordnung und regen eine Aufwertung des Bolzplatzes auf dem Haarstrang der beiden Plätze mit Kunstrasen an. Einen entsprechenden Antrag haben die Grünen jetzt für den nächsten Planungs- und Bauausschuss gestellt.

Die Parkplatzanlage an der Haarstrang-Sportanlage ist neu und gut gestaltet worden, heißt es im Antrag der Fraktion der Grünen. Auch die wasserdurchlässigen Steine in den Parkbuchten sind ökologisch gut platziert. „Betrachtet man den Bolzplatz in südlicher Richtung von außen, macht er auch einen ganz guten Eindruck“, findet Friedhelm Klemp. „Es gibt auch einen hohen Fangzaun und neue Tore. Allerdings bietet die unebene Rasenfläche keine Möglichkeit, mit Spaß und verletzungsfrei dort zu kicken.“

Ähnlich wie auf dem Haarstrang sieht es auch auf dem Bolzplatz am Montanhydraulik-Parkplatz aus, der deshalb auch nur sehr selten genutzt wird „, so der Fraktionssprecher der Grünen weiter. „Auch hier war und ist es nicht möglich, durch den unbefestigten Untergrund eine ausreichende Spielfläche zu gestalten. Die gleichen Voraussetzungen sind auch auf dem Bolzplatz an der Haarstrang-Sportanlage gegeben.“

Auch über Kunstrasen nachdenken

Wenn überhaupt, kann auf beiden Bolzplätzen nur bei trockenem Wetter und Boden gespielt werden. „Diese Realität entspricht nicht unserem Anspruch“, so Klemp. “ Von daher bitten wir die Mitglieder des Ausschusses, die Situation auf den beiden Bolzplätzen zu bewerten und zu beraten und auch über eine Kunstrasenfläche für den Bolzplatz an der Haarstrang-Sportanlage nachzudenken.“ Möglicherweise können dafür Sportfördermöglichkeiten abgerufen oder auch Fördermittel über den Sparkassenfond erhalten werden.

Bei einer positiven Bewertung sollte der Planungs- und Bauausschuss die Verwaltung beauftragen, Kosten zu ermitteln und mögliche Fördermitteln zu eruieren, um dann später fundiert entscheiden zu können, erklärt Friedhelm Klemp. „Es würde die Sportanlagen aufwerten, mehr Qualität für Freizeitkicker erfüllen und eine tolle Möglichkeit für Minikicker bieten, neben dem großen Spielfeld eine eigene Arena zu haben. Außerdem könnten die Bolzplätze dann auch wetterunabhängig genutzt werden.“

Die Jugendreferenten der Kirchengemeinden im Ev. Kirchenkreis Unna freuen sich darauf, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen unterwegs zu sein. (Foto: KK-Unna)

Ev. Jugend im Kirchenkreis Unna stellt Freizeitprogramm vor

Die Jugendreferenten der Kirchengemeinden im Ev. Kirchenkreis Unna freuen sich darauf, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen unterwegs zu sein. (Foto: KK-Unna)
Die Jugendreferenten der Kirchengemeinden im Ev. Kirchenkreis Unna freuen sich darauf, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen unterwegs zu sein. (Foto: KK-Unna)

Gemeinsam als Gruppe unterwegs zu sein – das ist und bleibt bei der Evangelischen Jugend im Evangelischen Kirchenkreis Unna ein besonders wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr sind es an die 20 Touren, für Kinder ebenso wie für Jugendliche, auf dem Pony ebenso wie mit dem Segelschiff.  Eine Übersicht über alle Angebote im Kirchenkreis ist jetzt auf der Seite www.kirchenkreis-unna.de/unterwegs zu finden.

Auf dem Pony und mit dem Segelschiff

Der Ponyhof in Werl ist dabei ein beliebtes Ausflugsziel: gleich vier Kinderfreizeiten finden in der Nachbarstadt statt. Aber auch die Nicht-Pony-Begeisterten finden attraktive Ziele: Spiekeroog, eine Schlossfreizeit oder mit dem Kanu über die Weser, die Angebotspalette für Kinder bis 12 Jahre bietet eine große Auswahl. Für Jugendliche ab 13 Jahren liegen die Ziele meist weiter weg: es geht nach Norwegen, Portugal, die Niederlande oder Frankreich. Die Fahrten, meist zwei Wochen und in den Sommerferien, ermöglichen den Jugendliche echte Erlebnisse weg von zu Hause und gemeinsam in einer Gruppe.

„Freizeiten sind ein Markenzeichen evangelischer Jugendarbeit. Heraus aus dem Alltag, Gemeinschaft erleben und die Welt entdecken, dabei in Kontakt mit Gott, der Natur und Menschen kommen. All dies bieten die Ferienfahrten und -aktionen der Gemeinden“, bestätigt Detlef Maidorn,  Geschäftsführer der evangelischen Jugend im Kirchenkreis. Und er weiß die Teilnehmenden in guten Händen: alle Freizeiten werden geleitet von erfahrenen Mitarbeitenden-Teams. Deren Schulung spielt in der Vorbereitung der Freizeiten eine große Rolle. Die Anmeldung geschieht über die jeweilige evangelische Kirchengemeinde, die auch Veranstalter der Reise ist. Hier gibt es auch Informationen über mögliche finanzielle Unterstützungen.

Wie aus Obst und Getreide Hochprozentiges entsteht: DRK lädt zu Brennereibesuch ein

Zu einem Besuch in der Märkischen Spezialitätenbrennerei in Hagen (Bild) lädt das DRK am 11. Februar ein. (Foto: DRK Kreisverband Unna)

Wer schon immer wissen wollte, wie aus Obst und Getreide feine Schnäpse und Liköre entstehen, für den ist dieser „Tagesreise mit Service“ genau richtig: Der DRK-Kreisverband besucht die Märkische Spezialitätenbrennerei am Dienstag, 11. Februar. Es sind noch Plätze frei bei dieser Tagersfahrt nach Hagen.

Klar, Spirituosen werden aus Getreide oder Früchten gemacht. Aber wie genau funktioniert das eigentlich in der Praxis? Und was macht geschmacklich den Unterschied zwischen standardisierter Industrieware und liebevoll in Handarbeit gebrannten Whiskys, Bränden und Likören?

Genau diesen Fragen wird beim Besuch der Märkischen Spezialitätenbrennerei Hagen im Rahmen der nächsten Tagesreise des DRK-Kreisverbandes Unna auf den Grund gegangen.

Brennereiführung mit Verkostung

Die Teilnehmenden erwartet eine spannende Brennereiführung, bei der sie nicht nur Einblicke in die verschiedenen Destillationsverfahren bekommen, sondern sich – wie könnte es anders sein – auch mit Zunge und Nase ein Bild von den guten Tröpfchen machen können. So werden während des zweistündigen Rundganges insgesamt vier Brände und ein Likör zur Verkostung angeboten. Im Anschluss können sich die Reisenden dann bei einem leckeren regionalen Drei-Gänge-Menü im hauseigenen Restaurant stärken und selbstverständlich auch die eine oder andere Flasche als Andenken oder Mitbringsel erwerben.

Los geht’s um 9 Uhr am Unnaer Busbahnhof. Die Rückkehr ist für ca. 15 Uhr geplant.

Die Kosten für das Rundum-Programm inklusive Anreise, Einritt, Führung, Verköstigung und Drei-Gänge-Menü belaufen sich auf 62 Euro pro Teilnehmer. Der Ausflug zur Spezialitätenbrennerei ist Teil des Angebotes „DRKTagesreisen mit Service“, bei dem das DRK-Team regelmäßig begleitete Tagesausflüge mit Programm organisiert. Wer gerne aktiv ist, Gesellschaft schätzt und sich das lästige Planen vorab sparen möchte, ist hier genau richtig. Zur Teilnahme ist keine DRK-Mitgliedschaft erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Informationen und Anmeldung: Tel. 0 23 03 25 45 30 oder per E-Mail reisen@drk-kv-unna.de

  • Termin: Dienstag (11. Februar) ab 9 Uhr Unnaer Busbahnhof
Die Vereinsgründer Annemarie Hunecke und Reinhard Göddemeyer (2. und 3. v.r.) mit Unterstützern ihres Projektes "Auszeit für die Seele": Der Verein sucht in Holzwickede bedürftigen Krebspatienten für einen kostenlose Ferienaufenthalt. (Foto: privat)

Verein „Auszeit für die Seele“ vermittelt kostenlose Ferienzimmer an Krebspatienten

 Die Vereinsgründer Annemarie Hunecke und Reinhard Göddemeyer (2. und 3. v.r.) mit Unterstützern ihres Projektes "Auszeit für die Seele":  Der Verein sucht in Holzwickede bedürftigen Krebspatienten für einen kostenlose Ferienaufenthalt. (Foto: privat)
Die Vereinsgründer Annemarie Hunecke und Reinhard Göddemeyer (2. und 3. v.r.) mit Unterstützern ihres Projektes „Auszeit für die Seele“: Der Verein sucht in Holzwickede bedürftigen Krebspatienten für einen kostenlose Ferienaufenthalt. (Foto: privat)

„Auszeit für die Seele“ heißt ein bundesweit einzigartiges Hilfsprojekt, das ursprünglich aus Israel stammt und im Jahr 2017 von Annemarie Hunecke nach Deutschland geholt wurde: Der von der Bönenerin gegründete Verein vermittelt von Vermietern gespendete Leerzeiten in Ferienunterkünften an mittellose Krebspatienten.  Auch in Holzwickede hat der Verein schon einer erkrankten vierfachen Mutter auf diese Weise einen dringend benötigten Urlaub an der Nordseeküste ermöglicht. Der Verein hat Ferienwohnungen und -zimmer frei, für weitere bedürftige Patienten.

Wir können also wirklich sagen: ,Zimmer / Ferienwohnung frei!“

Annemarie Hunecke

Botschafter des Vereins sind Ela Rüping und der in Holzwickede wohnende Frank Brockbals. Die Vereinsbotschafterin Ela Rüping ist gerade von der Nordsee zurückgekommen, wo sie sich u.a., mit dem Kurdirektor von Carolinensiel getroffen hat. Als Ergebnis hat sie im Gepäck weitere neue gespendete Leerzeiten in Ferienwohnungen im Raum Carolinensiel mitgebracht. „Wir können also wirklich sagen: ,Zimmer / Ferienwohnung frei!‘“, freut sich die Vereinsvorsitzende.

Von Bürgermeisterin Ulrike Drossel erhofft sich der Verein nun Unterstützung bei der Suche nach weiteren Patienten aus der Emschergemeinde für diese freien Feriendomizile. „Wir haben am 14. Januar auch schon einen Termin für ein Treffen mit der Bürgermeisterin vereinbart, bei dem wir unser Projekt vorstellen möchten“, erklärt Annemarie Hunecke.

Noch Biker für Touren oder als Guides gesucht

Harte Kerle ganz weich: Viele Biker unterstützen das Projekt von Annemarie Hunecke (M.)  mit Spenden und Benefiz-Touren. (Foto: privat)
Harte Kerle ganz weich: Viele Biker unterstützen das Projekt von Annemarie Hunecke (M.) mit Spenden und Benefiz-Touren. (Foto: privat)

Selbstverständlich hat der Verein Kontakt zu den einschlägigen onkologischen Kliniken und Instituten für Strahlentherapie im Ruhrgebiet sowie im Münsterland. „Die Patienten, die an einer Krebserkrankung leiden, aber nicht in einer aktuellen Behandlung sind, erreichen wir auf diesem Wege aber nicht“, weiß Annemarie Hunecke. „Gerade wenn Patienten wegen einer lange andauernden Krebserkrankung von der Krankenkasse ausgesteuert worden sind und Frührente beziehen, ist das Geld knapp. Für einen Urlaub reicht es meistens nicht. Genau diese Patienten wollen wir mit unserer Aktion erreichen.“

Der Verein übernimmt die Kosten für die An- und Abreise sowie Kurtaxe. Die Kosten für Ferienwohnungen bzw. -zimmer übernehmen die jeweiligen Eigentümer – auf Wunsch auch gegen eine Spendenquittung.  Die dem Verein entstehenden Kosten werden hauptsächlich durch Benefiz-Biker-Touren gedeckt.

„Dabei unterstützen bundesweit Motorradfahrer unseren Verein, indem sie an von uns organisierten Ausfahrten teilnehmen“, erläutert Botschafter Frank Brockbals. Die Biker zahlen ein Startgeld von 20 Euro für die Teilnahme an den Ausfahrten. Viele spenden aber auch noch direkt an den Verein. „Manche unserer Tourguides sind auch selbst an Krebs erkrankt“, sagt Brockbals.

Auch im Ruhrgebiet sind solche Biker-Touren schon durchgeführt worden.  Eine weitere Tour zum Thema Armut und Krebs ist bereits für den 16. Mai terminiert. Neben der Suche nach geeigneten Patienten für die Ferienunterkünften ist die Suche nach geeigneten Guides und Teilnehmer für diese Biker-Touren das zweite große Anliegen der Vereinsbotschafter bei dem Treffen mit Bürgermeisterin Ulrike Drossel, erläutert Brockbals, der mithelfen will, den Verein und das Projekt „Auszeit für die Seele“ in Holzwickede bekannter zu machen.

Näheres zum Projekt bzw. Verein „Auszeit für die Seele“ finden Sie hier.

Kritisch.

Unabhängig.

Meinungsfreudig.

Kontakt

Folgen Sie uns