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Umwelt

Blamage für Verwaltung: Festplatz zu klein für Kita – Standort im Park doch möglich

Faustdicke Überraschung und Blamage für die Verwaltung im Planungs- und Bauausschuss: In der Sitzung des Fachausschusses wurde heute der gemeinsame Antrag der CDU und des Bürgerblocks, den alten Kita-Standort auf dem Festplatz zu reaktivieren, abgelehnt. Stattdessen beauftragte der Ausschuss mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen die Verwaltung , einen von der SPD vorgeschlagenen alternativen Standort innerhalb des Baufeldes im Emscherpark weiterzuverfolgen …

Vorstellung des Smart Energy-Projekts, v.l.: WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom. stv. Landrat Martin Wiggermann, Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Frank Voßloh (Viessmann), Innogy-Bereichsvorstand Dr. Joachim Schneider, Metin Duman, Geschäftsführer der Gatter3-Gruppe. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Wegweisendes Projekt Smart Energy: „Perle“ im Eco Port versorgt sich selbst

Photovoltaik auf dem Dach, Batteriespeicher im Keller, Brennstoffzellen und Wärmepumpen zur Gewinnung von Energie und Wärme, E-Ladesäulen für E-Bikes und E-Autos sowie intelligente Straßenleuchten (Smart Poles) – moderne Technologien wie diese werden von immer mehr energiebewussten Unternehmen eingesetzt. Diese Technologien miteinander zentral zu vernetzen und optimal einzusetzen ist, was das „Smart Energy“-Projekt der Gatter3 -Gruppe am Standort in Holzwickeder Eco Port derzeit noch einzigartig macht. Damit ist das Unternehmen, das rund 130 Mitarbeiter am Standort beschäftigt, zu 100 Prozent autark bei der Energieversorgung.

Mit dieser Skizze, die als Anlage dem Schreiben an die Fraktionen und Bürgermeisterin beigefügt war, wollen die Anlieger verdeutlichen: Auch beim Bau der Kita auf dem Festplatz müssten mindestens acht Bäume gefällt werden.

Anwohner kündigen Klage gegen reaktivierten Kita-Standort auf Festplatz an

Anwohner des Festplatzes haben Bürgermeisterin Ulrike Drossel, die Fraktionsvorsitzenden und den Vorsitzenden des Aufsichtsrates der UKBS angeschrieben und eine Klage für den Fall angekündigt, dass der vom Rat am 12. Juli abgelehnte und erneut von Bürgerblock und CDU beantragte Kita-Standort auf dem Festplatz wieder beschlossen werden sollte. Auch ohne die Hol- und Bringzone habe sich an ihren Bedenken gegen den konfliktbeladenen Standort nichts geändert, heißt es in dem Schreiben.

Übergabe der Klimaschutzflagge an den Caritasverband, v.l.: Thomas Korytkowski (Fa. Icopal GmbH), Ludwig Holzbeck (Fachbereichsleiter Natur und Umwelt), Gerhard Meyer (Umweltausschuss), Matthias Immick (Stadt Unna), Petra Freiberg (Caritasrat), Ralf Plogmann (Vorsitzender Caritasrat), Thorsten Neudenberger (Caritasrat). (Foto: Kreis Unna)

Klimaschutzflagge für Caritas: 100 Prozent Ökostrom

Energieeinsparungen in allen Bereichen, die Umstellung auf Ökostrom und das ökologische Mobilitätsangebot – das sind vor allem die Gründe, warum Ludwig Holzbeck, Fachbereichsleiter Natur und Umwelt, die Caritas Unna am Mittwoch, 26. September die Klimaschutzflagge der LAG 21 übergeben hat.

Schreiben in den nächsten Tagen alle Eigenkompostierer ohne Biotonne an: GWA-Abfallberater Mirko Blasche und die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Tanja Flormann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Zuviel Bioabfall landet im Restmüll: GWA bittet Eigenkompostierer zum Gespräch

Vor über einem Jahr starteten die Gesellschaft für Wertstoff und Abfallwirtschaft Kreis Unna (GWA) eine Informationsoffensive, weil zuviel Restmüll in der grünen Biotonne landete. Jetzt müssen GWA und Gemeinde aus dem umgekehrten Grund tätig werden: Es landet zuviel Biomüll in der grauen Tonne. Der Grund: Es gibt in Holzwickede einfach zu viele Eigenkompostierer, die keine Biotonne haben, aber trotzdem nicht konsequent genug ihren Biomüll kompostieren. Das soll sich nun ändern.