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Die neuen Tablets der Dudenrothschule erlauben ein sehr individuelles Lernen und werden im Unterricht eingesetzt. (Foto: privat)

Digitales Lernen: Teilhabe aller Schüler scheitert weiterhin an Austattung

Wenn die Zwangspause der Schulen in der Corona-Krise eines gezeigt hat, dann dies: Es können nicht alle Kinder gleichermaßen am digitalen Lernen teilhaben. Dies liegt zum einen an den unterschiedlichen Lernplattformen und Ausstattungen in den Schulen der Gemeinde. Zum anderen verfügen aber auch die Schüler nicht über die nötigen Voraussetzungen für digitales Lernen wie Endgeräte, WLAN oder Internetanschlüsse. Nach Ansicht der SPD müssen alle Schüler in Holzwickede über die nötigen Endgeräte verfügen. Falls nicht, sollten sie diese auch leihweise von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen. Ein entsprechender Antrag der SPD wurde im Schulausschuss gestern (4.6.) beraten und einstimmig angenommen. Was beschlossen wurde, blieb auf Vorschlag der Verwaltung allerdings recht vage und obendrein zeitlich unbestimmt:

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Im Schulzentrum, aber auch in allen Grundschulen sollen die Klassen mit CO2-Sensoren ausgestattet werden, die einen fälligen Luftaustausch anzeigen, so ein Antrag der SPD. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Bericht zur Coronakrise: „Schwierige Zeit, aber der Berg ist überschritten“

„Es sind schwierige Zeiten, aber wir haben den Berg wohl überschritten“, so leitete der Beigeordnete der Gemeinde, Bernd Kasischke, seinen Coronabericht zum Auftakt der Sitzung des Ausschusses für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften am Mittwochabend in der Rausinger Halle ein. Unterstützt wird die Einschätzung des Beigeordneten durch einen Blick auf die aktuelle Corona-Statistik für Holzwickede: Kein Todesfall und auch keine Neuinfektionen mit Covid 19. Was auch Ausdruck der erfolgreichen Arbeit der Verantwortlichen der Gemeinde und des Kreises Unna ist.

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Der Termin für die Nachfragebündelung ist verstrichen. Im 3. Quartal will die Muenet GmbH Vertragspartner mit einer mindestens 100 Mbit/s Datenleitung versorgen. (Foto: Kreis Unna - Hans-Peter Reichartz)

Medienentwicklungsplan: Digitalisierung der Schulen kostet mindestens rd. 1,12 Mio. Euro

Im Fachausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften wurde am Mittwochabend (26.6.) ein mit Spannung erwarteter erster Zwischenbericht zur geplanten Digitalisierung, genauer: zum Medienentwicklungsplan für Holzwickedes Schulen von einem Vertreter der beauftragten Südwestfale-IT (S-IT) vorgestellt.

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So könnte nach der Vision von HSC und TGH das neue Sportforum auf dem Parkplatz angesiedelt werden. (Skizze aus der Präsentation des HSC)

HSC und TGH werben gemeinsam für neues Sportforum

Den Parkplatz (helles Rechteck) zwischen Sportplatz und Aachener Weg schlagen die Vereine als Standort für das neue Sportforum vor. (Foto: Googlemaps.de)
Den Parkplatz (helles Rechteck) zwischen Sportplatz und Aachener Weg schlagen die Vereine als Standort für das neue Sportforum vor. (Screen:  Googlemaps.de)

Die beiden größten Holzwickeder Vereine, der HSC und die TGH, wollen im Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften ihre bereits auf Vorstandsebene abgestimmte Vision für ein neues Sportforum in Holzwickede vorstellen.

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Paul-Gerhardt-Schule

Kostendeckel weg: Umbau Paul-Gerhardt-Schule kostet deutlich über eine Million Euro

Paul-Gerhardt-Schule
Der Umbau wird deutlich teurer, nachdem der Kostendeckel von einer Million Euro vom Kämmerer aufgehoben wurde: So könnte sie aussehen, die umgebaute Paul-Gerhardt-Schule. (Entwurf: Gemeinde Holzwickede)

Knapp 800.000 Euro erhält die Gemeinde Holzwickede in den nächsten vier Jahren vom Land NRW im Programm „Gute Schule 2020“ als Kreditkontingent für den Ausbau der Schulen. Dass dieses Darlehen nicht ausreichen wird, um den Bedarf alle Schulen auch nur annähernd zu decken, ist politischer Konsens.

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Humorvoller Abend als „Dankeschön“ für Ehrenamtliche

Gast beim „Tag des Ehrenamtes“ im Forum: der Schauspieler Michael Trischan. (Foto: Agentur – M. Trischan „

Lange streiten die Fraktionen über das Wie, doch im Herbst soll es nun endlich soweit sein. Zur Würdigung des Ehrenamtes soll es am Samstag (7. Oktober) im Forum des Schulzentrums eine Veranstaltung mit dem Film- und Theaterschauspieler Michael Trischan (u.a. ARD-Serie „In aller Freundschaft“) geben: Ein humorvoller Abend, mit dem die Gemeinde „Dankeschön“ für das ehrenamtliche Engagement sagen möchte.

Beinahe wäre diese Geste allerdings heute in der Sitzung ein weiteres Mal zerredet worden. Denn sie entspricht nicht ganz dem, was der Bürgerblock mit einem „Tag des Ehrenamtes“ gemeint hatte, den er beantragt hatte und den die Verwaltung noch in diesem Jahr organisieren sollte. Denn „nur“ auf die von Vereinen vorgeschlagenen Ehrenamtlichen wollte der Ausschuss das „Dankeschön“ der Gemeinde nicht eingegrenzt wissen. Andere wie etwa die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer oder die Damen im Kiosk des Gymnasiums leisteten ebenso wertvolle ehrenamtliche Arbeit, gehörten aber keinem Verein an und wären damit ausgeschlossen von der Veranstaltung im Herbst.

„Tag des Ehrenamtes“ beinahe wieder zerredet

Der Vorschlag, dass jeder Ehrenamtliche, der sich angesprochen fühlt, teilnehmen können sollte, schien der Verwaltung dagegen nicht praktikabel. Die Verwaltung mahnte „Planungssicherheit“ an.

Bernd Kasischke, der neue Beigeordnete der Gemeinde, räumte ein, dass die Planung und Organisation der vorgeschlagenen Veranstaltung sicher verbesserungswürdig sei. „Aber wir wollten relativ kurzfristig noch etwas machen, sonst wäre das wieder nichts geworden in diesem Jahr “, so Kasischke. Der Beigeordnete deshalb plädierte dafür, die Veranstaltung trotzdem durchzuführen. „Wir lernen ja auch etwas daraus und können es dann im nächsten Jahr besser machen.“

Als Kompromiss sollen nun Vereine und Institutionen eingeladen und selbst entscheiden können, wer an der Veranstaltung teilnehmen soll. Gleichzeitig sollen sich aber auch alle Ehrenamtler, die sich angesprochen fühlen, im Vorfeld bei der Gemeinde melden können.

Knappe Mehrheit: Politik will eigenständige Bücherei vor Ort erhalten

Der Ausschuss für Schue, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften tagte heute in der Bücherei. Navch längerer Diskussion empfahl der Ausschuss mit knapper Mehrheit erhebliche Investitionen in ein zukunftsträchtiges Konzept und die Einrichtung eigenständig weiterzuführen. (Foto: Peter Gräber)
Der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften tagte heute in der Bücherei. Nach längerer Diskussion empfahl der Ausschuss mit knapper Mehrheit die Einrichtung eigenständig weiterzuführen, verbunden mit erheblichen Investitionen in ein zukunftsträchtiges Konzept. (Foto: Peter Gräber)

Die gute Nachricht ist: Mit knapper Mehrheit von Bürgerblock,  FDP und Grünen empfahl der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften heute die Gemeindebibliothek als eigenständige Bücherei in Holzwickede weiterzuführen und die erforderlichen Haushaltsmittel dafür bereitzustellen.

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