Diese Aufnahme zeigt die Paul-Gerhardt-Schule aus der Vogelperspektive. Der Planungsbereich für die Neugestaltung der Außenanlagen erstreckt sich auf den Park- und Vorßplatz in der Mitte der Gebäude sowie das Umfeld des OGS-Gebäudes (graues Flachdach links). (Luftbild: geoservice-kreis-unna.de)

Planung für Außenbereich der Paul-Gerhardt-Schule und Raumbedarf am CSG vorgestellt

Diese Aufnahme zeigt die Paul-Gerhardt-Schule aus der Vogelperspektive. Der Planungsbereich für die Neugestaltung der Außenanlagen erstreckt sich auf den Park- und Vorßplatz in der Mitte der Gebäude sowie das Umfeld des OGS-Gebäudes (graues Flachdach links). (Luftbild: geoservice-kreis-unna.de)
Diese Aufnahme zeigt die Paul-Gerhardt-Schule aus der Vogelperspektive. Der Planungsbereich für die Neugestaltung der Außenanlagen erstreckt sich auf den Park- und Vorßplatz in der Mitte der Gebäude sowie das Umfeld des OGS-Gebäudes (graues Flachdach links). (Luftbild: geoservice-kreis-unna.de)

Die Neugestaltung der Außenanlagen an der Paul-Gerhardt-Schule sowie der Raumbedarf des Clara-Schumann-Gymnasiums standen am Mittwochabend im Mittelpunkt des Schulausschusses. Uwe Nettlenbusch, Fachbereichsleiter Technische Dienste der Gemeinde, stellte zunächst das rund 350.000 Euro teure Vorhaben an der Paul-Gerhardt-Schule vor, das nach der Erweiterung und dem OGS-Ausbau die „Rundumerneuerung“ der Grundschule in Hengsen abschließend wird.

Im Mittelpunkt der Neugestaltung stehen die Parkplatzsituation und der Vorplatz im Eingangsbereich der Schule. Es sind insgesamt zwölf Stellplätze sowie ein Behindertenparkplatz im vorderen Bereich vorgesehen. Der Parkplatzbereich wird baulich klar vom Vorplatz vor dem Eingangsbereich getrennt sein. Der Vorplatz soll von den Kindern auch als Spielplatz genutzt werden können und Bewegungsfläche und Terrasse für die Kinder der Ganztagsbetreuung sein.

350.000 Euro Baukosten für Außenanlagen

Diese Planskizze vom Eingangsbereich der Paul-Gerhardt-Schule stellte die Verwaltung im Fachausschuss vor. (Skizze: SAF Landschaftsarchitekten)

Das Betonpflaster wird in einem hell-dunkelgrauen Steinmix ausgeführt. Für die Außenspielgeräte und Geräte des Hausmeisters sind große Gartenboxen vorgesehen. Außerdem werden Bügel zum Anlehnen von Fahrrädern aufgestellt.

Wie Uwe Nettlenbusch erklärte, sollen die Arbeiten an den Außenanlagen in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden. Im ersten Bauabschnitt werden die Umwege und Rückseite der OGS umgestaltet, im zweiten Bauabschnitt folgenden dann der Parkplatz und die Bewegungsfläche. Die Arbeiten sollen etwa zwei Wochen vor den Sommerferien beginnen und bis etwa zwei Wochen nach den Ferien abgeschlossen werden können (25.bis 35. KW).

Die Fraktionen nahmen die vorgestellte Planung zustimmend zur Kenntnis.

CSG fehlen insgesamt 1.110 qm Fläche

Im weiteren Verlauf der Sitzung informierte der Erste Beigeordnete der Gemeinde die Fraktionen auch über den Raumbedarf am Clara-Schumann-Gymnasium. Dieser wurde in mehreren Abstimmungsgesprächen zwischen der Schulleitung und dem Schulträger festgestellt. Wie Bernd Kasischke eingangs betonte, fehlen am CSG – ganz unabhängig von der Rückkehr zum G9-Abitur und der Herausforderung des Gemeinsamen Lernens – schon seit einigen Jahren mehrere Räume. Durch diesen Raumbedarf sei die Schule in einer schwierigen Situation.  „Darum wollen wir diesen Raumbedarf nun ausgleichen“, so Bernd Kasischke.

Der zusätzliche Raumbedarf des Gymnasiums wird auf 1.110 m2 Nettofläche beziffert. Rechnet man Funktions- und Konstruktionsflächen wie Eingangsbereiche, Flure usw. hinzu, sind es sogar ca. 1.776 m2 Bruttofläche. Bei den fehlenden Räumen handelt es sich um mehrere Unterrichts- und Kursräume, Differenzierungsräume, Lernwerkstätten, aber auch Beratungs- und Besprechungsräume sowie Büroarbeitsplätze und einen Lagerraum.

Wie Bernd Kasischke abschließend einräumte, kann die Entscheidung über den tatsächlichen Raumbedarf letztlich erst getroffen werden, wenn Klarheit darüber herrscht, ob das Holzwickeder Gymnasium in Zukunft dauerhaft drei- oder vierzügig sein wird. Wie berichtet darf das CSG zum kommenden Schuljahr im Wege noch ein letztes Mal im Wege einer Ausnahmegenehmigung vier Eingangsklassen bilden. Dauerhaft würde eine Vierzügigkeit nur genehmigt, wenn es ausreichend Anmeldungen von Schülern aus der eigenen Gemeinde gibt. Aus diesem Grund versucht die Verwaltungsspitze, in Gesprächen mit der Stadt Dortmund eine Ausweitung des Einzugsbereiches auf die südlichen Dortmunder Stadtbezirke zu erreichen. Ein Ergebnis dieser Gespräche liegt noch nicht vor. „Hier brauchen wir auch noch etwas Geduld“, so Kasischke auf Nachfragen in der Sitzung.

Konkrete Bedarfsplanung Planung noch gar nicht möglich

Ähnlich abhängig ist auch die Bauplanung für den nötigen Erweiterungsbau am CSG. Weshalb „eine kreative Planung“ erforderlich ist, so Bernd Kasischke. Schon jetzt ist aber absehbar, „dass der Anbau eigentlich nur südlich des Bestandsgebäudes, also zwischen CSG und Karl-Brauckmann-Schule, möglich ist. Für diesen Standort werden wir auch den Bebauungsplan noch ändern müssen“, kündigte der Beigeordnete an.

Ein Beschluss war zu diesem Tagesordnungspunkt nicht nötig. Es handelte sich lediglich um einen Sachstandsbericht der Verwaltung für die Politik.  

AfSSKS, CSG, Paul-Gerhardt-Schule


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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