Schlagwort: Umweltausschuss

Klimaschutzkonzept sieht Umwidmung von vier Pkw-Parkplätzen für Fahrräder vor: Umweltausschuss lehnt ab

Gleich zu Beginn der Sitzung des Umweltausschusses am Montagabend stellte sich der neue Klimaschutzmanager den Fraktionen vor. In der anschließenden Sitzung dürfte Felix Sprenger dann auch gleich eine Ahnung bekommen haben, welche dicken Bretter er an seinem neuen Arbeitsplatz bohren muss: Der Ausschuss lehnte die im Klimaschutzkonzept vorgesehene Umwidmung von vier Pkw-Parkplätzen in Fahrradabstellanlagen im Ortskern ab.

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Patrick Keiser ist einer der Antragsteller für die Aufnahme des Düsseldorfer Weges in die gemeindliche Straßenreinigung. Die Gemeinde befragt nun die Anlieger eines Teilbereichs im Düsseldorfer Weg erneut zur Straßenreinigung. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Eichenbestand im Düsseldorfer Weg beschäftigt Umweltpolitiker: Neue Umfrage zur Reinigung

Im ersten Umweltausschuss nach längerer Corona-Pause wurde am Montagabend (14.6.) ausgiebig über die zwei Bürgeranträge aus dem Düsseldorfer Weg beraten. In dem einen Fall ging es erneut um die Aufnahme des Düsseldorfer Weges in die öffentliche Straßenreinigung. Der zweite Antrag betraf die Pflegemaßnahmen des gemeindlichen Eichenbestandes.

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Das neue Preissystem am Wertstoffhof soll moderner, fairer und transparenter werden. (Foto: privat)

Umweltausschuss beschließt neue Preise für den Wertstoffhof

Im Umweltausschuss diese Woche (15.6.) wurde das neue Preissystem für den Wertstoffhof an der Friedrich-Ebert-Straße beschlossen. Die neuen Preise gelten ab 1. Januar nächsten Jahres. Mit dem neuen Preissystem gibt es einige wesentlichen Änderungen, die bereits in der Sitzung am 10. März ausführlich dargestellt wurden. Im Umweltausschuss diese Woche wurden nun auch die konkreten neuen Preise beschlossen. Diese sind: neue Maßeinheiten, neue Preise, Mengenbegrenzungen und neue Sperrmüllgebühren.

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Die letzten drei Papiercontainer-Standorte, hier auf dem Parkplatz Kirchstraße, werden ab Mitte Januar 2020 aufgegeben. Papier, Pappe und Kartonage muss dann über die kostenlose blaue Tonne entsorgt werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Neue Abfallsatzung: Containerstandorte verschwinden – blaue Tonne für alle

Die letzten drei Papiercontainer-Standorte, hier auf dem Parkplatz Kirchstraße, werden ab Mitte Januar 2020 aufgegeben. Papier, Pappe und Kartonage muss dann über die kostenlose blaue Tonne entsorgt werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die letzten drei Papiercontainer-Standorte, hier auf dem Parkplatz Kirchstraße, werden ab Mitte Januar 2020 aufgegeben. Papier, Pappe und Kartonage muss dann über die kostenlose blaue Tonne entsorgt werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Neufassung der Satzung zur Abfallentsorgung stand im Umweltausschuss am Montagabend auf der Tagesordnung. Mit der Neufassung wird es einige wichtige Änderungen bei der Abfallentsorgung im neuen Jahr geben. Die vielleicht wichtigste: Die letzten drei Standorte mit großen Papiercontainern im Gemeindegebiet werden ab Mitte Januar 2020 aufgegeben. Danach werden Papier, Pappe und Kartonagen nur noch über kostenlose blaue Altpapiertonnen entsorgt, die an die Haushalte in Holzwickede verteilt werden.

Auf Wunsch der Fraktion wurde ein erster Entwurf der neuen Satzung noch einmal dahingehend geändert, dass sich künftig auch benachbarte Haushalte, in denen nur wenig Papier anfällt, eine blaue Papiertonne teilen können.

Außerdem sieht die neue Satzung vor, dass die grauen Restmülltonnen ab Januar nach dem Schlüssel „Zehn Liter pro Person und Woche“ zugeteilt werden. Abweichungen von diesem Schlüssel nach unten sind nur noch in Ausnahmefällen möglich, die genau begründet werden müssen. Auch ein rigoroseres Vorgehen bei Verstößen erlaubt die neue Satzung: Wird bei zwei aufeinanderfolgenden Leerungen festgestellt, dass das Mindestvolumen nicht ausreicht, wird das durch ein Foto dokumentiert und der nächstgrößere Behälter aufgestellt. Ein ähnliches Vorgehen ist bei den Bio- bzw. Altpapiertonnen vorgesehen: Werden bei drei aufeinanderfolgenden Leerungen Fremdeinwürfe festgestellt, werden die Tonnen durch graue Restmülltonnen ersetzt.

Sperrmüll: Neues Preissystem wird geprüft

Die Verwaltung soll das Preissystem für Sperrmüll am Wertstoffhof überarbeiten. Ziel ist es, die Abgabemengen dort zu erhöhen. (Foto: Archiv)

Wie Holzwickedes Umweltbeauftragte Tanja Flormann in der Sitzung gestern Abend auf Nachfrage mitteilte, wurden 500 neue Papiertonnen angefordert, die zum Jahreswechsel nun an die Haushalte verteilt werden.  Die Verwaltung geht davon aus, dass Haushalte, die bislang noch keine blaute Tonne angefordert haben, sich spätestens melden werden, wenn die letzten drei Sammelcontainer-Standorte nicht mehr vorhanden sind.

Die Fraktionen nahmen den überarbeiteten Satzungsentwurf zustimmend zur Kenntnis. Bis zur endgültigen Verabschiedung der Satzung im Gemeinderat soll die Verwaltung aber noch prüfen, ob es möglich ist, die Mindestmenge für die Zuteilung der grauen Restmülltonne (10 Liter Person/Woche) noch weiter zu reduzieren (7,5 l pro Person/Woche) und der vierwöchige Abholrhythmus bei der blauen Papiertonne verlängert werden kann.

In der Sitzung gestern stand auch ein Antrag der CDU zum Thema Sperrmüll auf Tagesordnung. Wie Dieter Buckemüller erläuterte, geht es seiner Fraktion darum, die Abgabemengen von Sperrmüll auf dem Wertstoffhof zu erhöhen. Erreichen will die CDU das durch eine Änderung der Mengenbegrenzung und einheitliche Gebühren für Sperrmüll. Die übrigen Fraktionen äußerten grundsätzliche Zustimmung und beauftragten die Verwaltung einstimmig, das Preissystem am Holzwickeder Wertstoffhof zu überarbeiten und in der nächsten Sitzung zur Abstimmung vorzulegen.

Seit einigen Wochen schon wird das Grundwasser aus der Baugrube an der Hauptstraße 31 rund um die Uhr in die Kanalisation gepumpt. Die wasserrechtliche Genehmigung des Kreises dafür liegt vor. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Hauptstraße 31: Abpumpen der Baugrube in die Kanalisation wasserrechtlich genehmigt

Auf dem Grundstück an der Hauptstraße 31 direkt gegenüber der Sparkasse wird bekanntlich ein Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Bauherr ist die Holzwickeder Wohnungsbaugesellschaft Reale Werte eG. Noch ist allerdings nicht viel mehr als eine große Baugrube auf dem Grundstück zu sehen. Genau die war zuletzt auch im Umweltausschuss Gegenstand einer Anfrage aus dem politischen Raum. Anlass der Nachfrage: Die Emscher führt bis zu dem Baugrundstück sehr wenig Wasser, danach allerdings gar kein Wasser mehr.

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Die vollständige Nutzung der schon jetzt 2.000 Meter langen Landebahn wird nach Darstellung der Flughafenbetreiber keine zusätzlichen Belastungen für die Gemeinde bringen. (Foto: Dortmund Airport - Hans Jürgen Landes

Flughafenbetreiber erläutern Verlängerung der Landebahn im Umweltausschuss

Dietmar Krone, Prokurist und Abteilungsleiter Facility des Flughafens Dortmund, berichtete auf Bitten des Umweltausschusses der Gemeinde in der Sitzung gestern (16.9.) über die Planungen der Flughafenbetreiber zur Verlängerung der Startbahn. Krone bestätigte, dass die Betreiber noch in diesem Jahr einen Antrag stellen werden, die sogenannten Landebahnschwellen im östlichen Bereich zu verlegen. So könnten 300 Meter gewonnen werden, um die 2.000 Meter lange Landebahn aus östlicher Richtung voll ausnutzen zu können.

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Umweltausschuss mit Krähenpopulation befasst: Vergrämung eine stumpfe Waffe

Das leidige Problem der Saatkrähen im Gemeindegebiet stand im Mittelpunkt der Umweltausschusssitzung am Montagabend. Die CDU hatte „die Erstellung eines kommunalen Aktionsplans zur Eindämmung der Krähenplage unter Beteiligung externen Sachverstandes am Beispiel der Stadt Soest“ beantragt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Weitere Maßnahmen zur Vergrämung der Krähen, als die bereits praktizierten, wird es nicht geben in Holzwickede.

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