Schlagwort: PluBa

Festplatz (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Umgestaltung Festplatz wird teurer: Auftragsvergabe im Fachausschuss nicht möglich

Wohl kaum eine andere politische Entscheidung ist so umstritten wie die Umgestaltung der ehemaligen Rollschuhbahn mit dem Alleeplatz. Eigentlich hätte die schon im Januar beschlossene Neugestaltung des Festplatzes zeitgleich mit der Eröffnung der neuen AWO-Kita umgesetzt werden sollen. Doch die Umsetzung des Beschlusses verzögerte sich immer wieder. Quasi als letzte Amtshandlung des alten Rates steht die Vergabe nun endlich im Planungs- und Bauausschuss (PluBa) am 28. Oktober auf der Tagesordnung. Doch bereits heute (20. Oktober) ist klar: Dazu wird es nicht kommen. Der Kämmerer legte sein Veto ein.

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Rolf Rehling (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Sachkundiger Bürger fühlt sich nach Kritik unter Druck gesetzt: Rolf Rehling wirft hin

Weil er sachlich fundierte Kritik an der Arbeit der Gemeindeverwaltung und eines von ihr beauftragten Ingenieurbüros geübt hat, fühlt sich Rolf Rehling (68 Jahre) von der Verwaltung und ihren Auftragnehmern so unter Druck gesetzt, dass er seine ehrenamtliche Arbeit als sachkundiger Bürger der Grünen nicht mehr fortsetzen und sich aus der Kommunalpolitik zurückziehen will. "Das alles ärgert mich im nachhinein sehr und nimmt mich auch gesundheitlich ziemlich mit. In meinem Alter muss ich mir das nicht mehr antun", so Rolf Rehling.

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Blick über den Planungsbereich der neugestaltet werden soll der ASlleeplatz (Vordergrund) und die der festplatz (Hintergrund) (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

CDU will Mehrheitsbeschluss für Umgestaltung Fest- und Alleeplatz kippen

Die CDU startet einen neuen Versuch, den Neubau des Alleeplatzes und die Umgestaltung des Festplatzes zu verhindern. CDU-Fraktionschef Frank Markowski hat den Antrag jetzt für den nächsten Planungs- und Bauausschuss (22.9.) gestellt, die Maßnahmen in das nächste Jahr zu verschieben, um erneut einen Antrag auf ISEK-Fördermittel zu stellen. Es ist der nunmehr vierte Versuch der CDU, die beiden genannten Maßnahmen zu verhindern.

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Die FDP will den Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße auf Kosten eines Parkplatzes und Grünbeetes übersichtlicher gestalten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Kreuzungsbereich Sölder- und Hauptstraße: Politik beharrt auf Umgestaltung

Auf Antrag der FDP hatte der Planungs- und Bauausschuss die Verwaltung im mai damit beauftragt zu prüfen, ob der Einmündungsbereich Sölder- / Hauptstraße ausgeweitet werden kann. In der Sitzung gestern schlug die Verwaltung nun vor, dieses Ansinnen „in Anbetracht der Grundstückseigentümerschaften in besagtem Kreuzungsbereich“ nicht weiter zu verfolgen. Damit waren die Antragsteller der FDP allerdings ganz und gar nicht einverstanden. „Die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, ist nicht schwierig. Wenn wir das als Gemeinde nicht schaffen, wäre das ein Armutszeugnis“, erklärte ihr Sprecher Lars Berger. „Deshalb halten wir an unserem Antrag fest.“

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Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Gartenprojekt und klare Wegeführung: Festplatz bekommt mehr Aufenthaltsqualität

Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Umgestaltung des Festplatzes stand ebenfalls im Planungs- und Bauausschuss am Dienstagabend (4.2.) auf der Tagesordnung. In der September-Sitzung des Ausschusses war ein erster Planungsentwurf für die Bereiche Festplatz (alte Rollschuhbahn) und den Vorplatz der neuen Kindertagesstätte präsentiert worden.

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Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Kita im Wohnpark Emscherquelle: SPD und CDU nehmen weniger Grünanteil hin

Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)
Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Auch die Anpassung des Bebauungsplanes Wohnpark Emscherquelle für die dort vorgesehene vierzügige Kindertagesstätte stand noch einmal auf der Tagesordnung des Planungs- und Bauausschusses am Dienstagabend. Die Grünen sahen hier noch Gesprächsbedarf. Dass die zusätzlichen für die Kita benötigten 1.227 m2 Fläche vom öffentlichen Grünanteil genommen und noch dazu von der Gemeinde angekauft werden sollen,  gefällt den Grünen ganz und gar nicht.

 Denn dadurch würde sich der Grünflächenanteil des Neubaugebietes, der von der Gemeinde mit 50 Prozent vorgeschrieben ist, und ohnehin schon nur noch bei 36 Prozent liegt, noch weiter reduzieren.  „Hier sehen wir eine deutliche Parallele zum Baugebiet Caroline“, so Fraktionssprecher Friedhelm Klemp. „Auch da sollten ursprünglich mehr Grünflächen ausgewiesen werden und wurde der Bebauungsplan im Nachhinein noch viele Male geändert.“

Auch dass der Kreis Unna oder die Gemeinde die Fläche für die Kita vom Investor Wilma für rd. 400 000 Euro erwerben soll, finden die Grünen nicht in Ordnung. Zum einen habe der Investor verpflichtet, nach der 25%-Regel einen Kreisel an der Sölder Straße/Breiter Weg zu finanzieren. Dieser Kreisel wird aus verkehrstechnischen Gründen aber gar nicht mehr benötigt. Zudem sei die vierzügige Kita ein wertvolles Argument bei der Vermarktung des Gebietes. Deshalb sollte die Gemeinde noch einmal mit dem Investor verhandeln.

Mehr öffentliches Grün „gar nicht zu pflegen“

Es sei richtig, dass die Gemeinde noch weitere Verhandlungen mit dem Investor über einen Ausgleich nach der 25%-Regelung führen muss, so SPD-Sprecher Michael Klimziak. „Der Standort des Kindergartens im Wohnpark war jedoch von Anfang dort vorgesehen und ist unstrittig.“ Auch gebe es für die Wilma keinen Grund der Gemeinde die Fläche kostenlos zu überlassen. „Der Investor hat das Gelände doch gar nicht von uns gekauft, sondern vom Bund.“ Den geforderten Grünanteil sieht die SPD „allein schon durch die privaten Gärten“ erfüllt. „Mehr öffentlichen Grün könnte unser Baubetriebshof doch auch gar nicht mehr richtig pflegen, wie man doch jetzt schon erkennen kann im Gemeindegebiet.“   

Auch die CDU ist bereit, den reduzierten öffentlichen Grünanteil hinzunehmen. Die anderen Fraktionen allerdings nicht: FDP und auch Bürgerblock sehen es ähnlich wie die Grünen: Es gebe eine ganze Reihe von zwingenden Vorgaben für den Bebauungsplan, darunter ein öffentlicher Grünanteil von 50 Prozent. Auch bei dem Bürgerbegehren, erinnerte Ausschussvorsitzender Wilfried Brinkmann, „sind wir seinerzeit von ganz anderen Voraussetzungen ausgegangen. Diese Voraussetzungen können wir doch jetzt nicht so einfach über den Haufen werfen. Deshalb sind wir für einen Grünausgleich.“  

Auch FDP-Sprecher Fritz Bernhardt betonte: „Wir sind planerisch sicher nicht so weit, dass Wilma nichts mehr ändern könnte an der Planung. Darum ist es nicht richtig, solche Forderungen einfach abzuwürgen.“  Der Bebauungsplan sei noch offen und gar nicht beschlossen. In Gespräche zu diesem Thema wird die Verwaltung trotzdem nicht treten:  Denn mit den Stimmen der SPD und CDU wurde der Antrag der Grünen abgelehnt.

Parkplatz Haarstrang-Anlage: Asphalt statt Pflaster

Den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage wird befestigt, die ca. 95 Stellplätze mit Rasengittersteinen und einer asphaltierten Fahrgasse hergerichtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage wird befestigt, die ca. 95 Stellplätze mit Rasengittersteinen und einer asphaltierten Fahrgasse hergerichtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Fraktionen nahmen außerdem die Planung für die Sanierung des Parkplatzes an der Haarstrang-Sportanlage zur Kenntnis und empfahlen, die Verwaltung mit den weiteren Planungsschritten zu beauftragen. Rund 200.000 Euro stehen für diese Maßnahme im Haushalt bereit.

Realisiert werden soll zu Gesamtkosten von rund 175.000  Euro eine asphaltierte Fahrgasse auf dem Parkplatz. Die Stellplätze sollen in Rasengittersteinen ausgeführt werden.  Insgesamt werden ca. 95 Stellplätze angelegt, darunter auch zwei behindertengerechte an der Zuwegung zum Sportplatz. Damit der Parkplatz ausreichend ausgeleuchtet werden kann, sollen vier zusätzliche Beleuchtungspunkte angelegt und die fußläufigen Wege im Norden und Süden des Platzes überarbeitet werden. Der vorhandene Baumbestand wird erhalten.

Die Rasengittersteine auf den Stellplätzen ermöglichen eine Versickerung des Oberflächenwassers. Allerdings ist dafür eine wasserrechtliche Genehmigung notwendig, da es sich um ein Wasserschutzgebiet III handelt, worauf Rolf Rehling von den Grünen die hinwies.

Ausgeführt werden die Arbeiten in enger Abstimmung mit den Nutzern (Sportvereinen) der Anlage. Die Baumaßnahme soll zweigeteilt ausgeführt werden, so dass jeweils eine Hälfte des Parkplatzes zur Verfügung stehen wird.  

Auch die Denkmalbehölrde hatte keine Einwände: Die Carports auf dem ehemaligen Feldmann-Grundstück an der Allee gefallen nicht jedem. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Denkmalbehörde hatte keine Einwände: Carports an der Allee gefallen nicht jedem

Die Carports auf dem ehemaligen Feldmann-Grundstück an der Allee gefallen nicht jedem und sind deshalb Gegenstand einer Anfrage im Planungs- und Bauausschuss diese Woche gewesen: „Die neuen Häuser dort sind ja ganz schön. Aber diese Carports passend optisch dort nicht hin“, mäkelte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Friedhelm Klemp. „So habe ich mir das nach der Planung nicht vorgestellt. Sind die überhaupt genehmigt?“

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Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Fachausschuss drängt auf zeitnahe Umgestaltung des Festplatzes

Die ehemalige Rollschuhfläche auf dem Platz von Louviers und der benachbarte Übergangsbereich zum Emscherpark werden entsiegelt und naturnah umgestaltet. Die Planung dazu soll möglichst zeitnah mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte umgesetzt werden. Darauf verständigte sich der Planungs- und Bauausschuss am Dienstag (5.2.) bei nur drei Gegenstimmen.

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Die Gemeinde Holzwickede wird die Parkmarkierung auf der Sölder Straße ändern, um den Verkehrsfluss zu verbessern. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Bau- und Planungsausschuss stimmt „Wegfall von 45 Parkplätzen“ auf Sölder Straße zu

Die geplante Fahrbahnmarkierung auf der Sölder Straße zur Verbesserung des Verkehrsflusses war heute auch Thema im Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde. Wie berichtet hatte die Verwaltung 169 Anwohner angeschrieben, von denen nur sieben geantwortet haben. Die Verwaltung unterstellt deshalb, dass die Anwohner mehrheitlich damit einverstanden sind, dass ein 20 m sowie ein 25 m langer Abschnitt auf der nördlichen Seite der Sölder Straße als Parkverbotszone abmarkiert wird und ansonsten keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Dieser Auffassung schloss sich mehrheitlich auch die Ausschussmitglieder an.

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Die Stehfenstraße wird ab November voll gesperrt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Teure Kanalbaustelle in der Stehfenstraße: Grünen erwarten umfassenden Bericht

Eine satte Viertelmillion Euro teuer als geplant ist bekanntlich im Herbst vorigen Jahres die Kanalbaustelle auf der Stehfenstraße geworden. Die Holzwickeder Grünen wollen die Sache nicht auf sich beruhen lassen und haben jede Menge Frage dazu, diese möglichst im nächsten Planungs- und Bauausschuss (5. Februar) beantwortet haben möchten.

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