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Die FDP will den Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße auf Kosten eines Parkplatzes und Grünbeetes übersichtlicher gestalten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Kreuzungsbereich Sölder- und Hauptstraße: Politik beharrt auf Umgestaltung

Auf Antrag der FDP hatte der Planungs- und Bauausschuss die Verwaltung im mai damit beauftragt zu prüfen, ob der Einmündungsbereich Sölder- / Hauptstraße ausgeweitet werden kann. In der Sitzung gestern schlug die Verwaltung nun vor, dieses Ansinnen „in Anbetracht der Grundstückseigentümerschaften in besagtem Kreuzungsbereich“ nicht weiter zu verfolgen. Damit waren die Antragsteller der FDP allerdings ganz und gar nicht einverstanden. „Die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, ist nicht schwierig. Wenn wir das als Gemeinde nicht schaffen, wäre das ein Armutszeugnis“, erklärte ihr Sprecher Lars Berger. „Deshalb halten wir an unserem Antrag fest.“

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Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Gartenprojekt und klare Wegeführung: Festplatz bekommt mehr Aufenthaltsqualität

Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die zeit­nahe Ent­sie­ge­lung des Fest­platzes lehnt der Bür­ger­block ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusam­men­hang mit den ISEK-Maß­nahmen 24 und 25 umge­staltet werden. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Umge­stal­tung des Fest­platzes stand eben­falls im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss am Diens­tag­abend (4.2.) auf der Tages­ord­nung. In der Sep­tember-Sit­zung des Aus­schusses war ein erster Pla­nungs­ent­wurf für die Bereiche Fest­platz (alte Roll­schuh­bahn) und den Vor­platz der neuen Kin­der­ta­ges­stätte prä­sen­tiert worden.

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Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Kita im Wohnpark Emscherquelle: SPD und CDU nehmen weniger Grünanteil hin

Planskizze des künftigen Wohnparks Emscherquelle aussehen: Auf dem freien Grünstreifen in der Mitte des Neubaugebietes soll die vierzügige Kita entstehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)
Plan­skizze des künf­tigen Wohn­parks Emscher­quelle aus­sehen: Auf dem freien Grün­streifen in der Mitte des Neu­bau­ge­bietes soll die vier­zü­gige Kita ent­stehen. (Foto: WILMA Wohnen West GmbH)

Auch die Anpas­sung des Bebau­ungs­planes Wohn­park Emscher­quelle für die dort vor­ge­se­hene vier­zü­gige Kin­der­ta­ges­stätte stand noch einmal auf der Tages­ord­nung des Pla­nungs- und Bau­aus­schusses am Diens­tag­abend. Die Grünen sahen hier noch Gesprächs­be­darf. Dass die zusätz­li­chen für die Kita benö­tigten 1.227 m2 Fläche vom öffent­li­chen Grün­an­teil genommen und noch dazu von der Gemeinde ange­kauft werden sollen, gefällt den Grünen ganz und gar nicht.

Denn dadurch würde sich der Grün­flä­chen­an­teil des Neu­bau­ge­bietes, der von der Gemeinde mit 50 Pro­zent vor­ge­schrieben ist, und ohnehin schon nur noch bei 36 Pro­zent liegt, noch weiter redu­zieren. „Hier sehen wir eine deut­liche Par­al­lele zum Bau­ge­biet Caro­line“, so Frak­ti­ons­spre­cher Fried­helm Klemp. „Auch da sollten ursprüng­lich mehr Grün­flä­chen aus­ge­wiesen werden und wurde der Bebau­ungs­plan im Nach­hinein noch viele Male geän­dert.“

Auch dass der Kreis Unna oder die Gemeinde die Fläche für die Kita vom Inve­stor Wilma für rd. 400 000 Euro erwerben soll, finden die Grünen nicht in Ord­nung. Zum einen habe der Inve­stor ver­pflichtet, nach der 25%-Regel einen Kreisel an der Sölder Straße/​Breiter Weg zu finan­zieren. Dieser Kreisel wird aus ver­kehrs­tech­ni­schen Gründen aber gar nicht mehr benö­tigt. Zudem sei die vier­zü­gige Kita ein wert­volles Argu­ment bei der Ver­mark­tung des Gebietes. Des­halb sollte die Gemeinde noch einmal mit dem Inve­stor ver­han­deln.

Mehr öffentliches Grün „gar nicht zu pflegen“

Es sei richtig, dass die Gemeinde noch wei­tere Ver­hand­lungen mit dem Inve­stor über einen Aus­gleich nach der 25%-Regelung führen muss, so SPD-Spre­cher Michael Klim­ziak. „Der Standort des Kin­der­gar­tens im Wohn­park war jedoch von Anfang dort vor­ge­sehen und ist unstrittig.“ Auch gebe es für die Wilma keinen Grund der Gemeinde die Fläche kostenlos zu über­lassen. „Der Inve­stor hat das Gelände doch gar nicht von uns gekauft, son­dern vom Bund.“ Den gefor­derten Grün­an­teil sieht die SPD „allein schon durch die pri­vaten Gärten“ erfüllt. „Mehr öffent­li­chen Grün könnte unser Bau­be­triebshof doch auch gar nicht mehr richtig pflegen, wie man doch jetzt schon erkennen kann im Gemein­de­ge­biet.“ 

Auch die CDU ist bereit, den redu­zierten öffent­li­chen Grün­an­teil hin­zu­nehmen. Die anderen Frak­tionen aller­dings nicht: FDP und auch Bür­ger­block sehen es ähn­lich wie die Grünen: Es gebe eine ganze Reihe von zwin­genden Vor­gaben für den Bebau­ungs­plan, dar­unter ein öffent­li­cher Grün­an­teil von 50 Pro­zent. Auch bei dem Bür­ger­be­gehren, erin­nerte Aus­schuss­vor­sit­zender Wil­fried Brink­mann, „sind wir sei­ner­zeit von ganz anderen Vor­aus­set­zungen aus­ge­gangen. Diese Vor­aus­set­zungen können wir doch jetzt nicht so ein­fach über den Haufen werfen. Des­halb sind wir für einen Grün­aus­gleich.“ 

Auch FDP-Spre­cher Fritz Bern­hardt betonte: „Wir sind pla­ne­risch sicher nicht so weit, dass Wilma nichts mehr ändern könnte an der Pla­nung. Darum ist es nicht richtig, solche For­de­rungen ein­fach abzu­würgen.“ Der Bebau­ungs­plan sei noch offen und gar nicht beschlossen. In Gespräche zu diesem Thema wird die Ver­wal­tung trotzdem nicht treten: Denn mit den Stimmen der SPD und CDU wurde der Antrag der Grünen abge­lehnt.

Parkplatz Haarstrang-Anlage: Asphalt statt Pflaster

Den Parkplatz an der Haarstrang-Sportanlage wird befestigt, die ca. 95 Stellplätze mit Rasengittersteinen und einer asphaltierten Fahrgasse hergerichtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Den Park­platz an der Haarstrang-Sport­an­lage wird befe­stigt, die ca. 95 Stell­plätze mit Rasen­git­ter­steinen und einer asphal­tierten Fahr­gasse her­ge­richtet. Kosten: rd. 175.000 Euro. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Frak­tionen nahmen außerdem die Pla­nung für die Sanie­rung des Park­platzes an der Haarstrang-Sport­an­lage zur Kenntnis und emp­fahlen, die Ver­wal­tung mit den wei­teren Pla­nungs­schritten zu beauf­tragen. Rund 200.000 Euro stehen für diese Maß­nahme im Haus­halt bereit.

Rea­li­siert werden soll zu Gesamt­ko­sten von rund 175.000 Euro eine asphal­tierte Fahr­gasse auf dem Park­platz. Die Stell­plätze sollen in Rasen­git­ter­steinen aus­ge­führt werden. Ins­ge­samt werden ca. 95 Stell­plätze ange­legt, dar­unter auch zwei behin­der­ten­ge­rechte an der Zuwe­gung zum Sport­platz. Damit der Park­platz aus­rei­chend aus­ge­leuchtet werden kann, sollen vier zusätz­liche Beleuch­tungs­punkte ange­legt und die fuß­läu­figen Wege im Norden und Süden des Platzes über­ar­beitet werden. Der vor­han­dene Baum­be­stand wird erhalten.

Die Rasen­git­ter­steine auf den Stell­plätzen ermög­li­chen eine Ver­sicke­rung des Ober­flä­chen­was­sers. Aller­dings ist dafür eine was­ser­recht­liche Geneh­mi­gung not­wendig, da es sich um ein Was­ser­schutz­ge­biet III han­delt, worauf Rolf Reh­ling von den Grünen die hin­wies.

Aus­ge­führt werden die Arbeiten in enger Abstim­mung mit den Nut­zern (Sport­ver­einen) der Anlage. Die Bau­maß­nahme soll zwei­ge­teilt aus­ge­führt werden, so dass jeweils eine Hälfte des Park­platzes zur Ver­fü­gung stehen wird. 

Auch die Denkmalbehölrde hatte keine Einwände: Die Carports auf dem ehemaligen Feldmann-Grundstück an der Allee gefallen nicht jedem. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Denkmalbehörde hatte keine Einwände: Carports an der Allee gefallen nicht jedem

Die Carports auf dem ehemaligen Feldmann-Grundstück an der Allee gefallen nicht jedem und sind deshalb Gegenstand einer Anfrage im Planungs- und Bauausschuss diese Woche gewesen: „Die neuen Häuser dort sind ja ganz schön. Aber diese Carports passend optisch dort nicht hin“, mäkelte der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Friedhelm Klemp. „So habe ich mir das nach der Planung nicht vorgestellt. Sind die überhaupt genehmigt?“

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Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Fachausschuss drängt auf zeitnahe Umgestaltung des Festplatzes

Die ehemalige Rollschuhfläche auf dem Platz von Louviers und der benachbarte Übergangsbereich zum Emscherpark werden entsiegelt und naturnah umgestaltet. Die Planung dazu soll möglichst zeitnah mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte umgesetzt werden. Darauf verständigte sich der Planungs- und Bauausschuss am Dienstag (5.2.) bei nur drei Gegenstimmen.

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Die Gemeinde Holzwickede wird die Parkmarkierung auf der Sölder Straße ändern, um den Verkehrsfluss zu verbessern. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Bau- und Planungsausschuss stimmt „Wegfall von 45 Parkplätzen“ auf Sölder Straße zu

Die geplante Fahrbahnmarkierung auf der Sölder Straße zur Verbesserung des Verkehrsflusses war heute auch Thema im Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde. Wie berichtet hatte die Verwaltung 169 Anwohner angeschrieben, von denen nur sieben geantwortet haben. Die Verwaltung unterstellt deshalb, dass die Anwohner mehrheitlich damit einverstanden sind, dass ein 20 m sowie ein 25 m langer Abschnitt auf der nördlichen Seite der Sölder Straße als Parkverbotszone abmarkiert wird und ansonsten keine weiteren Maßnahmen erforderlich sind. Dieser Auffassung schloss sich mehrheitlich auch die Ausschussmitglieder an.

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Die Stehfenstraße wird ab November voll gesperrt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Teure Kanalbaustelle in der Stehfenstraße: Grünen erwarten umfassenden Bericht

Eine satte Viertelmillion Euro teuer als geplant ist bekanntlich im Herbst vorigen Jahres die Kanalbaustelle auf der Stehfenstraße geworden. Die Holzwickeder Grünen wollen die Sache nicht auf sich beruhen lassen und haben jede Menge Frage dazu, diese möglichst im nächsten Planungs- und Bauausschuss (5. Februar) beantwortet haben möchten.

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Der Planungs- und Bauausschuss bei einem Ortstermin im Februar 2017: Die Erschließung der Kita im Emscherpark soll in Bolickrichtung über die Hamburger Allee erfolgen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Grünen wollen ehemalige Rollschuhfläche auf Festplatz entsiegeln

Für die Grünen ist das Thema mit dem Standortbeschluss für die neue Kindertagesstätte im Emscherpark noch nicht erledigt: Wie die SPD haben auch die Grünen als ein Ergebnis ihrer Haushaltsklausuren vorgeschlagen, die ehemalige Rollschuhfläche auf dem Festplatz (= abgelehnter Kita-Standort) zu entsiegeln. Damit soll ein Ausgleich für den Bau der Kita auf der Grünfläche im Park, dem früheren Standort von Haus Dudenroth, geschaffen werden.

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Blamage für Verwaltung: Festplatz zu klein für Kita – Standort im Park doch möglich

Faustdicke Überraschung und Blamage für die Verwaltung im Planungs- und Bauausschuss: In der Sitzung des Fachausschusses wurde heute der gemeinsame Antrag der CDU und des Bürgerblocks, den alten Kita-Standort auf dem Festplatz zu reaktivieren, abgelehnt. Stattdessen beauftragte der Ausschuss mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen die Verwaltung , einen von der SPD vorgeschlagenen alternativen Standort innerhalb des Baufeldes im Emscherpark weiterzuverfolgen ...

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