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Kinderglück KiTaletics-Trainerin Sarah rfeese.

Kinderglück erstellt KiTaletics Mitmachvideos für Kinder: Wir turnen zuhause

Die Stiftung Kinderglück kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht mit ihrem Bewegungsförderungsprojekt KiTaletics in Kindertagesstätten tätig sein. Gerade in Zeiten von verminderten Aktivitätsmöglichkeiten ist es umso wichtiger, dass Kinder sich mit ihren Familien trotz alledem bewegen. KiTaletics-Trainerin Sarah Reese hat sich leicht verständliche Übungen für die Kinder ausgedacht und Kurzvideos dazu erstellt, die ohne Geräte durchführbar sind. Das Motto lautet „KiTaletics Mitmachvideos – Wir turnen zuhause“. Die Stiftung Kinderglück hofft, dadurch möglichst viele Familien zu sportlicher Betätigung zu animieren.

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Stiftung Kinderglück feiert erstes Weihnachtsfest in der Kinderglück-Halle

Die Stif­tung Kin­der­glück fei­erte heute mit rund 200 Kin­dern, Eltern und Ehren­amt­li­chen die erste Weih­nachts­feier in der Kin­der­glück-Halle in Holzwickede. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Kin­der­glück-Halle in Holzwickede erlebte heute (21. Dezember) eine weih­nacht­liche Pre­miere: Die Stif­tung Kin­der­glück rich­tete ihre erste Weih­nachts­feier für rund 200 Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren, Eltern und Betreuer in der Kin­der­glück-Halle in Holzwickede aus – und fast schien es, als sei das Christ­kind per­sön­lich vom Himmel gestiegen: Die Ehren­amt­li­chen des Ver­eins hatten die Halle stim­mungs­voll deko­riert und küm­merten sich lie­be­voll um die kleinen und großen Gäste. Am Ende des Nach­mit­tags hatte der Weih­nachts­mann dann noch eine beson­dere Über­ra­schung parat: Jedes Kind erhielt einen Geschenke-Ruck­sack mit Gesell­schafts­spielen, einem großen Steiff-Ted­dy­bären und natür­lich weih­nacht­li­chen Lecke­reien.

Gegen 14.30 Uhr saßen alle kleinen und großen Besu­cher heute erwar­tungs­voll auf ihren Plätzen in der fest­lich geschmückten Kin­der­glück-Halle und das Büh­nen­pro­gramm star­tete mit Sänger Tim Erle­mann, der aktuell im Hansa-Theater in Dort­mund gastiert. Kinder und Erwach­sene ließen sich von ihm musi­ka­lisch auf die Weih­nachts­zeit ent­führen. Alle gemeinsam stimmten dann auch Weih­nachts­lieder an.

Im wei­teren Pro­gramm folgten Dar­bie­tungen von Kin­der­glück-Clown Püppi, Zau­berer Udo dem Hexer, eine Hip-Hop-Per­for­mance des TSC Heaven and Hell Dort­mund e.V. sowie ein Auf­tritt des Kin­der­bal­letts des Kul­tur­zen­trums balou e.V. Die Kin­der­glück-Ehren­amt­li­chen bedienten unter­dessen alle Kinder und Erwach­senen mit Plätz­chen und Getränken und küm­merten sich somit um das leib­liche Wohl ihrer großen und kleinen Gäste.

Bühnenprogramm und Geschenke für alle Kinder

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Ganz zum Schluss schlüpfte Clown Püppi dann in seine zweite Rolle des Nach­mit­tags: Als Weih­nachts­mann ver­teilte er mit seinen Hel­fern an jedes Kind einen beson­deren Geschenke-Ruck­sack. Darin ent­halten waren für jedes Kind die Gesell­schafts­spiele „Das Ver­rückte Laby­rinth“ und „Halli Galli“ ein ori­ginal Steiff-Ted­dybär und einige süße Klei­nig­keiten. Gespendet wurden die Geschenke von der REWE-Stif­tung und von Bären­marke.

Kin­der­glück-Gründer und Stifter Bernd Krispin freute sich anschlie­ßend min­de­stens so wie die beschenkten Kinder: „Diese erste Weih­nachts­feier ist ein beson­ders stim­mungs­voller Jah­res­ab­schluss für uns alle. Wir haben ja auch schon der Ver­gan­gen­heit Weih­nachts­feste gefeiert, doch dieses Jahr können wir das Fest in unserer Kin­der­glück-Halle aus­richten. Eine Pre­miere sozu­sagen, die uns sehr glück­lich macht. Es ist ein­fach wun­derbar, den Kin­dern ein sol­ches Fest bereiten zu dürfen und mit ihnen gemeinsam ein Stück Weih­nachten zu erleben. Ich kann mich gar nicht genug bei allen Kin­der­glück-Ehren­amt­li­chen und Unter­stüt­zern bedanken, die das alles hier mög­lich machten“, so Bernd Krispin. „Wenn das Fest der Liebe bedeutet, dass viele Men­schen gemeinsam Gutes tun, dann war der Geist der Weih­nacht hier und heute sehr prä­sent.“

Aus der Pre­miere 2019 der Weih­nachts­feier soll für die Stif­tung Tra­di­tion werden, küdn igt Bernd Krispin an. „In Zukunft wird es jedes Jahr ein Weih­nachts­fest für Kinder in der Kin­der­glück-Halle in Holzwickede geben.“

Wei­tere Infor­ma­tionen zur Stif­tung Kin­der­glück finden Sie auf der Inter­net­seite der Stif­tung.

Susanne und Bernd Krispin mit der Stiftungsurkunde für die Stiftung Kinderglück. (Foto: Kinderglück)

Kinderglück e.V. wird nun offiziell zur Stiftung Kinderglück

Susanne und Bernd Krispin mit der Stiftungsurkunde für die Stiftung Kinderglück. (Foto: Kinderglück)
Susanne und Bernd Krispin mit der Stif­tungs­ur­kunde für die Stif­tung Kin­der­glück. (Foto: Kin­der­glück)

Neues Mit­glied in der Stif­tungs­land­schaft: 2006 als Kin­der­glück e.V. von Susanne und Bernd Krispin gegründet, ist der Verein nun offi­ziell zur Stif­tung Kin­der­glück geworden. Wie der Verein wird auch die Stif­tung Kin­der­glück unver­än­dert ope­rativ im Bereich der Kinder- und Jugend­hilfe tätig sein und bei­spiels­weise das jähr­liche Schul­ran­zen­pro­jekt in der Kin­der­glück-Halle in Holzwickede für von Kin­der­armut betrof­fene Erst­klässler rea­li­sieren.

Eine Stif­tung gründet man nicht von heute auf morgen. Auch die Grün­dung der Stif­tung Kin­der­glück wurde schon seit rund ein­ein­halb Jahren vor­be­reitet, erklärt Bernd Krispin, der sich riesig freut, dass der letzte Schritt nun end­lich getan wurde.

Was ändert sich nun mit der Stif­tung Kin­der­glück? „Was unsere täg­liche Arbeit angeht, ändert sich gar nichts“, ver­si­chert Bernd Krispin. „Es gibt ja viele Stif­tungen, die rein för­dernd tätig sind. Das sind wir ganz und gar nicht. Wir sind nach wie vor ein gemein­nüt­ziger Verein, der für seine Arbeit auf Spenden ange­wiesen ist. Wir bleiben auch eine genauso ope­rativ tätige und quir­lige Orga­ni­sa­tion wie bisher.“

Hilfe für rd. 10 000 Kinder und Jugendliche jedes Jahr

Doch warum dann über­haupt eine Stif­tung? Dazu muss man die Kin­der­glück-Geschichte, die 2006 begann, etwas näher betrachten. Nachdem Susanne und Bernd Krispin viele Jahre als pri­vate Spender unter­schied­liche Orga­ni­sa­tionen unter­stützten, ent­stand der Wunsch das Enga­ge­ment zu bün­deln und lang­fri­stige Hilfe mit eigenen Pro­jekten zu rea­li­sieren.

Was unsere täg­liche Arbeit angeht, ändert sich gar nichts.“

Bernd Krispin

Wir haben Glück in unserem Leben und das ist uns jeden Tag bewusst. Unsere Kinder sind gesund und uns geht es gut. Das ist nicht selbst­ver­ständ­lich. Kin­der­armut, Trau­mata, Krank­heit und pro­ble­ma­ti­sche fami­liäre Ver­hält­nisse ver­hin­dern oft ein unbe­schwertes Auf­wachsen. Diese jungen Men­schen möchten wir errei­chen. Wir wissen, dass jemand, der Glück durch empa­thi­sche Zuwen­dung erfahren hat, dieses Gefühl auf seinen Lebensweg mit­nimmt und nicht ver­gisst“, so Susanne und Bernd Krispin.

Aus diesen Gedanken wurde der Verein zur Grün­dung und För­de­rung der Stif­tung Kin­der­gück Dort­mund e.V. geboren, der in der Öffent­lich­keit kurz Kin­der­glück e.V. genannt wurde. Wie der aus­führ­liche Name besagt, war er immer darauf aus­ge­legt später in einer Stif­tung zu münden.

Die Jahre ver­gingen schnell und jedes ein­zelne der zehn Pro­jekte, vom Schul­ran­zen­pro­jekt über die Feri­en­pa­ten­schaften bis hin zu den Kin­der­glück-Kissen, wuchs. Heute errei­chen 250 Ehren­amt­liche gemeinsam mit Familie Krispin pro Jahr rund 10.000 Kinder und Jugend­liche im Kreis Unna, Dort­mund und dar­über hinaus.

Die aktive Umset­zung der Hilfs­maß­nahmen nahm viel Zeit in Anspruch, sodass die Stif­tungs­grün­dung etwas in den Hin­ter­grund geriet.

Ein Hauch von Ewigkeit

Umso glück­li­cher sind Susanne und Bernd Krispin nun, dass die Grün­dung end­lich erfolgt ist. „Mit der Stif­tung bauen wir ein ganz anderes Fun­da­ment für die Arbeit von Kin­der­glück auf“, ist Bernd Krispin sicher. „Meine Frau und ich werden ja nicht ewig da sein und ein gemein­nüt­ziger Verein kann sich auch schnell wieder auf­lösen.“ Solche Gedanken gingen dem Ver­eins­gründer und seiner Frau Susanne schon länger durch den Kopf.

Haupt­ge­danke der Stifter ist es also, ihr Enga­ge­ment, das von vielen Men­schen mit­ge­tragen und unter­stützt wird, in ein zeit­über­dau­erndes Fun­da­ment ein­zu­betten und so Kin­der­glück noch mehr Nach­hal­tig­keit zu ver­leihen. „Tat­säch­lich merke ich von Tag zu Tag mehr, wie gut es ist, dass wir die Stif­tung gegründet haben. Wenn ich mir etwa die Prä­ambel zur Sat­zung ansehe, die auch auf unserer Inter­net­seite steht, ist das schon so ein biss­chen auf Ewig­keit ange­legt.“ 

Um nicht zu sagen: Mit der Stif­tung weht nun­mehr ein „Hauch der Ewig­keit“ durch die Kin­der­halle in Holzwickede.

In Zusammenarbeit mit dem KreisSportbund unterstützt Kinderglück e.V. auch Freizeiten im Sportcamp in Hachen/Sauerland. (Foto: Kinderglück e.V.)

Für manche Kinder werden Ferien erst mit Kinderglück e.V. richtig schön

Die meisten Menschen in Holzwickede und dem Kreis Unna verbinden mit dem Verein Kinderglück e.V. die Verteilung von Schulranzen an bedürftige Kinder. Das Schulranzen-Projekt ist in der Tat beeindruckend: Sechs ganze Lkw-Ladungen mit rund 1.800 hochwertigen Schulranzen im Wert von rd. 450.000 Euro stellte das ehrenamtliche Helferteam des Vereins dabei im Vormonat in der Kinderglück-Halle in Holzwickede für bedürftige Kinder bereit. Tatsächlich ist das bundesweit größte Schulranzen-Projekt aber nicht das größte Projekt des Vereins, der sich ausschließlich aus privaten Mitteln und Spenden finanziert. Ein noch größeres und älteres Projekt von Kinderglück e.V. sind die Ferienpatenschaften für Kinder und Jugendliche.

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Bernd Krispin im Gespräch mit einer ehrenamtlichen Helferin: "Am liebsten möchte ich alle umarmen, die uns bei der Realisierung geholfen haben." (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Größtes Schulranzenprojekt bundesweit: Verein Kinderglück e.V. verteilt 1.800 Ranzen

„Viele Menschen wissen nicht, dass es eine große Zahl von Erstklässlern gibt, die am ersten Schultag mit einer Plastiktüte ihren ersten Schritt in Richtung Bildung gehen“, sagt Inga Kröger von Kinderglück e.V. „Chancengleichheit bei der Bildung beginnt sehr früh. Kinderarmut erschwert diese Gleichheit, denn es mangelt am Notwendigsten.“ Im jährlich größten Schulranzenprojekt Deutschlands verteilte das ehrenamtliche Helferteam des Vereins heute (18. Juni) in der Kinderglück-Halle rund 1.800 hochwertige Schulranzen-Sets (inklusive Etui, Sportbeutel, Schlamper usw.) an Kita-Mitarbeiter, Sozialarbeiter, Grundschullehrer und andere Kooperationspartner.

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Eine Antragstellerin holt ihren Ranzen in der Kinderglück-Halle in Holzwickede ab. (Foto: Kinderglück e.V.)

Schulranzenprojekt 2019 des Kinderglück e.V. läuft auf Hochtouren

Das Kinderglück-Schulranzenprojekt 2019 läuft auf Hochtouren. 2018 erhielten rund 1.600 Erstlässler, die von Kinderarmut betroffen sind, ein hochwertiges Schulranzenset. Aktuell gehen beim Kinderglück e.V. Anträge von Kindergärten, Jugendämtern, Grundschulen sowie Betreuungseinrichtungen freier Träger ein. Stand Ende März 2019 sind es bereits 1450 Anträge von 225 Institutionen.

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