Der P+R-Parkplatz an der Wilhelmstraße: Noch immer parken dort tagelang auswärtige Fahrzeuge, da die Gemeinde nicht kontrolliert, kritisieren Anwohner. (Foto: P. Gräber -Emscherblog)

P+R‑Parkplatz Wilhelmstraße: Anwohner bemängeln fehlende Kontrollen

Im November vorigen Jahres hatte der Verkehrsausschuss der Gemeinde beschlossen, die Parkzeit auf dem P+R-Parkplatz an der Wilhelmstraße auf zwölf Stunden begrenzen, um mutmaßliche Flughafen-Parker von den 42 Stellplätzen fernzuhalten. Das Ordnungsamt wurde aufgefordert, konsequent zu kontrollieren und Falschparker notfalls auch abschleppen zu lassen. Über den Erfolg dieser Maßnahme wird seitdem immer wieder diskutiert. Wobei Anwohner und Ordnungsamt offensichtlich unterschiedlicher Meinung sind.

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Der Kreistag hat den Weg freigemacht für eine weitere Zusammenarbeit mit der VKU. (Foto: VKU)

Nordstraße gesperrt: VKU-Busse fahren Umleitung

Wegen einer Vollsperrung (Einbahnstraßenregelung) auf der Nordstraße in Holzwickede müssen die Buslinien R51, 147, 177 und 179 der VKU ab Montag, 16. März (ab 7 Uhr), bis voraussichtlich Samstag, 21. März (ca. 17 Uhr), eine Umleitung fahren. Wie die VKU Kreis Unna weiter mitteilt, entfällt in diesem Zeitraum die Haltestelle „Holzwickede Bf.“. Eine Ersatzhaltestelle wird in der Stehfenstraße eingerichtet.

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Der friedliche Eindruck täuscht: Seit die Gemeinde im Krämersweg Parkbuchten abmarkiert hat, herrscht dort ein regelrechter Krieg unter Nachbarn mit mutwilligen Zerstörungen an Autos und Mobbing. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Im Krämersweg tobt der Parkkrieg: Bürgerantrag entzweit Nachbarschaft

Manchmal ist gut gemeint das Gegenteil von gut. Das muss gerade eine junge Mutter aus dem Krämersweg leidvoll erfahren, die eigentlich nur erreichen wollte, dass in ihrer Straße etwas langsamer gefahren wird und darum im November vorigen Jahres wie 73 weitere Nachbarn einen Bürgerantrag gestellt hatte. Die Gemeinde markierte daraufhin versetzte Parkbuchten im Krämersweg ab und wies außerhalb eingeschränkte Halteverbote aus. Seitdem „herrscht Krieg hier oben“, so die verzweifelte Mutter: Anwohner berichten von zerkratzten und mit Kot beschmierten Autos, abgebrochenen Scheibenwischern und die junge Mutter wird als mutmaßliche Verursacherin des ganzen Ärgers durchgemobbt, „weil alle denken, dass ich die Verkehrsberuhigung beantragt habe“, schilderte die junge Mutter im Verkehrsausschuss am Mittwochabend (11.3.).

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Kreuzung Rausinger‑, Stehfen- und Nordstraße: Neue Baustelle, neues Verkehrschaos

Verkehrsteilnehmer in Holzwickede müssen jetzt tapfer sein: Im Kreuzungsbereich Rausinger-, Stehfen- und Nordstraße wird wieder eine Baustelle eingerichtet. Eine Baustellenampel ist bereits aufgestellt worden. Im Verkehrsausschuss der Gemeinde war sie heute (11. März) Anlass für eine Anfrage. Wie Michael Arnold vom Straßenverkehrsamt des Kreises Unna daraufhin bestätigte, wird im Kreuzungsbereich eine Versorgungskabel verlegt und dazu eine Baustelle eingerichtet.

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Um die Parkprobleme bei Veranstaltungen der Kleinkunstbühne in der Rausinger Halle (Foto) in den Griff zu kriegen, hat die Gemeinde ein Parkraumkonzept entwickelt, das am kommenden Wochenende erstmals umgesetzt werden soll. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Parkraumkonzept für Kleinkunstbühne Rausingen soll Parkprobleme lösen

Die Gemeinde Holzwickede hat ein Parkkonzept entwickelt, um die Parkprobleme bei Veranstaltungen der Kleinkunstbühne Rausingen an der Rausinger Halle in den Griff zu bekommen. Wenn am kommenden Samstag (14. März) die Band „Max im Parkhaus“ in der Rausinger Halle auftritt, soll das neue Parkkonzept erstmals umgesetzt werden.

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Die FDP will den Einmündungsbereich Sölder- und Hauptstraße auf Kosten eines Parkplatzes und Grünbeetes übersichtlicher gestalten lassen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

FDP will Einmündung Haupt- und Sölder Straße übersichtlicher gestalten

Die Holzwickeder Liberalen wollen den Einmündungsbereich Haupt- und Sölder Straße ausweiten und haben eine entsprechende Prüfung durch die Gemeindeverwaltung und Beratung in den Fachausschüssen beantragt. „Immer wieder beklagen Bürgerinnen und Bürger sich über die ausgesprochen schlechten Einblickmöglichkeiten beim Herausfahren der Sölder Straße in die nördliche Richtung der Hauptstraße“, begründet Fraktionsvorsitzender Jochen Hake den Antrag seiner Fraktion. „Zu Unfällen mit Sach- und leichten Personenschäden ist es bereits gekommen.“

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Der direkte Radweg hinter der Unterführung in die Gemeindemitte und zum Emscherquellhof wird Realität. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Die Grünen wollen Lücke vom Emscher-Weg bis zur Sölder Straße schließen

Die Holzwickeder Grünen wollen die Lücke zwischen Emscher-Radweg und der Sölder Straße mit einem kombinierten Fuß- und Radweg auf der Schäferkampstraße schließen. In ihrem Antrag regen die Grünen den Bau einer entsprechenden Verbindung vom Tunnel bis zur Sölder Straße an. Im Rahmen der veränderten Besitzverhältnisse und Vertragsabwicklungen der Industriefläche Künstler bitten sie außerdem darum, zu prüfen, wie weit eine Fuß- und Radweg-Verbindung vom Emscher-Radweg bis zum Tunnel in südliche Richtung auf der Schäferkampstraße zu realisieren wäre.

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Drei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall auf der Hauptstraße

Eine 71jährige Fahr­zeug­füh­rerin aus Berg­kamen befuhr am Samstag (1.2.) gegen 14.45 die Haupt­straße in Fahrt­rich­tung Hengsen, sod die Polizei. Zeit­gleich befuhr eine 35jährige Fahr­zeug­füh­rerin aus Holzwickede die Sölder Straße in Holzwickede und beab­sich­tigte nach links in die Haupt­straße ein­zu­biegen.

Hierbei übersah sie den Pkw der 71jährigen, so dass es im Ein­mün­dungs­be­reich zu einer Kol­li­sion der beiden Fahr­zeuge kam. Durch die Wucht der Kol­li­sion wurde der Pkw noch gegen ein abge­parkten Pkw gedrückt. Beide Unfall­be­tei­ligten sowie ein 78jähriger Bei­fahrer aus Berg­kamen wurden leicht ver­letzt. Ins­ge­samt ent­stand Sach­schaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Die Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark standen gestern auf der Tagesordnung der Verkehrsausschuss-Sitzung: Lkw-Verbot in der Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

CDU beantragt konsequente Verkehrskontrollen im Norden der Gemeinde

Die CDU Holzwickede hat eine kon­se­quen­tere Über­wa­chung des Lkw-Ver­kehrs und Tem­po­mes­sungen im Holzwickeder Norden bean­tragt. Gleich­zeitig for­dern die Christ­de­mo­kraten die Ver­wal­tungs­spitze auf, darauf hin­zu­wirken, dass die gefor­derten Maß­nahmen durch das Ord­nungsamt und die Kreis­po­li­zei­be­hörde umge­setzt werden.

Außerdem for­dert die CDU-Frak­tion: „Die Über­wa­chungs- und Ahn­dungs­maß­nahmen sind in Art, Anzahl und Zeit­punkt von den Behörden zu doku­men­tieren.“ Ziel sei es, die Über­wa­chungs­maß­nahmen sicht- und nach­voll­ziehbar zu machen, um eine wir­kungs­volle Abschreckung zu erzielen und auch gegen­über den Anwoh­nern zu doku­men­tieren, hier nicht untätig zu sein. Im näch­sten Ver­kehrs­aus­schuss sollen Ver­wal­tung und Kreis­po­li­zei­be­hörde ein­ge­laden werden und zum Über­wa­chungs­ver­halten klar und umfäng­lich Stel­lung beziehen.

Die CDU-Frak­tion ist mit den immer wieder auf­tre­tenden Ver­kehrs­pro­blemen im nörd­li­chen Bereich des Bahn­hofes an der Steh­fen­straße, Kant­straße, Schu­bertstraße und Mozart­straße höchst unzu­frieden und setzt sich für die berech­tigten Inter­essen der betrof­fenen Anwohner ein“, begründen Frak­ti­ons­vor­sit­zender Frank Mar­kowski und der Partei- und Ver­kehrs­aus­schuss­vor­sit­zende Frank Laus­mann ihren Antrag.

Die CDU-Frak­tion hatte sich im letzten Ver­kehrs­aus­schuss klar gegen die Auf­stel­lung wei­terer Ver­kehrs­schilder aus­ge­spro­chen. Eine unend­liche Auf­for­stung des Schil­der­waldes könne nicht die Lösung sein. „Die not­wen­digen Beschil­de­rungen der LKW-Ein­fahrts­ver­bote sind alle da, nur Ver­stöße dagegen durch die ver­bo­tene Ein­fahrt von LKW dürfen nicht ein­fach hin­ge­nommen werden und müssen von der Polizei und den zustän­digen Ord­nungs­be­hörden kon­se­quenter über­wacht und scharf geahndet werden“, so die Antrag­steller.

Bis zur Fer­tig­stel­lung der Orts­um­ge­hung L677n kann nach Auf­fas­sung der CDU „aus­schließ­lich eine kon­se­quente und sicht­bare Über­wa­chung des ruhenden und flie­ßenden Stra­ßen­ver­kehrs durch die Ord­nungs­part­ner­schaften und Polizei sowie durch eine rigo­rose Ahn­dung von Ver­gehen zu einer Ver­bes­se­rung des für die Anwohner nicht hin­nehm­baren Zustandes führen.“ Zusätz­lich müssten in der Tempo-30-Zone ver­stärkt Geschwin­dig­keits­mes­sungen vor­ge­nommen werden, um die Sicher­heit der schwä­cheren Ver­kehrs­teil­nehmer zu erhöhen.

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