Sexueller Missbrauch: Neun Monate Haft zur Bewährung für 25-jährigen Asylbewerber

Wegen des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen in Tateinheit mit sexueller Nötigung verurteilte das Schöffengericht Unna heute (16. September)einen 25-jährigen afghanischen Asylbewerber aus Holzwickede zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten, auf zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem muss der Verurteilte 500 Euro Schmerzensgeld an sein Opfer, ein 13-jähriges Mädchen, zahlen.

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Mutter stiehlt Identität der Tochter für Bestellungen: Sechs Monate zur Bewährung

Weil die 43 Jahre alte Y. selbst nicht kreditwürdig war, nutzte die Mutter die Identität ihrer Tochter und bestellte auf deren Namen im Internet: Mal war es ein Apple iPod, mal Bekleidung oder auch eine Couch – insgesamt mindestens sieben Mal gab es solche Bestellungen im Gesamtwert von gut 2.000 Euro in der Zeit von April 2015 bis März 2017. Dafür musste sich die Mutter heute (4. September) vor dem Amtsgericht in Unna wegen Betrugs verantworten.

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Holzwickeder mobbt Ex-Partnerin in sozialen Medien: Zehn Monate Haft zur Bewährung

Dreieinhalb Jahre unterhielt der 50-jährige Holzwickeder L. zu der halb so alten S. eine zunächst nur sexuelle Beziehung. Doch rasch zog die 25-Jährige dann 2015 in seine Wohnung ein und L. finanzierte ihr bereitwillig den Lebensunterhalt bis hin zum Autokauf. Als die Beziehung der beiden dann im August vorigen Jahres in die Brüche ging, weil S. einen neuen Partner fand, begann der Holzwickeder seine Ex-Freundin zu terrorisieren und sie systematisch in ihrem sozialen Umfeld schlecht zu machen. Dafür wurde er heute (3. September) vor dem Amtsgericht Unna wegen Nachstellung und Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt.

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Handel mit Drogen: 32-jähriger Holzwickeder muss zwei Jahre und zehn Monate in Haft

Mit Drogen hat der 32-jährige Holzwickeder schon länger zu tun. Seit 2007 ist er auch immer wieder mal strafrechtlich in Erscheinung getreten. Drogen haben den 32-Jährigen auch in die JVA Dortmund und Untersuchungshaft gebracht. Von dort wurde er heute (29.August) zu seiner Verhandlung vor dem Schöffengericht in Unna gebracht, wo er sich u.a. wegen des Handels und Besitzes von Drogen zu verantworten hatte.

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Führerschein eingezogen – Senior fährt trotzdem weiter: 1.400 Euro Geldstrafe

Im kommenden Monat wird der Holzwickeder 80 Jahre alt. Doch Alter schützt vor Strafe nicht, wie der Angeklagte heute vor dem Amtsgericht erfahren musste. Dort hatte sich der Senior, dem die Fahrerlaubnis aus gesundheitlichen Gründen entzogen worden ist, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

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Sexueller Missbrauch: Mitarbeiterin des Sozialamtes im Zeugenstand

Die Ver­hand­lung gegen den 26-jäh­rigen afgha­ni­schen Asyl­be­werber M. aus Holzwickede, der sich wegen sexu­ellen Miss­brauchs einer Min­der­jäh­rigen vor dem Schöf­fen­ge­richt Unna ver­ant­worten muss, wurde heute fort­ge­setzt.

Am zweiten Ver­hand­lungstag in dem neu ange­setzten Pro­zess wurde eine Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes der Gemeinde als Zeugin befragt, ob sie sich daran erin­nern könne, dass die Mutter der Min­der­jäh­rigen schon einmal einen Bewohner beschul­digt habe, ihre min­der­jäh­rige Tochter sexuell belä­stigt zu haben, um ihre Ver­le­gung in eine andere Unter­kunft zu erwirken.

Wie bereits bei ihrer Aus­sage in der ersten Ver­hand­lung schil­derte die Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes dar­aufhin einen Vor­fall, bei dem ein Bewohner ver­sucht hatte, das Bade­zimmer zu betreten, in dem die min­der­jäh­rige Tochter der alba­ni­schen Familie gerade duschte. Aller­dings habe dieser Bewohner wohl nur die Tür­klinke her­un­ter­ge­drückt und das Bad nicht betreten, als der merkte, dass es besetzt ist.

Bewohner müssen sich ein Bad teilen

Der Bewohner habe sich anschlie­ßend dar­über beklagt, dass die Mutter ihn nach diesem Zwi­schen­fall bei Mit­be­wohner schlecht gemacht habe. Aller­dings, so die Zeugin, müssen sich in der Unter­kunft meh­rere Bewohner auf einer Etage nur ein Bade­zimmer teilen, so dass Zwi­schen­fälle wie der geschil­derte sich kaum ver­meiden lassen.

Davon, dass die Mutter auch schon einmal einen Bewohner beschul­digt haben soll, sie ver­ge­wal­tigt zu haben, hat die Zeugin „noch nie etwas gehört“, wie sie auf Nach­frage der Rich­terin erklärte.

Außerdem bestä­tigte die Mit­ar­bei­terin des Sozi­al­amtes, dass die Mutter der Geschä­digten sich in der Ver­gan­gen­heit häu­figer beschwert und um Ver­le­gung in eine andere Unter­kunft gebeten habe. Nach der Anzeige gegen den Ange­klagten habe die Familie jedoch das Angebot der Ver­le­gung aus den Unter­künften an der Mas­sener Straße abge­lehnt. Statt­dessen ist der Ange­klagte auf eigenen Wunsch in die Unter­künfte an der Bahn­hof­straße ver­legt worden.

Der Pro­zess wird mit wei­teren Zeu­gen­ver­neh­mungen fort­ge­setzt.

Sexueller Missbrauch einer Minderjährigen: Nachbarin will plötzlich Augenzeugin sein

Auftakt der Verhandlung gegen den 26-jährigen afghanischen Asylbewerber M. aus Holzwickede, der sich wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen vor dem Schöffengericht in Unna verantworten muss. Es ist bereits die zweite Verhandlungsrunde in dieser Sache: Die erste Verhandlung musste nach drei Terminen abgebrochen werden, da wegen der Urlaubszeit kein fristgerechter weiterer Verhandlungstermin gefunden werden konnte. "Von Amts wegen" wurde die Verhandlung deshalb heutigen Termin ganz neu angesetzt. Der erste Tag heute brachte erneut eine faustdicke Überraschung.

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Fahrrad am Bahnhof gestohlen: Amtsgericht stellt Verfahren gegen 25-Jährigen ein

Am 23. Juni vorigen Jahres gegen 14.30 Uhr hat der 25-jährige Bochumer im Bahnhofsbereich von Holzwickede ein Fahrrad im Wert von knapp 400 Euro gestohlen, um es in Dortmund für 70 bis 80 Euro weiterzuverkaufen. Weil das Rad mit einem Kettenschloss gesichert war, das der arbeitslose Hartz IV-Empfänger knackte, handelte es sich um meinen besonders schweren Diebstahl. Dafür hatte er sich heute vor dem Amtsgericht in Unna zu verantworten.

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Möchtegern-Dealer kippt mit Marihuana-Plantage auf: 18 Monate Haft zur Bewährung

Wegen des Anbaus und Handels nicht unerheblicher Mengen an Betäubungsmitteln ist ein 28-jähriger Holzwickeder heute (25. Juni) vor dem Schöffengericht in Unna zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Seine Strafe wurde zur Bewährung auf zwei Jahre ausgesetzt. Unterm Strich ist der Angeklagte mit diesem Urteil noch glimpflich davon gekommen.

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