Unterstützen statt bestrafen: Beratung bei Zeugnissorgen

Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle für Holzwickede: Inga Richter weiß, dass es viele Gründe für schlechte Noten gibt. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Die Zeugnisvergabe steht vor der Tür. Während der eine das Papier freudestrahlend nach Hause trägt, kämpft manch anderer mit einem mulmigen Gefühl. Denn wenn die Noten aus Sicht der Eltern nicht stimmen, kann es für den Nachwuchs schon mal stressig werden. Hilfe bei Zeugnis-Sorgen gibt es bei verschiedenen Beratungsstellen.  

„Mancher Schüler hat Angst vor Bestrafung in der Familie, aber auch Angst, der „Klassenschlechteste“ zu sein und ausgelacht zu werden“, sagt Inga Richter. Die Leiterin der Psychologische Beratungsstelle für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede weiß auch: „Eltern haben ebenfalls Angst vor den Zeugnissen, weil sie sich um die Zukunftsperspektiven ihrer Kinder sorgen.“  

Die Note als Momentaufnahme

Es gibt viele Gründe für Lernschwierigkeiten. „Vielleicht war wegen eines Umzugs ein Schulwechsel nötig, vielleicht haben sich die Eltern getrennt oder die Oma ist gestorben“, nennt Inga Richter Beispiele und rät: „Eltern sollten nicht nur die schlechten Noten sehen, sondern auch die Begleitumstände, also den Alltag ihrer Kinder, im Blick haben.“  

Rat und Hilfe bei verschiedenen Stellen: 

Psychologische Beratungsstelle des Kreises: Tel. 0 23 01 / 94 59 40 Allgemeiner Sozialdienst in Bönen: Tel. 0 23 83 / 92 16 0
Allgemeiner Sozialdienst in Fröndenberg: Tel. 0 23 73 / 75 26 80
Allgemeiner Sozialdienst in Holzwickede: Tel. 0 23 01 / 94 59 10 Bundesweite „Nummer gegen den Kummer“: 0 800 / 11 10 333

Faszinierend schön und geheimnisvoll: Seifenblasen sind das Thema der Kinder-Uni in Holzwickede am 14. Februar. (Foto: Lanju Fotografie - Unsplash)

Kinder-Uni in Holzwickede: Chemiker erklärt Seifenblasen

Faszinierend schön und geheimnisvoll: Seifenblasen sind das Thema der Kinder-Uni in Holzwickede am 14. Februar.  (Foto: Lanju Fotografie - Unsplash)
Faszinierend schön und geheimnisvoll: Seifenblasen sind das Thema der Kinder-Uni in Holzwickede am 14. Februar. (Foto: Lanju Fotografie – Unsplash)

Sie fliegen fast schwerelos durch die Luft, wirken in einem Moment noch stabil, im nächsten sehr empfindlich und erfreuen seit tausenden von Jahren klein wie groß. Die Rede ist von Seifenblasen.

So simpel ihre Zusammensetzung auch ist, jede für sich ist ein kleines faszinierendes Kunstwerk. Hinter dem seifigen Spaß steckt eine chemische Erklärung. Dieser widmet sich die nächste Vorlesung der Kinder-Uni am Freitag, 14. Februar in Holzwickede.  

Warum platzen Seifenblasen eigentlich? Die Antwort auf diese und ähnliche Fragen liefert Dr. Rupert Scheuer von der Technischen Universität Dortmund am 14. Februar ab 17 Uhr im Forum des Schulzentrums in Holzwickede, Opherdicker Straße 44. Nach getaner Forschung gibt es für jeden Teilnehmer ein Seifenblasen-Set zum Mitnehmen.

Anmeldung nicht erforderlich

Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich. Kinder, die alle Vorlesungen des Semesters besuchen, bekommen zum Abschluss das Kinder-Uni-Diplom und dürfen mit auf eine Exkursion zu einer echten Hochschule.

Für Fragen steht Martina Bier telefonisch unter Tel. 0 23 03 27 – 24 61 oder per E-Mail an martina.bier@kreis-unna.de zur Verfügung. Weitere Info gibt es auf www.kreis-unna.de/kinderuni.  

  • Termin: Freitag (14. Februar), 17 Uhr, Forum Schulzentrum, Opherdicker Straße 44

Josef-Reding-Schule öffnet Türen: Viele Eltern und auch Ehemalige schauten vorbei

Maurice lauscht interessiert den Erklärungen von Jamie (Klasse 10b) und Lehrer Ralf Bodemer (v.l.) zu einem 3D-Drucker. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Josef-Reding-Schule hatte am Samstag ihre Türen für Eltern, Jugendliche und alle anderen Interessierten geöffnet. Mitglieder des Kollegiums, erkennbar am Aufkleber „Schule mit Herz“, des Förderverein sowie Schüler und einige Eltern hatten von 11 bis 14 Uhr ein interessantes Programm vorbereitet, um den Besuchern einen Eindruck vom pädagogischen Angebot und Schulleben der Holzwickeder olzwickeder Hauptschule zu vermitteln.

„Es sind wohl heute deutlich mehr Besucher als im Vorjahr“, so der Eindruck von Klaus Helmig. Was den Schulleiter der Josef-Reding-Schule besonders freut: „Es sind auch wieder zahlreiche Ehemalige gekommen. Das zeigt doch, dass sich die Schüler offenbar nicht ganz so unwohl bei uns fühlen“, schmunzelt Helmig.

Einblick in das Schulleben und Vorführungen

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In den Klassen waren Ausstellungen zu verschiedenen Projekten zu sehen, u.a. zum Thema Regenwald, Müllvermeidung, zur heimatlichen Region, aber auch zu gefährdeten Tieren in Australien. Ein paar Räume erhielten die Besucher Einblick in den Mathematik- oder naturwissenschaftlichen Unterricht. So wurde gezeigt, wie man sich auch der vermeintlich „trockenen“ Mathematik spielerisch nähern kann oder mit dem Mikroskop im Biologieunterricht gearbeitet wird. In einem eigenen Raum demonstrierten die Schüler die Arbeit mit 3D-Druckern.  

Breiten Raum nahmen auch die unterschiedlichsten Kreativangebote und -projekte ein. So wurden etwa Karnevalsmasken im Kunstunterricht hergestellt oder gezeigt, wie man aus vermeintlichen Abfällen sinnvolle neue Produkte herstellen kann. Der Hauswirtschaftskurs zeigte, wie aus Nikoläusen leckerer Kuchen wird. In der kleinen Turnhalle gab es sportliche Demonstrationen. Schließlich kümmerten sich die Jugendlichen der Schülerfirma der Josef Reding Schule mit Grillwürsten, Waffeln und Getränken um das leibliche Wohl der Besucher.

Selbstverständlich kam auch die Information zur die Eltern, deren Kinder vor dem Wechsel zu einer weiterführenden Schule stehen, nicht zu kurz: Im Förderraum wurden die GU-Eltern speziell zum Thema Inklusion und die zur Verfügung stehenden Fördermaterialien informiert. Ab 14 Uhr gab es dann auch noch eine spezielle Informationsveranstaltung der Schulleitung für diese Zielgruppe.

Kreisjugendpfleger Klaus Faß. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Kinder- und Jugendförderplan: Kreis lädt Akteure ein

Kreisjugendpfleger Klaus Faß. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)
Kreisjugendpfleger Klaus Faß. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Kinder und Jugendliche sind Experten für ihre eigene Lebenswelt. Und dieses Wissen will der Kreis Unna noch stärker berücksichtigen. Deshalb geht der Fachbereich Familie und Jugend des Kreises, der für die öffentliche Jugendhilfe in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede zuständig ist, neue Wege bei der Erstellung des nächsten Kinder- und Jugendförderplans: Kinder und Jugendliche dürfen viel mehr mitreden als bisher.

Begleitet wird dieser Prozess durch die beauftragte Kölner Beratungsgesellschaft „Squirrel & Nuts“, die bereits im vergangenen Herbst zahlreiche Schüler der drei Kommunen zu ihren Vorstellungen und Wünschen befragt hat.

Alle in der Jugendarbeit gefragt

Doch nicht nur die Kinder und Jugendlichen sind zum Mitmachen aufgerufen, sondern auch alle, die mit ihnen zusammenarbeiten: Am Mittwoch, 29. Januar treffen sie sich um 18.30 Uhr auf Einladung des Kreises auf Haus Opherdicke, um sich erste Ergebnisse anzusehen und ihre Vorstellungen zu äußern. Teilnehmen werden beispielsweise Vertreter des Netzwerks Jugendarbeit in Fröndenberg, des Ortsjugendrings Holzwickede, des Jugendforums in Bönen und der Arbeitsgruppe der Jugendverbände im Kreis Unna.    

„Ob beruflich oder ehrenamtlich – in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede tut sich unheimlich viel, was die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen angeht“, freut sich Kreisjugendpfleger Klaus Faß. „Dieses Potenzial wollen wir ausschöpfen und laden für den kommenden Mittwoch alle ein, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.“ Vertreter aus Vereinen und Verbänden oder Kirchen können genauso zu der Infoveranstaltung kommen wie die Jugendorganisationen der Parteien. Eine offizielle Einladung braucht es nicht.  

Vor-Ort-Termine folgen

Ende Januar und im Februar folgen weitere Vor-Ort-Termine, bei denen die Kinder und Jugendlichen von sechs Jahren an aufwärts selbst noch einmal zu Wort kommen. Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft werden ebenfalls angehört. Zusammengeführt werden die Ergebnisse abschließend im neuen Kinder- und Jugendförderplan.  

Weitere Informationen für alle, die sich beteiligen wollen, gibt es bei Kreisjugendpfleger Klaus Faß. Er ist im Fachbereich Familie und Jugend des Kreises unter Tel. 0 23 03 / 27-12 58 oder per E-Mail an klaus.fass@kreis-unna.de erreichbar. PK | PKU

  • Termin: Mittwoch, 29. Januar, 18.30 Uhr, Haus Opherdicke, Dorfstr. 29
Die Josef-Reding-Schule wirdauch in naher Zukunft dank Einpendlern aus dem Umland stabil zweizügig bleiben, so der Gutachter. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Josef-Reding-Schule stellt sich bei „Tag der offenen Tür“ vor

Die Josef-Reding-Schule an der Opherdicker Straße 44 öffnet am kommenden Samstag (25. Januar) in der Zeit von 11 bis 14 Uhr ihre Türen für Eltern, Jugendliche und alle anderen Interessierten.

Das Kollegium, Schüler und Eltern sowie der Förderverein haben ein interessantes Programm vorbereitet, das Einblick in den Schulleben geben soll. In der Eingangshalle werden sich der Förderverein und die Schulpflegschaft (Eltern für Eltern) vorstellen. Dort beginnen auch die Führungen durch die Schule.

Vorführungen in den Klassen

Es gibt Informationen zum Trainingsraumkonzept, Schul-SMS und Schüler Online. Im Förderraum werden Informationsgespräche für GU-Eltern zum Thema Inklusion angeboten. In den Klassenräumen haben die Lehrer und Schüler u.a. eine Ausstellung samt Mitmachparcours zum Thema Regenwald vorbereitet. Die Herstellung von Bienenwachstüchern wird ebenso demonstriert wie Projekte zum Thema Müll und Klimaschutz.  Im Bio-Raum dürfen sich Besucher beim Mikroskopieren ausprobieren. In anderen Räumen werden sie in die Geheimnisse des 3D-Druckens oder der Mathematik eingeweiht und vieles mehr.

Natürlich darf auch eine ordentliche Verpflegung nicht fehlen. Um die kümmert sich die Schülerfirma mit Waffeln und Getränke im Schülercafe und an einem Grillstrand.

Um 13 Uhr gibt es dann eine Informationsveranstaltung speziell für Grundschuleltern im Berufsorientierungsbüro (Raum 50), um ihnen die Entscheidung für eine weiterführende Schule zu erleichtern.

Anmeldetermine stehen fest

Auch die Anmeldetermine für 2020/2021 im Sekretariat (Raum 27) stehen schon fest:

  • Dienstag (18. Februar) von 9 Uhr bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 17 Uhr
  • Mittwoch (19. Februar) von 9 Uhr bis 13 Uhr sowie von 14 Uhr bis 18 Uhr
  • Donnerstag (20. Februar) von 9 Uhr bis 14 Uhr
  • Freitag (21. Februar) von 9 Uhr bis 14 Uhr

 (Zur Anmeldung mitzubringen sind das letzte Zeugnis, vier Anmeldescheine, die Geburtsurkunde und bei GL Schülern der Förderbescheid)

Termin: Samstag (25. Januar), 11 bis 14 Uhr, Josef-Reding-Schule, Opherdicker Str. 44

Stellten heute das neue Semesterprogramm der VHS vor: VHS-Leiterin Rita Weißenberg, die Auszubildende Viktoria Meier und Antje König-Krämer (beide Gemeinde Holzwickede) sowie Stefanie Bergmann-Budde (VHS Sprachbereich). (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Von A wie Ausbildung bis Z wie Zumba: VHS startet mit 662 Angeboten ins neue Semester

Stellten heute das neue Semesterprogramm der VHS vor: VHS-Leiterin Rita Weißenberg, die Auszubildende Viktoria Meier und Antje König-Krämer (beide Gemeinde Holzwickede) sowie Stefanie Bergmann-Budde (VHS Sprachbereich). (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Stellten heute das neue Semesterprogramm der VHS vor: VHS-Leiterin Rita Weißenberg, die Auszubildende Viktoria Meier und Antje König-Krämer (beide Gemeinde Holzwickede) sowie Stefanie Bergmann-Budde (VHS Sprachbereich). (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Der Start in das Jahr Eins nach dem 100. Geburtstag der Volkshochschule Unna Fröndenberg Holzwickede ist geglückt: Noch bevor das 1. Semester begonnen hat, gibt es bereits mehr als 1.200 Anmeldungen für die Kurse, Workshops, Vorträge und Exkursionen. Insgesamt 662 Angebote finden sich im Online-Katalog, der bereits auf der Internetseite der VHS einzusehen ist. 43 dieser Angebote finden vor Ort in Holzwickede statt.

Noch vor dem Startschuss für das neue Semester am Montag, 10. Februar steht ein erster Programmhöhepunkt an, wie VHS-Leiterin Rita Weißenberg heute bei der Vorstellung des Semesterprogramms in Holzwickede erläuterte: Für die „Winteruni 2020 – Campus für alle“ arbeitet die VHS im dritten Jahr hintereinander mit dem Hochschulcampus Unna zusammen.  Vier Tage lang (27. bis 30. Januar) gibt es diesmal auf dem Hochschulcampus Unna mit ausgewiesenen Fachleuten hochkarätige Vorlesungen/Vorträge für Nichtstudierende zu den Themenschwerpunkten Politik, Zukunft Wohnen, Nachhaltigkeit und Regionales. Auch das Holzwickeder Unternehmen Wiederholt wird dabei besucht, wobei der Historiker und Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht in die Geschichte des Traditionsunternehmens einführt.

Zertifizierung als Emscher-Guide

Ein ganz besonderes Angebot ist auch der Emscher-Guide Zertifikatslehrgang, den die VHS in Kooperation mit der Emschergenossenschaft in sieben Terminen vom 29. Februar bis 18. Juli anbietet. Interessierte Teilnehmende erhalten einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Emscher-Umbaus und lernen, wie sie dieses Wissen anschließend bei Führungen entlang der gesamten Emscher an andere weitergeben können. Wer sich zum Emscher-Führer ausbilden lassen will, sollte sich sputen: Es gibt nur insgesamt fünf Plätze.

Politik und Gesellschaft

Zum Thema Europa lädt die VHS in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Holzwickede-Louviers unter dem Titel „70 Jahre Schumann-Plan 70 Jahre Europa – eine Bilanz“ im Mai zu einer multimedialen Zeitreise mit Ingo Espenscheidt in die Rausinger Halle ein (13. Mai).

Zwei attraktive Exkursionen finden im Mai und Juni statt: Ein Besuch in „Klein Tokio am Rhein“ steht am 12. Mai auf dem Programm.  Unter Leitung von Rota Weißenberg und Dr. Claudia Tamura spüren die Teilnehmer in Düsseldorf, wo immerhin rund 300.000 Japaner leben, den Spuren japanischer Kultur und des Buddhismus nach. Nicht weniger interessant und immer wieder rasch ausgebucht ist die sommerliche Gartenreise zu den Lavendel-Feldern der Firma Taoasis am Rande des Teutoburger Waldes (17. Juni) unter Leitung von Rita Weißenberg und Simone Melenk.

Berufliche Weiterbildung

Im Bereich beruflicher Qualifizierung bietet die VHS auch sechs Webinare an, in denen Interessierte bequem am heimischen PC ihr Wissen zu Themen wie etwa „Professionelle Geschäftskorrespondenz“, „Effiziente Low-Budget-Werbung“, „Datenvisualisierung“ vertiefen können. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) können sich Selbstständige über den Nutzen, die Fallstricke und Geheimnisse Sozialer Medien wie Facebook, Instagram oder auch SEO und Google Analytics informieren lassen.

Angebote in Holzwickede

Bietet inzwischen sechs Kreativkurse in Holzwickede an: die VHS-Dozentin Ilka Breker (li.).  (Foto: Roger Wimbert)
Bietet inzwischen sechs Kreativkurse in Holzwickede an: die VHS-Dozentin Ilka Breker (li.). (Foto: Roger Wimbert)

Unter den in Holzwickede angebotenen Kursen findet sich Altbewährtes und einiges Neues: Es gibt zwei Sprachkurse Englisch (Grundstufe 6/A2 sowie Mittelstufe 2/B1) in der Cafeteria der Begegnungsstätte, die teils schon seit fünf Jahren stattfinden. Ein „Renner“ sind nach wie vor die im Freizeitbereich angesiedelten Computer-Kurse in der Begegnungsstätte. Dazu zählt „EDV mit Muße“ für Ältere ebenso wie die „Bildbearbeitung mit Picasa“ oder das professionelle Erstellen von Fotobüchern und einige weitere.  

Auch die beiden Tanzkurse unter Leitung von Irene Schäfer in der Rausinger Halle mit ihrem federnden Boden sind nach wie vor sehr gefragt. Besonders gut laufen auch die ZUMBA-Angebote unter Leitung von Silvia Oeste in der Rausinger Halle. Daneben gibt es im Bereich Gesundheit auch Angebote wie „Hashimoto und Ernährung“, „Die Kraft des Sonnen-Vitamins D“ (Ltg. Dagmar Lehmkuhl) und natürlich Yoga (Ltg. Monika Thiede) und Qigong (Ltg. Brigitte Schubert) , die alle in der Begegnungsstätte stattfinden.

Sehr gut kommen auch die Angebote im Kreativbereich an, wo Ilka Breker inzwischen sechs Kurse anbietet: Je zwei Kurse „Die kreative Malwerkstatt“ und „Aquarellieren und Zeichnen“ in der Josef-Reding-Schule sowie zwei Kurse „Pastellmalen leicht gemacht“ in der Begegnungsstätte.

Die Gruppe „Spurensuche: NS-Opfer in Holzwickede“ trifft sich weiter. Im Bereich Politik und Gesellschaft sind u.a. Vorträge von Wilhelm Hochgräber zur „Zwangsarbeit im NS-Staat“ sowie zur Bombardierung Holzwickedes vor 75 Jahren vorgesehen.

In Zusammenarbeit mit dem Kreissportbund (KSB) sind gleich fünf Angebote im Programm, die sich an die in Vereinen tätigen Ehrenamtlichen richten.

Zentrale Tag der Beratung der VHS ist am Samstag, 1. Februar, von 10 bis 13 Uhr, zib, Lindenplatz 1.

  • Kontakt: Tel. 02303 10 37 13/-14, Fax 02303 10 37 99, E-Mail zib-vhs@stadt-unna.de

Otto-Wels-Preis 2020: Oliver Kaczmarek ruft kreative Jugendliche zur Teilnahme

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek ruft Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2020“ zu beteiligen. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, sich 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kreativ mit dem Thema „Erinnern – Versöhnen – Unsere Zukunft friedvoll gestalten“ zu beschäftigen.

„Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen“, sagt Kaczmarek. Der Abgeordnete ist überzeugt: „Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, dass wir an die Schrecken des Zweiten Weltkriegs erinnern. Und auch daran, wie wichtig es ist, zu versöhnen und eine friedliche und positive Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit aus dem Blick zu verlieren.“

Rede, Foto/Video oder Essay gefragt

Mit dem Otto-Wels-Preis für Demokratie zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion junge Menschen mit kreativen Ideen aus. Die Jugendlichen können dabei aus drei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Der Preis soll einen Beitrag dazu leisten, dass sich junge Menschen mit den Themen Erinnerungskultur und ein friedliches Zusammenleben in Europa beschäftigen.

Teilnehmen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, sie können Einzel- oder Gruppenarbeiten einreichen. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2020.

„Die Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Kaczmarek an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2020 bereits zum siebten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

Auch Laura Kleist (sitzende) absolvierte ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeindebücherei, v.l.: Silke Becker, Natascha Özdilli (DRK), Teamleiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kristina Truß. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Aus der Schule in Freiwilligendienst: Soziales Engagement trifft Berufsorientierung

Auch Laura Kleist (sitzende) absolvierte ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeindebücherei, v.l.: Silke Becker, Natascha Özdilli (DRK), Teamleiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kristina Truß. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Auch Laura Kleist (sitzende) absolvierte ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeindebücherei, v.l.: Silke Becker, Natascha Özdilli (DRK), Teamleiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kristina Truß. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Mit dem Jahreswechsel wird der Schulabschluss für so manche 10. und 12. Klässler immer greifbarer. Doch was kommt danach? Wer sich eine Auszeit vom Lernalltag wünscht, noch nicht so recht weiß, wohin es beruflich in Zukunft gehen soll oder sich einfach gerne ganz praktisch sozial engagieren möchte, für den könnte ein Freiwilliges Soziales Jahr (kurz FSJ) die richtige Wahl sein.

Zwölf Monate lang (oder bei Bedarf auch kürzer, aber mindestens sechs Monate) können junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren hierbei einer sozialen Tätigkeit nachgehen, Einblicke ins Berufsleben sammeln und sich so ganz nebenbei und in Ruhe im Dschungel der unerschöpflichen Karrieremöglichkeiten orientieren.

Als Träger der Freiwilligendienste FSJ und BFD hat der DRK-Kreisverband Unna interessierten Jugendlichen in der gesamten Region Westfalen-Lippe hierbei so einige spannende Einsatzstellen zu bieten:

Neben den klassischen Einsatzfeldern in der Krankenpflege, dem Rettungsdienst oder im Kindergarten, versprechen Jobs in einer Bibliothek oder als Technikscout für Grundschulen Spannung und Abwechslung für kulturinteressierte oder technikaffine Jugendliche. Und auch, wer bereits einen klaren Berufswunsch als Lehr- oder Pflegekraft, Physiotherapeut, Ärztin oder ähnliches hat, kann das FSJ perfekt nutzen, um das eigene Ziel ganz unverbindlich zu testen, Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichsten Menschen zu sammeln und erste Kontakte mit potenziellen späteren Arbeitgebern zu knüpfen.

Auch Laura Kleist, die ihr Freiwilliges soziales Jahr in der Gemeindebücherei Holzwickede absolviert, wurde über den DRK-Kreisverband Unna zur Gemeinde Holzwickede vermittelt.

Pünktlich zum neuen Jahr startet nun die heiße Bewerbungsphase für das FSJ im Jahr 20/21. Interessiert? Die Bewerbung erfolgt ganz unkompliziert online unter www.freiwilligendienste-unna.de.

Aus einem Pool aus mehr als 160 Einsatzstellen vermittelt der DRKKreisverband Unna die Bewerberinnen und Bewerber dann passgenau nach ihren jeweiligen Begabungen und persönlichen Interessen.

Ergänzend zum Einsatz in den Dienststellen umfasst der Freiwilligendienst insgesamt 25 Seminartage. In kleinen Gruppen werden hier gemeinsam mit den pädagogisch geschulten DRK-Bildungsreferenten soziale, persönliche, ökologische, kulturelle und interkulturelle Kompetenzen erarbeitet. Und nebenbei bleibt natürlich auch genug Zeit für das Einsatzstellenübergreifende Kennenlernen und den Austausch über die jeweiligen Praxiserfahrungen.

Ganz umsonst ist das FSJ – neben der persönlichen Weiterentwicklung – aber selbstverständlich auch nicht: Taschengeld, Verpflegung, Sozialversicherung und gesetzlich geregelter Urlaubsanspruch sind während der 12-monatigen Beschäftigung selbstverständlich. Zudem wird der Freiwilligendienst in der Regel als Vorpraktikum für soziale Berufe oder Studiengänge anerkannt.

Noch Fragen?

Weitere Informationen gibt’s vor Ort beim DRK-Kreisverband Unna e.V., Mozartstraße 34, 59423 Unna oder per Mail an freiwilligendienste@drk-kvunna.de.

Niveau wie im Vorjahr: Wieder mehr als 5.000 neue Ausbildungsverträge im Jahr 2019

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund meldet gute Nachrichten vom Ausbildungsmarkt: Über 5.102 neu eingetragene Ausbildungsverträge im Kalenderjahr 2019 freut sich die IHK.

Gestiegen ist die Zahl der Verträge im gewerblichen Bereich (+ 5,1 Prozent), einen leichten Rückgang gab es bei den kaufmännischen Berufen zu verzeichnen (- 3,1 Prozent). Insgesamt liegt die Zahl auf dem Niveau des Vorjahres. Besonders beliebt waren bei den gewerblichen Berufen Ausbildungen im Bereich Elektrontechnik, Metalltechnik sowie Papier und Druck. Im kaufmännischen Bereich waren Berufe im Handel und im Bankensektor sehr gefragt. Über alle Bereich hinweg gab es regional in Kamen (+ 17,9 Prozent) und in Lünen (15,8 Prozent) besonders hohe Zuwächse an neu eingetragenen Ausbildungsverträgen.

Auch Hamm kann mit 10,2 Prozent ein ordentliches Plus verbuchen. „Wir sind zuversichtlich, im Laufe dieses Jahres den 50.000sten neuen Ausbildungsvertrag seit 2010 erfassen zu können“, so Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer und Leiter Berufliche Bildung.

Der Fachausschuss lehnte eine Erhöhung der Elternbeiträge für die Offene Ganztagsbetreuung an den Grundschulen ab. (Foto: K. Dittrich - Emscherblog.de)

Anmeldungen zu Offenen Ganztagsgrundschulen vereinfacht

Der Fachausschuss lehnte eine Erhöhung der Elternbeiträge für die Offene Ganztagsbetreuung an den Grundschulen ab. (Foto: K. Dittrich - Emscherblog.de)
Der bürokratische Aufwand wurde vereinfacht: Ab sofort reicht nur noch eine Anmeldung beim Träger des Offenen Ganztags für die gesamte Schullaufbahn aus. (Foto: K. Dittrich – Emscherblog.de)

Der bürokratische Aufwand bei den Anmeldungen für die Offenen Ganztagsgrundschulen in Holzwickede ist vereinfacht worden. Wie die Gemeindeverwaltung jetzt mitteilt, wurde das durch einen „Runden Tisch zum Offenen Ganztag“ möglich.

Dazu hatte die Verwaltung die Grundschulleitungen und Träger des offenen Ganztags zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch eingeladen. Hier kam schnell zur Sprache, dass die „Doppelanmeldungen“ zu Irritationen sowohl bei den Erziehungsberechtigten, teilweise aber auch bei den Trägern selbst führen. Bislang mussten sich die Erziehungsberechtigten nämlich jährlich neu beim Schulträger und zusätzlich beim Träger des offenen Ganztags anmelden.

Übereinstimmend wurde festgelegt, dass zukünftig nur noch eine Anmeldung beim Träger des offenen Ganztages ausreichend ist und diese Anmeldung dann für die gesamte Grundschullaufbahn gilt.

Abmeldungen aus besonderen Gründen, wie Umzug, Änderung der persönlichen Verhältnisse sind nach wie vor möglich und werden einvernehmlich mit allen Beteiligten abgestimmt. Der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaften hat die hierfür erforderliche Änderung der Elternbeitragssatzung in der letzten Sitzung des alten Jahres beschlossen. Somit konnten die Erziehungsberechtigten für die Anmelderunde zum kommenden Schuljahr bereits von dieser Neuregelung profitieren.

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