Tag: 9. Juni 2021

Die Nachwuchs-Regisseurin Tanja Egen (Foto) stammt aus Holzwickede und sucht für ihren neuen Film noch Mitspieler jeden Alters. (Foto: privat)

Interessierte Mitspieler gesucht: Casting für Spielfilm in der Rausinger Halle

Einmal in einem richtigen Spielfilm mitspielen?  Dieser Traum könnte am Wochenende in Erfüllung gehen. Die in Holzwickede geborene und aufgewachsene Nachwuchs-Regisseurin Tanja Egen wird im September 2021 ihren neuen Spielfilm mit dem Arbeitstitel „Geranien“ im Raum Holzwickede drehen und sucht noch Mitspieler jeden Alters und Geschlechts.

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Lädt zur Teilnahme ein: Manuela Hubrach, die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Online-Fachveranstaltung: „Die Rosa-Hellblau-Falle“ – Rollenklischees und wie wir ihnen entkommen

Das Netzwerk Frau und Beruf im Kreis Unna veranstaltet am Mittwoch, 23. Juni von 13 bis 16 Uhr einen Online-Fachtag zum Thema „Rollenklischees im (Erziehungs-) Alltag“. Die Zoom-Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte der Kindertagesstätten, Offenen Ganztagsbetreuung, Jugendhilfen, Jugendämter und weiteren Multiplikatoren und Interessierte.

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Der ehemalige DRK-Pavillon an der Dudenrothschule ist abgerissen. Auf dem freien Baufeld wird der Erweiterungsbau für die OGS der Dudenrothschule entstehen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Ehemaliger DRK-Pavillons komplett abgerissen

Der ehemalige Pavillon des DRK Holzwickede Im Hof ist Geschichte: Der Pavillon an der Dudenrothschule in dieser Woche endgültig abgerissen worden. Insgesamt drei Wochen haben die Abbruch- und Rückbauarbeiten gedauert. Der Pavillon muss im Zuge der geplanten Neubaumaßnahme des OGS-Gebäudes an der Dudenrothschule verschwinden.

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Der 11. Jugend-Landtag ist Ende Oktober geplant: Bewerbung sind ab sofort möglich beim heimischen Landtagsabgeordneten der SPD, Hartmut Ganzke. (Foto: SPD UB Unna)

Jugend-Landtag 2021: Drei Tage Politik hautnah erleben: Bewerbungen ab sofort möglich

Wie arbeitet ein Parlament? Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus und wie organisiert sich eine Fraktion? Antworten darauf erhalten junge Menschen beim Jugend-Landtag des Landtags Nordrhein-Westfalen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, findet der 11. Jugend-Landtag vom 28. bis 30. Oktober 2021 im Düsseldorfer Landtag statt.

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Bekannte Gesichter in neuer Funktion: Kreisjugendpfleger Klaus Faß (li.) mit Marco Stützer und Kerstin Dreisbach-Dirb. (Foto: P.Gräber – Emscherblog)

Marco Stützer neuer Leiter des Treffpunkts Villa: Kerstin Dreisbach-Dirb übernimmt Kinder- und Jugendbüro

Der Treffpunkt Villa hat einen neuen Leiter: Marco Stützer hat die Koordination der vielfältigen Aufgaben des Kinder- und Jugendzentrums an der Rausinger Straße zum 1. Juni übernommen. Er tritt damit die Nachfolge im Amt des im März plötzlich verstorbenen Klaus Neumann an, der die Geschicke der Jugendarbeit in der Holzwickede für 25 Jahre mitbestimmte.

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Verwaltung folgt Politik: Keine Zäune fürs Schulzentrum – aber Konzept gegen Vandalismus

Soll keine Dauereinrichtung werden: die Umzäunung des Schulzentrums zur Verhinderung von Vandalismus. Stattdessen will die Verwaltung ein Konzept erarbeiten, wie der Problematik anders begegnet werden kann. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)
Soll keine Dauereinrichtung werden: die Umzäunung des Schulzentrums zur Verhinderung von Vandalismus. Stattdessen will die Verwaltung ein Konzept erarbeiten, wie der Problematik anders begegnet werden kann. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Verwaltung wird vorerst keine Zäune am Schulzentrum aufstellen, um der Vandalismusproblematik dort zu begegnen. SPD-Sprecher Michael Klimziak begrüßte im Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Soziales gestern Abend (7.6.) ausdrücklich, „dass die Verwaltung der Politik gefolgt ist“ in dieser Frage.  

Auf seine Nachfrage, ob es möglich sei, der Verwaltung Unterstützung bei der Lösung der Vandalismusproblematik zukommen zu lassen, erklärte Holzwickedes Beigeordneter: Es sei „noch keine Zeit“ gewesen, ein fertiges Konzept zu entwerfen. „Wir werden aber noch auf die einschlägigen Institutionen wie den Treffpunkt Villa und die Schulsozialarbeiter zugehen“, so Bernd Kasischke. „Ich glaube allerdings nicht, dass die Schulsozialarbeiter der richtige Hebel sind. Denn das Problem kommt ja nicht aus den Schulen.“

Flüchtlingsinitiative berichtet über Arbeit in der Pandemie

Helferkreis

Zuvor hatte in der Sitzung Friedhelm Nusch für die Initiative „Willkommen in Holzwickede“ einen mündlichen Bericht über die Arbeit der Initiative in der Coronazeit gegeben. In der im Jahr 2014 gegründete Initiative ist derzeit noch ein „harter Kern“ von etwa 15 Personen aktiv. Die Pandemie stelle für alle Beteiligten „eine große Herausforderung“ dar. Die Helferinnen und Helfer versuchen so gut es geht unter den erschwerten Bedingungen Kontakte zu halten: Geflüchtete werden weiter bei Behördengängen oder zu Ärzten begleitet. Auch private Kontakte werden aufrechterhalten. Die Initiative helfe auch weiterhin bei Umzügen, sammle Möbel und helfe beim Einrichten.

Ein sehr großes Problem sei natürlich auch, für anerkannte Flüchtlinge eine passende Wohnung in der Gemeinde zu finden. Hier lobte Friedhelm Nusch ausdrücklich, die UKBS, die „sehr kooperativ“ mit der Initiatuve zusammenarbeitet.  

„Insgesamt sind in der Pandemie persönliche Kontakte aber nur sehr eingeschränkt möglich“, bestätigt Friedhelm Nusch. „Untereinander halten wir zumeist per ZOOM Kontakt oder auch über eine Whatsapp-Gruppe. Für viele der geflüchteten Menschen sind die mangelnden Kontakte aber ein großes Probleme.“  Um sich einzuleben und Kontakte mit den Holzwickedern zu bekommen seien eben auch Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt, Streetfood usw. wichtig, die leider nicht stattfinden können in der Pandemie.

Flüchtlinge leiden unter fehlenden Kontaktmöglichkeiten

Trotzdem bestätigt Nusch: „Die meisten der Flüchtlinge fühlen sich wohl in Holzwickede.“ Wozu sicher auch beitrage, dass es in Holzwickede bislang zu keinerlei negativen Vorkommnissen oder offenen Fremdenfeindlichkeiten gekommen sei, was „wirklich sehr positiv“ sei. „Ich kann nur appellieren an alle: Wenn die Chance besteht, Kontakt aufzunehmen, dann tun Sie es. Sie werden feststellen, dass ein solcher Kontakt für beide Seiten sehr fruchtbar sein kann.“ Die in Holzwickede lebenden Geflüchteten seien „keine homogene Gruppe“, betont Friedhelm Nusch. „Man muss schon jede Einzelperson sehen.“

„Sehr dankbar“ sei die Initiative für die Betreuung der Flüchtlinge durch die Caritas und die Zusammenarbeit mit den beiden vor Ort eingesetzten Kräften, die „sehr engagiert und kompetent“ arbeiteten. „Wir als Initiative könnte das niemals so leisten.“  Seit der personellen Umbesetzung im Sozialamt sei auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde „sehr konstruktiv“ geworden. „Auch wenn nicht alle Wünsche erfüllt werden, haben wir eigentlich immer das Gefühl, dass unsere Anliegen konstruktiv behandelt werden“, lobt Friedhelm Nusch.

Schließlich appellierte der Sprecher der Initiative abschließend an alle Fraktionen im Ausschuss, bei einer möglichen Entscheidung über sanierungsbedürftigen Unterkünfte an der Bahnhofstraße dafür zu sorgen, „dass eine zentrumsnahe Unterbringung der Bewohner nicht ersatzlos gestrichen wird.“ Die Unterkünfte an der Mühlenstraße sind aus Sicht der Betroffenen und der Initiative „auf Dauer keine Unterbringungsmöglichkeit“, betont Friedhelm Nusch. „Die Unterkünfte sind einfach viel weit entfernt.“

Spielplatz in Hengsen abgelehnt

Der von ihm beantragte Spielplatz in Hengsen wurde abgelehnt: Ortsvorsteher Volker Schütte. (Foto: privat)
Der von ihm beantragte Spielplatz in Hengsen wurde abgelehnt: Ortsvorsteher Volker Schütte. (Foto: privat)

Ein weiteres Thema war der Antrag des Ortsvorstehers von Hengsen einen Spielplatz im bereich Weststraße zu errichten. Der Antrag sei von ihm gestellt worden, nachdem er von einer Senioren „mit Tränen in den Augen“ darauf hingewiesen worden sei, dass Anwohner bewusst Kinder auf der Weststraße spielen lassen, um die dort zulässigen Tempo 30 weiter zu reduzieren.  „So etwas geht gar nicht“, versichert Schütte, ein hauptberuflicher Polizeibeamter. In diesem Zusammenhang sei Idee zu seinem Antrag geboren worden. Nach mehreren Gesprächen habe sich „die Situation inzwischen beruhigt“.

Aus Sicht des Ortsvorstehers wäre es tatsächlich „nicht die schlechteste Idee, Tempo 30 flächendeckend im ganzen Ortsteil einzuführen.“ Doch darüber entscheidet eben nicht die Gemeinde.

Dass der Spielplatz in Hengsen nicht zu realisieren ist, hat Schütte inzwischen ebenfalls akzeptieren müssen. Wie die Verwaltung dazu mitteilte, gibt es keine einzige geeignete Gemeindefläche in Hengsen. Zudem sei die Infrastruktur des Ortsteil ganz ohne Mehrfamilienhäuser so, dass für einen Spielplatz auch nicht wirklich Bedarf bestehe.

Schüttes Antrag wurde deshalb auch einstimmig abgelehnt.

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