Schlagwort: Landrat

Offener Brief an Bund und Land zu den steigenden Inzidenzzahlen: Landrat Mario Löhr hat den Brief ebenfalls unterzeichnet. (Foto: Mirko Raatz)

Offener Brief wegen Corona-Inzidenzen im Herbst: Landräte appellieren an Bund und Land

Landrat Mario Löhr hat zusammen mit seiner Kollegin und seinen fünf Kollegen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg einen offenen Brief an Bundesgesundheitsminister Spahn und Landesgesundheitsminister Laumann geschickt. Die Landräte machen in dem Schreiben deutlich, wie dringend notwendig es gerade bei den steigenden Inzidenzzahlen im Herbst ist, erneute Maßnahmen die insbesondere den Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie betreffen, zu vermeiden. Auch in den Schulen und Kindergärten sollte Unterricht bzw. Betreuung vor Ort stattfinden können.

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ommen am 23. Juli zu einer Bürgersprechstunde nach Holzwickede: Landrat Mario Löhr und die Bürgerbeauftragte Leonie Engelhardt. (Foto: Kreis Unna)

Landrat Mario Löhr vor Ort: Bürgersprechstunde auf dem Marktplatz

Landrat Mario Löhr versteht sich als bürgernaher Verwaltungschef. Er pflegt gern den persönlichen Austausch und das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Deshalb lädt er mit der Reihe "Landrat vor Ort" zum offenen – und natürlich auch kritischen – Meinungsaustausch ein. In Holzwickede wird der Landrat am Freitag, 23. Juli zu Gast sein.

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Mit dem eTarif soll das Bus- und Bahnfahren ab nächstes Jahr einfacher werden. Tarifgrenzen spielen beim Buchen und Bezahlen einer Fahrt keine Rolle mehr. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

eTarif macht Bus- und Bahnfahren bald einfacher – Landrat: „Schritt in die richtige Richtung“

Mit einem eTarif NRW soll das Bus- und Bahnfahren in NRW demnächst einfacher werden. Tarifgrenzen spielen beim Buchen und Bezahlen einer Fahrt keine Rolle mehr. Landrat Mario Löhr begrüßt den eTarif als "Schritt in die richtige Richtung" und fordert, auf diesem Weg zügig weiter voranzuschreiten.

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Kreisdirektor Mike-Sebastian Janke begrüßt stellvertretend für viele den neuen Landrat Mario Löhr (re.) vor dem Kreishaus. (Foto: Birgit Kalle - Kreis Unna)

Offiziell im Amt: Landrat Mario Löhr nimmt Arbeit auf

Er war Bürgermeister von Selm, ist ein Macher – entschlossen zudem. Anfang des Jahres warf Mario Löhr seinen Hut in den Ring, um Landrat des Kreises Unna und damit Nachfolger von Michael Makiolla zu werden. Bei der Kommunalwahl im September war das Ziel erreicht, nun hat der neue Leiter der Kreisverwaltung und Kreispolizeibehörde seine Arbeit aufgenommen.

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Landrat Michael Makiolla (Foto: Linda Peloso - Kreis Unna)

Landrat fordert Lösung der Altschuldenfrage: „Land muss Farbe bekennen“

„Wenn nicht jetzt, wann dann.“ Das fragt sich Landrat Michael Makiolla angesichts der zögerlichen Haltung der Landesregierung bei der Altschuldenfrage: „Bundesfinanzminister Olaf Scholz ist bereit, einen Großteil der kommunalen Altschulden zu übernehmen. Die Landesregierung listet dagegen gute Taten der Vergangenheit auf und sitzt das Thema ansonsten aus.“  

Strukturell unterfinanzierte Kommunen aus der gesamten Republik haben sich vor Jahren zum parteiübergreifenden Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ zusammengeschlossen und machen seitdem erfolgreich Druck in Berlin. So hat Bundesfinanzminister Scholz zugesagt, die Hälfte der kommunalen Kassenkredite in Höhe von bis zu 40 Milliarden Euro zu übernehmen. Bedingung: Die Länder stimmen dem in einem nationalen Konsens zu und beteiligen sich ihrerseits.  

„Für die Würde unserer Städte“

Allein im Ruhrgebiet werden finanzschwache oder strukturell unterfinanzierte Kommunen nach einer Ende 2019 aufgemachten Rechnung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) von Kassenkrediten in Höhe von 14,3 Milliarden niedergedrückt. „Ich erwarte deshalb von der Landeregierung, dass sie die historisch niedrigen Zinssätze nutzt, um zu günstigen Konditionen klamme Kommunen dauerhaft zu entlasten.“  

Der Landrat richtet bei seiner Forderung nach der Lösung der Altschuldenfrage auch den Blick nach vorn. „Das Ende des Bergbaus hat ab Mitte der 1960er Jahre einen heute noch nicht abgeschlossenen Strukturwandel in Gang gebracht. Der bis spätestens 2038 vorgesehene Kohlausteig stellt uns wieder vor Herausforderungen“.  

Die avisierte Finanzhilfe von 600 Millionen bis eine Milliarde Euro für den Kreis Unna und vier andere Städte im Revier wird nicht reichen, um die Region zukunftsfest zu machen, fürchtet Landrat Makiolla und ist sicher: „Wir müssen selbst gestalten, also auch selbst investieren. Dafür brauchen wir eine freie Spitze, wie sie mit Lösung der Altschuldenfrage erkennbar würde.“ PK | PKU

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