Schlagwort: Krämersweg

Der friedliche Eindruck täuscht: Seit die Gemeinde im Krämersweg Parkbuchten abmarkiert hat, herrscht dort ein regelrechter Krieg unter Nachbarn mit mutwilligen Zerstörungen an Autos und Mobbing. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Im Krämersweg tobt der Parkkrieg: Bürgerantrag entzweit Nachbarschaft

Manchmal ist gut gemeint das Gegenteil von gut. Das muss gerade eine junge Mutter aus dem Krämersweg leidvoll erfahren, die eigentlich nur erreichen wollte, dass in ihrer Straße etwas langsamer gefahren wird und darum im November vorigen Jahres wie 73 weitere Nachbarn einen Bürgerantrag gestellt hatte. Die Gemeinde markierte daraufhin versetzte Parkbuchten im Krämersweg ab und wies außerhalb eingeschränkte Halteverbote aus. Seitdem „herrscht Krieg hier oben“, so die verzweifelte Mutter: Anwohner berichten von zerkratzten und mit Kot beschmierten Autos, abgebrochenen Scheibenwischern und die junge Mutter wird als mutmaßliche Verursacherin des ganzen Ärgers durchgemobbt, „weil alle denken, dass ich die Verkehrsberuhigung beantragt habe“, schilderte die junge Mutter im Verkehrsausschuss am Mittwochabend (11.3.).

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Vormarkierung für eingeschränktes Halteverbot im Krämersweg

Das Ver­kehrs­zei­chen 290 wird im Krä­mersweg auf­ge­stellt.

Die vor­läu­figen Abmar­kie­rungen für die Ein­rich­tung eines ein­ge­schränkten Hal­te­ver­botes im Krä­mersweg beginnen am Don­nerstag (23. Januar), wie die Gemeinde heute mit­teilt.

Der Ver­kehrs­aus­schuss hatte sich in seiner Sit­zung im November mit dem Thema beschäf­tigt, nachdem sich 73 Anwohner mit einer Unter­schrif­ten­liste zunächst für eine ver­kehrs­be­ru­higte Zone in den Straßen Krämers‑, Lilien- und Rosenweg aus­ge­spro­chen hatten. Aus Kosten­gründen wurde darauf jedoch ver­zichtet. Statt­dessen wird nun aus­schließ­lich für den Krä­mersweg eine Zone mit ein­ge­schränktem Hal­te­verbot (Ver­kehrs­zei­chen 290) mit Frei­gabe des Par­kens in gekenn­zeich­neten Flä­chen (VZ 1053 – 30) ein­ge­richtet.

Um sicher­zu­stellen, dass sich die Pla­nung auch in der Praxis für die Anwohner als prak­ti­kabel erweist, werden die vor­ge­se­henen Park­flä­chen über­morgen zunächst vor­mar­kiert. Sollten Anwohner zu den vor­ge­se­henen Park­flä­chen Anre­gungen und Hin­weise haben, können sie sich tele­fo­nisch in der Gemein­de­ver­wal­tung, Bereich Stra­ßenbau, bei Daniel Rau­scher tele­fo­nisch (Tel. 91 54 04) oder auch per E‑Mail (d.rauscher@holzwickede.de) melden.

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