Schlagwort: Bücherei

Buchvorstellung mit Bernt von zur Mühlen

Der Frank­furter Lite­ra­turdo­zent Bernt von zur Mühlen ist am Don­nerstag (21. November) wieder zu Gast in der Gemein­de­bi­blio­thek.

Aus der Fülle der Neu­erschei­nungen dieses Jahres wird er einige inter­es­sante und unge­wöhn­liche Titel aus­su­chen und vor­stellen, wie gewohnt auf unter­halt­same oder auch kri­ti­sche Art. Ein­ge­laden sind alle, die sich auch mal anspruchs­vol­leren Lese­stoff wün­schen oder die ein­fach nur wissen möchten, welche Bücher es sonst noch so gibt, abseits von dem, was in den Buch­hand­lungen in vor­der­ster Reihe prä­sen­tiert wird. Wie immer erwarten die Zuhörer ein­ein­halb inter­es­sante und span­nende Stunden.

Die Buch­vor­stel­lung beginnt um 19 Uhr. Der Ein­tritt beträgt fünf Euro. Karten im Vor­ver­kauf gibt es ab sofort in der Gemein­de­bi­blio­thek.

  • Termin: Don­nerstag (21. November), 19 Uhr, Gemein­de­bü­cherei, Opher­dicker Str. 44
Zieht eine positive Bilanz des Sommerleseclubs: Kristina Truß (l.) und die neue FSJ-Mitarbeiterin Awesta Yildiz mit den Logbüchern der Teilnehmenden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Sommerleseclub in der Bücherei kam bei kleinen und großen Bücherwürmern gut an

Die ganzen Sommerferien über konnten sich Kinder mit ihren Freunden oder der ganzen Familie im Sommerleseclub der Gemeindebücherei ins Leseabenteuer stürzen. Stempel für gelesene Bücher oder Hörbücher in einem Logbuch sammeln, kreative Aufgaben lösen oder an Veranstaltungen in der Bücherei teilnehmen. Büchereileiterin Kristina Truß zog heute (10. September) eine ausgesprochen positive Bilanz Sommerleseclubs.

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Auch Laura Kleist (sitzende) absolvierte ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Gemeindebücherei, v.l.: Silke Becker, Natascha Özdilli (DRK), Teamleiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kristina Truß. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

DRK Kreisverband und Gemeinde werben für ein Freiwilliges Soziales Jahr

Werben für das Freiwillige Soziale Jahr, v.l.: Silke Becker, Natascha Özdilli (DRK), Teamleiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kristina Truß und Laura Kleist (sitzend) (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Werben für das Frei­wil­lige Soziale Jahr, v.l.: Silke Becker, Nata­scha Özdilli (DRK), Team­leiter Sina Rumpke, Andreas vom Lehn Kri­stina Truß und Laura Kleist (sit­zend) (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Das Frei­wil­lige Soziale Jahr, kurz: FSJ – Was ist das eigent­lich? „Das FSJ richtet sich an Jugend­liche, die Spaß an der Arbeit mit Men­schen haben, sich gerne sozial enga­gieren und nach all dem theo­re­ti­schen Lernen in der Schule mal einen Blick in den prak­ti­schen Berufs­alltag werden wollen“, sagt Nata­scha Özdilli, Bil­dungs­re­fe­rentin beim DRK Kreis­ver­band Unna. Etwa 700 junge Leute absol­vieren der­zeit ein FSJ beim DRK Kreis­ver­band Unna. Eine davon ist Laura Kleist, die seit Mitte November in der Gemein­de­bi­blio­thek ein­ge­setzt ist.

Gemeinsam mit Nata­scha Özdilli, Kri­stina Truß und Silke Becker aus der Bücherei, sowie den Team­lei­tern Sina Rumpke (Sport/​Kultur) und Andreas vom Lehn (Soziales) warb Laura Kleist heute für das FJS. Der­zeit hat die Gemeinde Holzwickede zwei FJS-Stellen zu besetzen: eine im Bereich Soziales sowie eine in der Bücherei. Die Stelle/​Aufgabe im sozialen Bereich hat einen sozi­al­päd­ago­gi­schen Hin­ter­grund und ist in der Flücht­lings­be­treuung ange­sie­delt, wie Andreas vom Lehn erläu­tert. Ende des Monats wird auch die Stelle in der Bücherei frei, da Laura Kleist ihr FJS offi­ziell beendet, weil sie ihren Wunsch-Stu­di­en­platz bekommen hat.

Arbeitswelt schnuppern und Orientierung

Ich kann das FSJ nur allen emp­fehlen, die noch nicht so sicher sind nach der Schule, wel­chen Beruf sie ergreifen oder was sie machen wollen.“

Laura Kleist

Aller­dings in einem ganz anderen Bereich“, wie sie lächelnd erklärt. Den­noch gibt sie eine ganz klare Emp­feh­lung: „Ich kann das FSJ nur allen emp­fehlen, die noch nicht so sicher sind nach der Schule, wel­chen Beruf sie ergreifen oder was sie machen wollen. Man kann im FJS ein Jahr lang in einen Berufs­be­reich rein­schnup­pern und bekommt einen rea­li­sti­schen Ein­druck von einem Arbeits­feld und lernt die Men­schen dort kennen“, sagt Laura Kleist. „Genau das fehlt einem ja in der Schule.“

Auch die 20-Jäh­rige war nach der Gesamt­schule in Frön­den­berg, die sie mit dem Abitur abschloss, zunächst unsi­cher, wohin die Reise gehen sollte. „Durch das FJS konnte ich dann ein Jahr über­brücken und habe den Anstoß bekommen, in ein neuen Beruf zu schnup­pern. Es hat total Spaß gemacht“, zieht Laura Kleist per­sön­liche Bilanz. „Ich habe hier oft hinter der Theke gesessen, habe geholfen, neue Bücher anzu­schaffen und mich ins Archiv ein­ge­ar­beitet. Vor allem hatte ich sehr, sehr viele Kun­den­kon­takte.“

Holzwickede sei eine „sehr schöne, kleine Gemeinde“ findet die 20-Jäh­rige, in der sich schnell zwi­schen­mensch­liche Kon­takte ergeben. „Als ich jetzt einige Zeit krank und nicht da war, haben sich viele Leute nach mir erkun­digt“, sagt Laura Kleist gerührt.

Dabei war der Start in ihr FSJ durchaus holprig: Unter den ver­schie­denen Trä­gern, dar­unter auch die Bun­des­wehr, und Ange­bote wie das öko­lo­gi­sche Jahr fand die Abitu­ri­entin zunächst nicht das rich­tige. „Das DRK sagte mir dann am mei­sten zu.“ Aller­dings gefiel ihr auch dort die erste Ver­wen­dung nicht so gut. Doch dann schlug der Kreis­ver­band ihr anhand ihrer Bewer­bung die Stelle in der Bücherei der Gemeinde vor.

In Holzwickede gab es dann die­selbe Vor­stel­lungs­runde fürd das FSJ wie bei einem Bewer­bungs­ge­spräch für eine nor­male Stelle, erläu­tert Sina Rumpke „Schließ­lich musste es ja auch passen“, ergänzt Silke Becker. Denn der Anstoß bei der Fach­be­reichs­lei­tung, eine FJS-Stelle in der Biblio­thek ein­zu­richten, kam zuvor von den beiden Mit­ar­bei­te­rinnen dort. „Wir brauchten ganz drin­gend jemanden zur Ent­la­stung. Denn mit den wach­senden Nut­zer­zahlen ist auch die Arbeit hier sehr viel mehr geworden“, so Silke Becker. „Natür­lich wollten wir auch jungen Men­schen die Chance geben, in die Arbeits­welt zu schnup­pern. Es war eine rich­tige Win-win-Situa­tion.“

20-jährige FSJ’lerin für Bücherei „sehr wichtig“

Für die beiden Mit­ar­bei­te­rinnen in der Bücherei war die junge FSJ’lerin „sehr wichtig“, betont Silke Becker. „Wir hätten die Bücherei sonst auch öfters schließen müssen. Ich selbst mache ja Archiv-Fort­bil­dungen und bin dann nicht da und Kri­stina Truß hat nur eine 30-Stunden-Stelle. Wenn aber nie­mand hier ist, müssen wir die Bücherei schließen.“ Doch inzwi­schen sind die Öff­nungs­zeiten sogar aus­ge­dehnt worden und auch in den kom­menden Ferien bleibt die Bücherei offen, bietet sogar einen Som­mer­lese­club an.

In der Gemein­de­bü­cherei hat die FSJ’lerin so mit­ge­ar­beitet wie die beiden fest ange­stellten Mit­ar­bei­te­rinnen auch, bestä­tigen Silke Becker und Kri­stina Truß. „Laura hat hier zuletzt sogar ein paar Mal ganz alleine gesessen und hat abends abge­schlossen.“

Beim DRK gibt es dafür 400 Euro Taschen­geld, die aber letzt­lich die Gemeinde Holzwickede plus Neben­ko­sten zahlt. Maximal 18 Monate dauert so ein Frei­wil­liges Soziales Jahr. Zum 1. Sep­tember würde die Gemeinde gerne wieder zwei junge Leute in diesem Rahmen beschäf­tigen: in der Bücherei und im Sozi­alamt. „Bewer­bungen bei uns sind jeder­zeit mög­lich“, sagt die zustän­dige Bil­dungs­re­fe­rentin des DRK Kreis­ver­bandes, Nata­scha Özdilli. „Wir haben auch jetzt schon wieder einige Bewer­bungen vor­liegen für näch­stes Jahr.“

Fakten zum FSJ im Überblick

  • Vor­aus­set­zung: zwi­schen 16 und 26 Jahre alt
  • Arbeits­zeit: Voll­zeit (in Aus­nah­me­fällen auch Teil­zeit mög­lich)
  • 30 Tage Urlaub
  • Bezah­lung: monat­li­ches Taschen­geld, Zah­lung der Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge, Aus­weis für ermä­ßigte ÖPNV-Nut­zung
  • Bis zum 25. Lebens­jahr wei­terhin Anspruch auf Kin­der­geld
  • Das FSJ wird als Pra­xis­lei­stung für das Stu­dium und den Erwerb der Fach­hoch­schul­reife aner­kannt

Bei der Orga­ni­sa­tion des FSJ arbeitet die Gemeinde Holzwickede eng mit dem DRK-Kreis­ver­band Unna zusammen. Das DRK ist deutsch­land­weit einer der größten Träger für Frei­wil­li­gen­dienste und auch seit knapp 30 Jahren in der Region mit vielen Ein­satz­stellen ver­treten.

Was macht man mit alten, gelesenen Büchern? Die HowiBib-Freunde bitten um kreative Ideen und haben dazu einen Wettbewerb "Buchkunst 2019" ins Leben gerufen. (Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de)

Literaturdozent Bernt von zur Mühlen in Gemeindebücherei zu Gast

Der Frank­furter Lite­ra­turdo­zent Bernt von zur Mühlen ist am Freitag (23. November) wieder zu Gast in der Gemein­de­bi­blio­thek.

Aus der Fülle der Neu­erschei­nungen dieses Jahres wird er einige inter­es­sante und unge­wöhn­liche Titel aus­su­chen und wie gewohnt auf unter­halt­same oder auch kri­ti­sche Art vor­stellen. Ein­ge­laden sind alle, die sich auch mal anspruchs­vol­leren Lese­stoff wün­schen oder die ein­fach nur wissen möchten, welche Bücher es sonst noch so gibt, abseits von dem, was in den Buch­hand­lungen in vor­der­ster Reihe prä­sen­tiert wird. Wie immer erwarten die Zuhörer ein­ein­halb inter­es­sante und span­nende Stunden.

Die Buch­vor­stel­lung beginnt um 19 Uhr. Der Ein­tritt beträgt fünf Euro. Karten im Vor­ver­kauf gibt es ab sofort in der Gemein­de­bi­blio­thek.

  • Termin: Freitag (23. November), 18 Uhr, Gemein­de­bi­blio­thek, Opher­dicker Str. 44

Heimspoiel für die Holzwickederin felicitas Brandt: Die junge SAutorin liest am Freitag nächser Woche aus ihrem zweiuten Roman in der Gemeinde-Bibliothek. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Heimspiel für Holzwickeder Autorin: Lesung mit Felicitas Brandt in der Bücherei

Heimspoiel für die Holzwickederin felicitas Brandt: Die junge SAutorin liest am Freitag nächser Woche aus ihrem zweiuten Roman in der Gemeinde-Bibliothek. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Heim­spiel für die Holzwicke­derin Feli­citas Brandt: Die junge Autorin liest am Freitag (22. Juni) aus ihrem zweiten Roman „Als die Worte tanzen wollten“ in der Gemeinde-Biblio­thek. Auch die Autorin Tanja Voosen wird an diesem Abend aus ihrem Buch „Avons Rück­kehr“ lesen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Schon als kleines Mäd­chen war Feli­citas Brandt Stamm­gast in der Gemein­de­bü­cherei an der Opher­dicker Straße: „Meine Mama wohnte schräg gegen­über und ich war jeden Dienstag hier“, erzählt die 27-jäh­rige Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stellte und lächelt. „Ich habe noch immer einen der ersten Büche­rei­aus­weise über­haupt. Der sieht schon ziem­lich zer­knit­tert aus.“ Am Freitag näch­ster Woche (22. Juni) ist Feli­citas Brandt mal wieder in „ihrer“ Bücherei zu Gast – dieses Mal als Autorin: Die Holzwicke­derin liest aus ihrem zweiten Roman „Als die Worte tanzen wollten“. 

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Lädt anlässlich des Frauentages zu einer Lesung in die Gemeindebücherei ein: Holzwickedes Gleichstellungsbeauftragte, Manuela Hubrach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Lesung mit der Journalistin Rebecca Beehrheide zum Frauentag 2018

Lädt anlässlich des Frauentages zu einer Lesung in die Gemeindebücherei ein: Holzwickedes Gleichstellungsbeauftragte, Manuela Hubrach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Lädt anläss­lich des Frau­en­tages zu einer Lesung in die Gemein­de­bü­cherei ein: Holzwickedes Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, Manuela Hub­rach. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Anläss­lich des Inter­na­tio­nalen Frau­en­tages 2018 lädt die Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte der Gemeinde Holzwickede, Manuela Hub­rach, zu einer Lesung am Freitag (9. März) in die Biblio­thek der Gemeinde Holzwickede ein.

100 Jahre Frau­en­wahl­recht, Ziel erreicht! … und weiter?“ – Im November 1918 erhielten Frauen in Deutsch­land das aktive und das pas­sive Wahl­recht. Was ver­binden Frauen hun­dert Jahre später mit diesem hart erkämpften Erfolg? Die Jour­na­li­stin Rebecca Beer­heide und die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­lerin Isabel Rohner haben Frauen aus Politik, Wis­sen­schaft, Wirt­schaft und Medien gefragt und her­aus­ge­kommen ist ein viel­fäl­tiges Buch voller per­sön­li­cher Ein­blicke.

Wie wählen Frauen?“, wird eine Frage des Abends sein. Rebecca Beer­heide geht mit Hilfe von Zitaten und Zahlen diesem Thema auf den Grund und beleuchtet auch die Geschichte des Frau­en­wahl­rechts.

Ein span­nendes frau­en­po­li­ti­sches Jahr und pas­send dazu haben wir mit Rebecca Beer­heide eine span­nende Vor­tra­gende und Gesprächs­part­nerin in Holzwickede zu Gast“, meint Holzwickedes Gleich­stel­lungs­be­auf­tragte, Manuela Hub­rach.

  • Termin: Freitag, 9. März, 19 Uhr, Opher­dicker Strasse 44

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