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Auch sie müssen überprüft werden: 4.178 Feuerwehr-Schläuche wurden voriges Jahr im Feuerwehr-Servicezentrum gereinigt. (Foto: C. Rauert - Kreis Unna)

Lkw kippt brennendes Altpapier ab

Unmittelbar im Anschluss an den Einsatz auf der Schwerter Straße, am späten Vormittag ein Anhänger mit Schotter umgestürzt war, hatte die Holzwickeder Feuerwehr heute (4. Juni) ihren nächsten Einsatz:

Um 12.30 Uhr rückten beide Löschfahrzeuge der Feuerwehr zur Margarethenstraße aus, wo ein brennendes Müllfahrzeug gemeldet wurde. Am Einsatzort stellte sich dann heraus, dass die Ladung eines mit Altpapier beladenen Lkw brannte, so Jörg Krumme, stellvertretender Zugführer des LZ II. Um zu verhindern, dass das Feuer auf das Fahrzeug übergreifen kann, hatte der Fahrer das brennende Altpapier bereits abgekippt. Die Feuerwehr löschte das brennende Papier. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

Brand im Frankfurter Weg: Beide Kinder außer Lebensgefahr

Update – 18.31 Uhr: Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft bleibt die 26-jährige Mutter der Kinder in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Unna hat einen „Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit besonders schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung“ erlassen.

Die beiden Kinder (zwei und fünf Jahre), die Samstagnacht von ihrer Mutter in der brennenden Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Frankfurter Weg 6 zurückgelassen und von der Holzwickeder Feuerwehr unter dramatischen Umständen gerettet wurden, sind nicht mehr in Lebensgefahr. Der jüngere Bruder habe weniger schwere Verletzungen erlitten als sein älterer Bruder, so Staatsanwalt Felix Giesenregen. „Der Fünfjährige war deutlich schwerer verletzt und hat auch Verbrennungen an der Lunge erlitten.“ Nach Informationen der Staatsanwaltschaft sind beide Jungs aber über den Berg.

Chat-Partner der Mutter schlug Alarm

Auch einige nähere Umstände der Tat hat die Staatsanwaltschaft bestätigt: Danach hat die Mutter (26 J.) Samstagnacht über einen Facebook-Videochat mit dem Cousin des Kindsvaters telefoniert. „Während dieses Gesprächs hat sie dann einen Wäscheberg im Wohnzimmer entzündet“, so Felix Giesenregen. Der Cousin habe daraufhin Hilfe angefordert. „Er war dann auch so geistesgegenwärtig und hat einen Screenshot gemacht.“

Inzwischen haben auch Experten der Kripo die Wohnung im Frankfurter Weg untersucht und keinerlei Hinweise auf einen technischen Defekt oder andere Brandursachen gefunden. „Die Beweislage ist also ziemlich eindeutig“, so der zuständige Staatsanwalt.

Ebenfalls bestätigen kann Giesenregen, dass es Anhaltspunkte für psychische Probleme der Mutter gibt.  „Es ist dokumentiert, dass es solche psychischen Probleme gab. Ob das etwas zu tun hat mit der Tat, kann ich allerdings nicht sagen.“  

Im Laufe des Nachmittags wird die Mutter heute (20. Mai) noch dem Haftrichter vorgeführt.

Auch sie müssen überprüft werden: 4.178 Feuerwehr-Schläuche wurden voriges Jahr im Feuerwehr-Servicezentrum gereinigt. (Foto: C. Rauert - Kreis Unna)

Feuerwehr löscht brennende Böschung

Beide Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr wurden heute (4. August) gegen 12,30 Uhr alarmiert, weil an der Massener Straße in Höhe des Clara-Schumann-Gymnasiums die Böschung brannte.

Als der Löschzug 1 als erster am Einsatzort eintraf, brannte eine etwea zehn bis zwölf Quadratnmeter große Fläche an der Böschung und das Feuer drohte auf das angrenze Feld überzugreifen. Die Einsatzkräfte des Löschzuges 1 konnten den Brand jedoch rasch löschen, so dass auch der Löschzug 2 nicht mehr benötigt wurde. 

Personen wurde bei diesem Einsatz nicht verletzt. Außerdem entstand nur geringfügiger Sachschaden. 

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