Von den über 90 vorliegenden Anmeldungen zum neuen Schuljahr muss kein Schüler abgewiesen werden: Das Clara-Schumann-Gymnasium darf ausnahmsweise noch einmal vier Eingangsklassen bilden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Letzte Ausnahme: Clara-Schumann-Gymnasium auch im nächsten Schuljahr vierzügig

Von den über 90 vorliegenden Anmeldungen zum neuen Schuljahr muss kein Schüler abgewiesen werden: Das Clara-Schumann-Gymnasium darf  ausnahmsweise noch einmal vier Eingangsklassen bilden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Von den über 90 vorliegenden Anmeldungen zum neuen Schuljahr muss kein Schüler abgewiesen werden: Das Clara-Schumann-Gymnasium darf ausnahmsweise noch einmal vier Eingangsklassen bilden. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Das Clara-Schumann-Gymnasium kann zum nächsten Schuljahr 2021/2022 erneut vier Eingangsklassen in der fünften Jahrgangsstufe bilden. Das gab Bürgermeisterin Ulrike Drossel heute in der Sitzung des Hauptausschusses bekannt. Damit ist klar: Von den über 90 vorliegenden Anmeldungen zum neuen Schuljahr muss kein einziges Kind abgewiesen werden.

Wie die Bürgermeister erläuterte, liegt die entsprechende Zusage der Bezirksregierung Arnsberg für die nochmalige Ausnahmeregelung, die ingesamt dritte in Folge, vor. Die Ausnahme sei nach Gesprächen mit dem Regierungspräsidenten Hans-Josef Vogel möglich geworden. Sie gibt dem Gymnasium und der Gemeinde als Schulträger einen dringend notwendigen zeitlichen Spielraum. Es handele sich aber um eine „letzmalige Ausnahme“, betonte Ulrike Drossel . Diesen „klaren Hinweis“ habe es aus Arnsberg gegeben. „Wir werden jetzt weitere Gespräche mit Dortmund führen“, kündigte die Bürgermeisterin an. Ziel ist es, den Schuleinzugsbezirk auf die südwestlichen Dortmunder Vororte zu erweitern.

Dauerhafte Drei- oder Vierzügigkeit des CSG weiter offen

Ob damit die dauerhafte Vierzügigkeit des Holzwickeder Gymnasium gesichert ist, steht allerdings noch nicht fest. „Wir haben aber auch wertvolle Hinweise aus Arnsberg erhalten, worauf wir künftig verstärkt bei den Anmeldezahlen zu achten haben“, erklärte die Bürgermeisterin dazu weiter.

Auf Nachfrage von Dietmar Appel, ehemaliger CSG-Lehrer und Ausschussmitglied der Grünen, ergänzte Holzwickedes Beigeordneter Bernd Kasischke: „Es gibt auch schon Gespräche mit der Stadt Dortmund in dieser Sache. Diese werden jetzt fortgesetzt.“ Noch gebe es keine Entscheidung. „Aber mein Eindruck ist, dass in Dortmund unser Anliegen schon grundsätzlich positiv gesehen wird.“ Zur Frage der Rechtsgrundlage für die erneuten Ausnahmeregelung, meinte der Beigeordnete: „Im Schulgesetz gibt es keine genaue Angabe dazu, wie viele Ausnahmen möglich sind.“ Nachdem zunächst aus Arnsberg siganalisiert worden sei, dass man es bei zwei Ausnahmen belassen wolle, sei nach den Gesprächen mit dem RP nun noch eine dritte Ausnahme erfolgt.

Variable Raumplanung nötig

Die Frage, welche Auswirkungen die unsichere Zügigkeit des CSG auf den geplanten Anbau hat, beantwortete Bernd Kasischke ähnlch wie die Bprgermeisterin vor einigen Wochen: „Wir führen jetzt weitere Gespräche mit den Planern. Da ist jetzt eine variable Planung nötig.“

CSG, Vierzügigkeit


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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