Im Rahmen des Medienentwicklungsplanes 2020 wurden für insgesamt 425.000 Euro über 500 I-Pads und 20 große Displays für die Schulen angeschafft: Die Displays, hier in der Dudenrothschule, sollen die Kreidetafeln in den Schulen ersetzen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ob in den Schulen oder der eigenen Verwaltung: Digitalisierung schreitet voran

Im Rahmen des Medienentwicklungsplanes 2020 wurden für insgesamt 425.000 Euro  über 500 I-Pads und 20 große Displays für die Schulen angeschafft: Die Displays, hier in der Dudenrothschule, sollen die Kreidetafeln in den Schulen ersetzen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Im Rahmen des Medienentwicklungsplanes 2020 wurden für insgesamt 425.000 Euro über 500 I-Pads und 20 große Displays für die Schulen angeschafft: Die Displays, hier in der Dudenrothschule, sollen die Kreidetafeln in den Schulen ersetzen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Digitalisierung in den Schulen, aber auch in der Verwaltung schreitet voran. Darauf weist Matthis Aufermann, der Leiter des Fachbereichs IIb (Schulen) jetzt vor dem Hintergrund des verlängerten Lockdowns hin.

Zuletzt hatte die Verwaltung im Schulausschuss im September vorigen Jahres über den Stand der Digitalisierung berichtet. In der Sitzung waren u.a. Beschlüsse zur Anschaffung von digitalen Endgeräten für Lehrer und Schüler gefasst worden.

Aus den Sofortprogrammen standen 82.500 Euro für die Beschaffung von Lehrerendgeräten und 89.806 Euro für Schülerendgeräte zur Verfügung. Für die Schülerendgeräte musste die Gemeinde verpflichtend einen Eigenanteil in zehn Prozent beisteuern, so dass hier insgesamt 98.766 Euro zur Verfügung standen. Der Fördermittelgeber hat für beide Programme eine Höchstgrenze von 500 Euro je Gerät, einschließlich des notwendigen Zubehörs vorgesehen.

362 I-Pads für Schüler und Lehrer angeschafft

In dem regelmäßig tagenden Arbeitskreis Medienentwicklungsplan, der aus Vertretern der Schulen, Politik, des externen Dienstleisters Südwestfalen IT und der Verwaltung besteht, wurde festgelegt, dass zukunftsfähige Endgeräte mit einer Speicherkapazität von 129 GB angeschafft werden. Hierdurch sind Mehrkosten von 42 Euro pro Endgerät angefallen, die die Gemeinde Holzwickede aus eigenen Mitteln aufbringt. Insgesamt wurden aus diesen Förderprogrammen 362 I-Pads für Lehrer und Schüler angeschafft.

„Die Gemeinde Holzwickede ist in der glücklichen Lage gewesen, als eine der ersten Kommunen überhaupt, eine Bestellung in diesem Umfang aufgeben zu können“, so Fachbereichsleiter Matthias Aufermann. Deshalb konnten die Geräte zeitnah geleifert und durch die Südwestfalen-IT in Zusammenarbeit mit der eigenen IT-Abteilung so eingerichtet werden, dass diese Geräte von Lehrern und Schülern der Holzwickeder Schulen genutzt werden können. Die Auslieferung der Endgeräte an die Schulen ist Ende 2020 erfolgt.

Beschaffung für Schulen im Wert von 425.000 Euro

Nach Angaben des Fachbereichsleiters sind aber auch noch weitere ausstehende Beschaffungen aus dem gemeindeeigenen Medienentwicklungsplan vorgenommen worden. Dazu zählen 153 I-Pads, 20 interaktive Displays, welche die normalen Kreidetafeln ersetzen werden, sowie zehn Ladekoffer, um die I-Pads auch betriebsbereit halten zu können.

„Mit diesen Beschaffungen im Gesamtwert von ca. 425.000 Euro ist die Gemeindeverwaltung als Schulträger hardwaretechnisch im Soll“, erklärt Aufermann mit Blick auf den Medienentwicklungsplan 2020. Dieser sei kein starrer Plan, sondern „er lebt und hält mit der technischen Entwicklung Schritt“.  Hierzu sollen weitere anstehende Beschaffungen auch noch einmal mit den Schulen abgestimmt werden.

Als nächster Schritt steht den Schulen auch noch die Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaser bevor. Wie an vielen Stellen im Gemeindegebiet zu sehen ist, rücken die Verlegepunkte, an denen die Firma Muenet arbeitet, immer weiter an die Schulen heran. Die Gemeindeverwaltung modernisiert alle Schulen technisch, damit das schnelle Signal dann in allen Klassenräumen ankommt.

Im interkommunalen Vergleich auf sehr gutem Platz

Aber auch in der Gemeindeverwaltung schreitet die Digitalisierung voran. Das vergangene Jahr, das durch Corona gezeichnet war, hat dazu beigetragen, dass sich die Gemeindeverwaltung besonders intensiv mit der Umsetzung des „mobilen“ Arbeitens auseinandergesetzt hat. Ein großer Teil der Mitarbeitenden wurde bereits mit technischen Gerätschaften ausgestattet, zum von zu Hause aus arbeiten zu können und dadurch das Ansteckungsrisiko innerhalb der Verwaltungsgebäude zu minimieren. Besprechungen konnten schon zu Beginn des Lockdowns per Videokonferenz durchgeführt werden.

Aktuell arbeitet die Gemeindeverwaltung daran, Papierakten zu digitalisieren, um künftig dauerhaft ein möglichst papierloses Arbeiten zu ermöglichen. In einem nächsten Schritt sollen die elektronisch verfügbaren Services für die Bürger erheblich ausgebaut und verbessert werden, damit möglichst viele Verwaltungsleistungen auf Wunsch auch von den Bürgern von zu Hause aus in Anspruch genommen werden.

Die Gemeinde Holzwickede ist nach eigener Aussage auf dem Weg, sich digital erheblich zu modernisieren und liegt dabei im interkommunalen Vergleich auf einem sehr guten Platz.

Digitalisierung, Verwaltung

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