Gefährliche Körperverletzung am Bahnhof Kamen: Gesuchte Paare stellen sich

Fol­ge­mel­dung: Wie der Emscher­blog berich­tete, kam es in der Nacht zu Sonntag (19.10.) zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung am Bahnhof Kamen, bei der ein 53jähriger Kamener leicht ver­letzt und ein 59-jäh­riger Kamener schwer ver­letzt wurde. Am Dienstag (21.10.) erschienen die beiden Männer, die mit den Kamenern am Bahn­steig in Kon­flikt geraten waren, mit ihren Frauen/​Freun­dinnen bei der Polizei, um eine Aus­sage zu machen.

Es han­delt sich um einen 23-jäh­rigen Mann und eine 25-jäh­rige Frau aus Werne sowie einen 21jährigen Mann und eine 19-jäh­rige Frau aus Schwerte. Sie bestä­tigten, dass man unter Alko­hol­ein­fluss ste­hend, wegen der abfäl­ligen Bemer­kung des Kameners anein­an­der­ge­raten sei. Daraus habe sich eine Ran­gelei zwi­schen den Män­nern ent­wickelt. Alle vier waren bestürzt über den Vor­fall und gaben bei ihren Ver­neh­mungen an, dass sie nie die Absicht gehabt hätten, jemanden zu ver­letzen. Zeugen hatten zunächst der Polizei gegen­über ange­geben, dass die beiden Männer, die die beiden Kamener auf die Gleise geschubst hätten, anschlie­ßend geflüchtet seien. Nach aktu­ellem Ermitt­lungs­stand hat der 21-jäh­rige Schwerter jedoch gemeinsam mit zwei nament­lich noch nicht bekannten Män­nern den schwer­ver­letzten Kamener aus dem Gleis­bett gehoben. Gerade noch recht­zeitig, denn nur wenig später sei ein Zug durch­ge­fahren. Die 19-jäh­rige Freundin des Schwerters lei­stete Erste Hilfe vor Ort, wäh­rend der 23-jäh­rige Werner tele­fo­nisch den Ret­tungs­dienst rief. Die beiden Paare gaben an, dass sie, unter Schock ste­hend, nichts gesagt hätten, als sie von den am Bahn­steig ein­ge­setzten Poli­zei­be­amten befragt worden seien.

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