Flughafen: Häftling bedroht bei Einreise aus Bukarest Bundespolizisten

Ich schneide euch die Kehle durch“, „Eure Fami­lien werde ich mit dem Messer aus dem Leben beför­dern“, so drohte ein 47-jäh­riger Rumäne den Bun­des­po­li­zi­sten, die ihn gestern Mittag (6. April) am Dort­munder Flug­hafen fest­nahmen.

Der Mann wollte mit einem Flug aus Buka­rest kom­mend, am Dort­munder Flug­hafen ein­reisen. Dort wurde er durch Bun­des­po­li­zi­sten fahn­dungs­mäßig über­prüft. Dabei stellte sich heraus, dass das Det­molder Amts­ge­richt einen Haft­be­fehl gegen ihn erlassen hatte.

Wegen gewerbs­mä­ßigen Dieb­stahls in acht Fällen, wurde er im August 2009, zu einer Frei­heits­strafe von zwei Jahren ver­ur­teilt. Nachdem er mehr als die Hälfte der Strafe in einem deut­schen Gefängnis ver­bracht hatte, wurde er nach Rumä­nien abge­schoben. Als er gestern ver­suchte, trotz Wie­der­ein­rei­se­sperre, nach Deutsch­land ein­zu­reisen, wurde dadurch die Rest­frei­heits­strafe von 201 Tagen „akti­viert“.

Offen­sicht­lich über­haupt nicht ein­ver­standen mit seiner erneuten Fest­nahme, belei­digte er die ein­ge­setzten Bun­des­po­li­zi­sten und bedrohte diese und deren Fami­lien mit dem Tode.

Dar­aufhin wurde ein Ermitt­lungs­ver­fahren wegen Belei­di­gung und Bedro­hung ein­ge­leitet. Anschlie­ßend wurde er in die Dort­munder JVA ein­ge­lie­fert.

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