Bundespolizei nimmt Flugreisenden fest: 609 Tage Restfreiheitsstrafe

Die Bundespolizei nahm am Donnerstag (5.9.) drei Personen bei der Einreise am Dortmunder Flughafen fest. (Symbolfoto: Polizei)

Erneut konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei eine per Haftbefehl gesuchte Person am Dortmunder Flughafen festnehmen. Ähnlich wie am vergangenen Freitag, stellte die Bundespolizei auf einem Flug aus Porto kommend eine Person fest, die mit drei Haftbefehlen gesucht wurde.  

Daraufhin begaben sich Bundespolizisten am gestern Morgen (8. 12.) zu der Maschine aus Porto. Noch auf dem Rollfeld wurde der 47-jährige Portugiese überprüft und festgenommen. Gegen den Mann lagen drei Haftbefehle des Amtsgerichts in Braunschweig vor. Dieses hatte ihn im Jahr 2008 zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafen wegen fahrlässiger Brandstiftung verurteilt. Von dieser hatte der Mann noch eine Restfreiheitsstrafe von 92 Tagen zu verbüßen.

2010 wurde er dann erneut verurteilt. Wegen gefährlicher Körperverletzung bekam er eine Freiheitsstrafe von neun Monaten von der er noch einen Rest von 60 Tagen zu verbüßen hatte.

Ein drittes Mal wurde er wegen Urkundenfälschung in Tateinheit mit gewerbsmäßig begangenen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Hiervon hatte der 47-Jährige noch eine Restfreiheitsstrafe von 457 Tagen zu verbüßen. Offensichtlich war der Mann zwischenzeitlich nach Portugal ausgereist. Seine erneute Einreise brachte ihn Sonntag für mehr als eineinhalb Jahre (609 Tage) in Haft.

Bundespolizei, Flughafen

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