Flughafen Dortmund: Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl wegen Fischwilderei

(ots) – Das am Dort­munder Flug­hafen regel­mäßig Flug­rei­sende im Rahmen der grenz­po­li­zei­li­chen Ein- und Aus­rei­se­kon­trollen fest­ge­nommen werden, ist für die Bun­des­po­lizei nichts Neues. Allein im ersten Halb­jahr 2015 pas­sierte das schon 75 Mal. In den mei­sten Fällen waren es Urteile wegen Eigen­tums-, Beför­de­rungs- und Gewalt­de­likten. Das ein 35-jäh­riger Rumäne wegen Fisch­wil­derei per Haft­be­fehl gesucht wurde, war dann doch schon etwas anderes.

Gegen 13.15 Uhr wurde der in Unna woh­nende 35-Jäh­rige, im Rahmen der grenz­po­li­zei­li­chen Aus­rei­se­kon­trolle eines Fluges nach Tirgu Mures (Rumä­nien), poli­zei­lich kon­trol­liert. Dabei stellten die Bun­des­po­li­zi­sten gleich zwei Fahn­dungs­no­tie­rungen fest.

Wegen Dieb­stahls hatte ihn das Schwelmer Amts­ge­richt im Oktober 2015 wegen Dieb­stahls zu einer Geld­strafe von 375 Euro ver­ur­teilt. Im November 2014 wurde er durch das Gum­mers­ba­cher Amts­ge­richt wegen Fisch­wil­derei zu einer Geld­strafe von 200 Euro ver­ur­teilt.

Beide Geld­strafen hatte der Mann bis­lang nicht begli­chen. Weil er jedoch gestern (6.9.) den gefor­derten Geld­be­trag zahlte, blieb ihm eine Frei­heits­strafe von 35 Tagen erspart.

Seinen Flug nach Rumä­nien konnte der poli­zei­lich hin­rei­chend bekannte Mann letzt­end­lich noch antreten.

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