Trauriger Höhepunkt der Vandalismusschäden zu Jahresbeginn: Unbekannte zerstörten die Pumpenanlage auf dem Wasserspielplatz im Emscherpark. Nach dem Einsatz der privaten Security ist es zu keinem nennenswerten Fällen von Vandalismus mehr gekommen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Verwaltung bestätigt: Keine nennenswerten Vandalismusschäden mehr seit Sicherheitsdienst im Einsatz ist

Trauriger Höhepunkt der Vandalismusschäden zu Jahresbeginn: Unbekannte zerstörten die Pumpenanlage auf dem Wasserspielplatz im Emscherpark. Nach dem Einsatz der privaten Security ist es zu keinem nennenswerten Fällen von Vandalismus mehr gekommen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Trauriger Höhepunkt der Vandalismusschäden zu Jahresbeginn: Unbekannte zerstörten die Pumpenanlage auf dem Wasserspielplatz im Emscherpark. Nach dem Einsatz der privaten Security ist es zu keinem nennenswerten Fällen von Vandalismus mehr gekommen. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Die von der Gemeinde ergriffenen Maßnahmen gegen Vandalismus zeigen offenbar Wirkung: Das konnte Holzwickedes Beigeordneter Bernd Kasischke heute (5.5.) in der Sitzung des Haupt- Finanz- und Personalausschusses mitteilen.

Es war keine ganz unumstrittene Entscheidung, als die Gemeindespitze im Februar sich entschied, einen privaten Sicherheitsdienst im Kampf gegen den wachsenden Vandalismus in Holzwickede einzusetzen. Der Sicherheitsdienst bestreift seitdem nach Feierabend und an den Wochenenden die Gemeinde.

Der Ortsjugendring zeigte sich über diese Maßnahme zwar nicht erfreut. Doch wie Sprecher Frederik Bald in einer Stellungnahme erklärte, unterstütze auch der Ortsjugendring den Einsatz des Sicherheitsdienstes als „eine zeitlich begrenzte Notwendigkeit“.

„Wir möchten auf diese Weise Präsenz zeigen und hoffen selbstverständlich auch, die Täter erwischen zu können“, hatte Bernd Kasischke den Einsatzes der privaten Sheriffs begründet. Einen Täter hat man zwar nicht erwischen könne. Doch wie der Beigeordnete heute auch im Hauptausschuss mitteilte, „hat es seit wir die Kontrollen durch den Sicherheitsdienst im Februar eingeführt haben, keinen nennenswerten Fall von Vandalismus mehr gegeben“.

Auch Runder Tisch verabredete Maßnahmen

Die zusätzliche Security wird zunächst noch bis August weiterlaufen. „Wir wollten die Kontrollen durch den Sicherheitsdienst ab März zunächst für ein halbes Jahr laufen lassen“, so Bernd Kasischke. Nach den Kosten der Maßnahme befragt, erklärt der Beigeordnete: „Das kostet nicht die Welt. Wir haben mit diesem Sicherheitsdienst auch schon öfters zusammengearbeitet und ein gutes Angebot bekommen. Wenn man sich überlegt, in welcher Höhe schon Schäden angerichtet worden sind, dann ist es schon fast eine Null-Rechnung, wenn auch nur ein einziger Vandalismusschaden verhindert worden ist.“

Was allerdings auch nicht vergessen werden darf: Neben dem Sicherheitsdienst wurden auch noch weitere Maßnahmen im Februar ergriffen. So wurde ein Runder Tisch gebildet, an dem sich Vertreter des Ortsjugendringes, des Treffpunktes Villa, die Schulsozialarbeiter der beiden weiterführenden Schulen sowie Vertreter der Gemeinde trafen, um gezielt weitere pädagogische Maßnahmen zur Lösung der Vandalismusproblematik anzugehen.

Vandalismus


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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