Vater-Kind-Tag des Familienzentrums Löwenzahn im heimischen Wald

Beim traditionellen Vater-Kind-Tag des Familienzentrums Löwenzahn entdeckten die Väter mit ihren Kindern am Wochenende den Wald und die Natur gegenüber der Schönen Flöte in Holzwickede. (Foto: privat)
Beim traditionellen Vater-Kind-Tag des Familienzentrums Löwenzahn entdeckten die Väter mit ihren Kindern am Wochenende den Wald und die Natur gegenüber der Schönen Flöte in Holzwickede. (Foto: privat)
Beim traditionellen Vater-Kind-Tag des Familienzentrums Löwenzahn entdeckten die Väter mit ihren Kindern am Wochenende den Wald und die Natur gegenüber der Schönen Flöte in Holzwickede. (Foto: privat)

Seit geraumer Zeit schon ist das Team des evangelischen Familienzentrums Löwenzahn dabei, den pädagogischen Schwerpunkt der Einrichtung in den naturpädagogischen Bereich zu verändern. Der Klausurtag des Erzieherinnenteams fand am vergangenen Freitag deshalb auch in der Wildnis-Werkstatt in Münster statt. Aus der Wildnis-Werkstatt hatte auch schon Anke Frigge, die stellvertretende Leiterin und naturpädagogische Fachkraft des Familienzentrums, jede Menge Ideen bekommen und mitgebracht, wie man Natur mit einfachsten Mitteln entdecken kann.

Was lag also näher, als auch den traditionellen Vater-Kind-Tag der Einrichtung am Samstag (12.10.) in der freien Natur stattfinden zu lassen. „Wir haben uns mit den Vätern und Kindern ab vier Jahren auf dem Parkplatz an der Schönen Flöte getroffen und sind dann über den Billmerich Weg in den Wald gegenüber gegangen“, berichtet Anke Frigge. „Da sind wir dann alle gemeinsam zu dem schönen Bach in dem Waldstück gegangen. Die Kinder waren natürlich gut ausgerüstet mit Gummistiefeln, Matschhose und allem, was man so braucht.“

Kita mit naturpädagogischem Schwerpunkt

Spannend nicht nur für Kinder: Die stellvertretende Leiterin des Familienzentrums Anke Frigge zeigt einige Bücher und Karten zur Bestimmung von heimischen Pflanzen und Tieren.  (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Spannend nicht nur für Kinder: Die stellvertretende Leiterin des Familienzentrums Anke Frigge zeigt einige Bücher und Karten zur Bestimmung von heimischen Pflanzen und Tieren. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Väter waren vorher aufgefordert worden, eine Handsäge mitzubringen. Die Kinder hatten ein kleines Picknick in ihren Rucksäcken mitgebracht. Als erstes wurde der Wald mit ganz einfachen Mitteln erkundet: Wie unterscheiden sich die Baumrinden? Was ist ein Astloch und wo befunden sich diese?  Mit Becherlupen wurden dann kleine Insekten gesammelt und anhand von Bestimmungsbüchern und -karten gemeinsam bestimmt.

Außerdem hatten Anke Frigge und ihre Kolleginnen ein kleine Schatzsuche vorbereitet:  Dazu wurden Eierkartons verteilt, deren Vertiefungen jeweils in einer anderen Farbe bemalt waren. Dann bekamen die Vater-Kind-Teams für jede Vertiefung eine kleine Aufgaben gestellt: etwas Weiches, Rundes oder Kleines aus der Natur zu suchen und in die Vertiefungen der Eierkartons zu legen.  „Als dann auch eine Buchecker gesucht werden sollte, fingen die ersten Väter an zu googeln…“, schmunzelt Anke Frigge.

Natur erleben mit einfachen Mitteln

Stolz präsentieren die Kinder mit ihren Vätern die selbstgebaute Flöße. (Foto: privat)
Stolz präsentieren die Kinder mit ihren Vätern die selbstgebaute Flöße. (Foto: privat)

Als nächste Aufgabe haben die Kinder dann aus großen, runden Eicheln einen Kreisel gebastelt: Dazu mussten sie ein kleines Loch in die Eichel bohren und ein Stöckchen hineinstecken. „Die Eicheln haben wir allerdings selbst mitgebracht, weil es so große gar nicht gibt in dem Waldstück“, meint Anke Frigge. „Anschließend haben wir dann geschaut, welcher der Kreisel sich auf einer mitgebrachten Plexiglas-Platte am längsten dreht. Da haben einige der Väter ganz schön Ehrgeiz entwickelt.“ 

Zum Abschluss haben dann alle gemeinsam noch Flöße gebaut, die auf dem Bach natürlich sofort ausprobiert wurden. „Da waren alle dann in ihrem Element“, freut sich Anke Frigge. „Der Tag hat allen richtig viel Spaß gemacht.“

Richtig gefreut hat sich die stellvertretende Leiterin des Familienzentrums, als ihr heute dann Familien berichteten, dass sie nun auch einmal wieder öfters mit ihren Kindern in den Wald gehen wollen.

Familienzentrum Löwenzahn


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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