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Das Schminken von Wunden und Tipps zur realistischen Darstellung schauspielerischen Darstellung von Verletzungen erlernten Schüler aus Holzwickede, Schwerte und Bergkamen in einem Workshop des JRK. (Foto: JRK)

Wochenend-Workshop „Notfalldarstellung“ begeistert Schüler fürs Jugendrotkreuz

Das Schminken von Wunden und Tipps zur realistischen Darstellung schauspielerischen Darstellung von Verletzungen erlernten Schüler aus Holzwickede, Schwerte und Bergkamen in einem Workshop des JRK. (Foto: JRK)
Das Schminken von Wunden und Tipps zur rea­li­sti­schen Dar­stel­lung schau­spie­le­ri­schen Dar­stel­lung von Ver­let­zungen erlernten Schüler aus Holzwickede, Schwerte und Berg­kamen in einem Work­shop des JRK. (Foto: JRK)

Schreien, wim­mern, oder doch lieber stumm leiden – Wie stellt man einen Ver­wun­deten denn wirk­lich rea­li­stisch dar? Und wie sieht eine starke Brand­wunde eigent­lich aus der Nähe aus?

Genau diese Fragen standen beim ersten Not­fall­dar­stel­lungs-Work­shop für die Schul­sa­ni­täter im Kreis Unna Ende November im Mit­tel­punkt. Neben einigen theo­re­ti­schen Grund­lagen zum Ein­stieg erlebten die 10 Schü­le­rinnen und Schüler aus Schwerte, Berg­kamen und Holzwickede mit ihren Leh­re­rinnen zwei Tage lang ein abwechs­lungs­rei­ches Mit­mach-Pro­gramm. Vom Schminken kleiner und grö­ßerer Wunden – wie Ver­bren­nungen oder Schnitt­ver­let­zungen – bis zu Tipp und Tricks für eine rea­li­sti­sche schau­spie­le­ri­sche Dar­stel­lung, gab es jede Menge Mög­lich­keiten, sich prak­tisch und kreativ aus­zu­leben. Ange­leitet wurden sie dabei von Claudia Bolze­nius und Martin Niemczyk sowie JRK-Kreis­lei­terin Regina Klose und der ehren­amt­liche Koor­di­na­torin des Schul­sa­ni­täts­dien­stes im Kreis Unna, Alex­andra Grund.

Angebot für Schulsanitäter

Den Schulsanitätern machte die realistische Notfalldarstellung erkennbar Spaß. (Foto: JRK)
Den Schul­sa­ni­tä­tern machte die rea­li­sti­sche Not­fall­dar­stel­lung erkennbar Spaß. (Foto: JRK)

Erst­mals bot das JRK mit diesem Work­shop im Rahmen des Modell­pro­jektes „JRK und Schule“ inter­es­sierten Schul­sa­ni­tä­tern – die ihr Hand­werk bis­lang in schul­in­ternen AGs aus­üben – die Gele­gen­heit, sich auch außer­halb der Schule inten­siver mit dem Thema Erste Hilfe zu beschäf­tigen, Neues dazu­zu­lernen und Kon­takte zu Jugend­li­chen mit ähn­li­chen Inter­essen zu knüpfen. Und das mit Erfolg: Nach dem begei­sterten Feed­back der Schü­le­rinnen und Schüler soll es ab Januar eine regel­mä­ßige kreis­weite JRK-Gruppe zum Thema „Not­fall­dar­stel­lung“ geben.

Inter­es­sierte Jugend­liche ab 14 Jahren, die eben­falls gerne in die Kunst des „Ver­let­zungen-Schminken“ ein­ge­weiht werden möchten und gerne einmal ihr schau­spie­le­ri­sches Geschick in der Dar­stel­lung von Ver­letzten testen wollen, sind herz­lich will­kommen. Sie können sich direkt an Seba­stian Bunse, den Koor­di­nator des Modell­pro­jektes „JRK und Schule“ beim DRK-Kreis­ver­band, (Tel. 02303 – 254 53 27, schularbeit@drk-kv-unna.de) oder bei JRK-Kreis­lei­terin Regina Klose (reginaklose@rocketmail.com) wenden.

DRK, Kuschekltiere

JRK bietet Klinik für Kuscheltiere auf Weihnachtsmarkt an

Mit einer ganze beson­deren Idee über­nimmt das ört­liche Jugend­rot­kreuz am Samstag (30. November) das DRK-Zelt auf dem Holzwickeder Weih­nachts­markt. Neben dem tra­di­tio­nellen Ver­kauf des Grün­kohls mit Mett­wurst und Brat­kar­tof­feln bietet das Holzwickeder Jugend­rot­kreuz frit­tierte Kar­tof­fel­blumen mit allerlei Dips sowie Pop­corn aus der nost­al­gi­schen Pop­corn­ma­schine an.

Zusätz­lich wird es von 11 bis 18 Uhr eine Sprech­stunde für kranke Kuschel­tiere in der JRK-Ted­dy­klinik im Zelt des DRK geben. Alle Kinder sind ein­ge­laden mit ihren Eltern zu dem kosten­losen Angebot vor­bei­zu­kommen.

  • Termin: Samstag (30. November), 11 bis 18 Uhr, DRK-Zelt auf dem Weih­nachts­markt

JRK trifft Schule: Modellprojekt entwickelt neue Ideen zur Zusammenarbeit

Die Steue­rungs­gruppe des JRK, v.l.: Sven Ben­ecken, Nadine Reuter, Alex­andra Grund, Anke Bent­haus-Reich­stein, Andrea Schröder, Anika Knutti, Seba­stian Bunse, Regina Klose. (Foto: DRK Kreis Unna)

Das Jugend­rot­kreuz (JRK) ent­wickelt neue Ideen zur Zusam­men­ar­beit mit Schulen: Schü­le­rinnen und Schüler haben nun die Mög­lich­keit, in Koope­ra­tion mit dem JRK Erste-Hilfe-Schu­lungen zu besu­chen und danach als Schul­sa­ni­täter für die eigenen Mit­schüler im Ein­satz zu sein. 17 wei­ter­füh­rende Schulen im Kreis Unna sind bereits dabei.

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Das Modellprojekt "JRK & Schule" ist für ein weiteres Jahr gesichert. Damit können am CSG und anderen Schulen im Kreis weiterhin Schulsanitäter ausgebildet werden. (Foto: DRK)

DRK-Modellprojekt: „Schulsanitäter“ kriegen Verstärkung durch „Juniorhelfer“

Im Notfall schnell und richtig reagieren, Verletzte in die stabile Seitenlage bringen oder einem Bewusstlosem durch die Beatmung das Leben retten – im Modellprojekt „JRK & Schule“ zeigt Koordinator Sebastian Bunse den Schülern der weiterführenden Schulen im Kreis Unna, dass Erste Hilfe und Rotkreuz-Arbeit mehr ist, als Pflaster kleben und Verbände wickeln. Das Projekt ist nun für ein weiteres Jahr gesichert, wie der DRK Kreisverband heute (12. September) mitteilt.

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