JRK trifft Schule: Modellprojekt entwickelt neue Ideen zur Zusammenarbeit

Die Steue­rungs­gruppe des JRK, v.l.: Sven Ben­ecken, Nadine Reuter, Alex­andra Grund, Anke Bent­haus-Reich­stein, Andrea Schröder, Anika Knutti, Seba­stian Bunse, Regina Klose. (Foto: DRK Kreis Unna)

Das Jugend­rot­kreuz (JRK) ent­wickelt neue Ideen zur Zusam­men­ar­beit mit Schulen: Schü­le­rinnen und Schüler haben nun die Mög­lich­keit, in Koope­ra­tion mit dem JRK Erste-Hilfe-Schu­lungen zu besu­chen und danach als Schul­sa­ni­täter für die eigenen Mit­schüler im Ein­satz zu sein. 17 wei­ter­füh­rende Schulen im Kreis Unna sind bereits dabei.

Hierzu wurden in den ver­gan­genen Monaten zahl­reiche Lehrer geschult, AGs ins Leben gerufen, jede Menge prak­tisch mit Puppen oder Ver­bänden geübt und so viele Kinder und Jugend­liche für den Erste Hilfe-Ein­satz begei­stert.

Ein Erfolg des Modell­pro­jektes „JRK & Schule“, in dem der DRK Kreis­ver­band Unna mit dem DRK-Lan­des­ver­band West­falen-Lippe an neuen Ansatz­punkten zur Zusam­men­ar­beit zwi­schen Jugend­rot­kreuz und Schulen arbeitet. Geför­dert wird das Pro­jekt durch die Mittel der Glücks­spi­rale.

Finanzierung aus Mitteln der Glücksspirale

Beim 8. Treffen der Steue­rungs­gruppe standen nun die Fragen im Mit­tel­punkt, welche Ange­bote es für Kinder und Jugend­liche gibt, die sich auch über den Schul­sa­ni­täts­dienst hinaus beim JRK enga­gieren möchten und wie Schulen für die übrigen Aktionen des JRK begei­stert werden könnten.

Denn neben der Sani-Schu­lung hat das JRK noch so einiges mehr zu bieten. Begleitet von Seba­stian Bunse, dem haupt­amt­li­chen Schul­ko­or­di­nator beim DRK-Kreis­ver­band Unna, können so z.B. Unter­richts­ein­heit zum Thema Gewalt­prä­ven­tion oder Pro­jekt­tage zur Gesund­heits­för­de­rung mit unserem „Body+Grips-Mobil“ umge­setzt werden.

Prä­de­sti­niert für eine AG ist außerdem das Pro­jekt „Huma­ni­täre Schule“: In einem Plan­spiel-Seminar können sich Schü­le­rinnen und Schüler hier ganz prak­tisch an der Lösung fik­tiver huma­ni­tärer Kon­flikte ver­su­chen und so ihr Gespür für mensch­liche Kon­flikte stärken. Schulen, die im Anschluss ein eigenes huma­ni­täres Pro­jekt ver­wirk­li­chen, haben außerdem die Mög­lich­keit, sich als „Huma­ni­täre Schule“ zer­ti­fi­zieren zu lassen.

Klingt span­nend? Inter­es­sierte Lehrer oder moti­vierte Schüler können sich direkt bei Seba­stian Bunse unter s.bunse@drk-kv-unna.de oder Tel. 02303 2 54 53 27 melden.

JRK, Schulen

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