Schlagwort: IHK

IHK-Präsident begrüßt neue Lockerungen für die Wirtschaft

Mit großer Erleichterung hat die regionale Wirtschaft die Entscheidung für Lockerungen in der gegenwärtigen Corona-Krise aufgenommen. „Die Vorstellung der weiteren Öffnungspläne ist für viele Betriebe im Handel, in der Gastronomie-, Tourismus- und Freizeitbranche ein langersehntes positives Signal“, sagt Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund und Geschäftsführer der Dula-Werke Dustmann & Co. GmbH.

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Westfälisches Wirtschaftsarchiv wieder geöffnet

Nach den Vorgaben der Landesregierung dürfen Archive ab dem 20. April unter Einhaltung der bestehenden Hygieneregeln ihren Lesesaal wieder für Benutzer öffnen. Wie die Industrie und Handelskammer zu Dortmund mitteilt, nimmt das Westfälische Wirtschaftsarchiv ab morgen (4. Mai) wieder einen eingeschränkten Benutzerbetrieb unter strenger Einhaltung der vorgeschriebenen Hygieneregeln im Zusammenhang mit COVID-19 auf.

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Corona-Krise: IHK-Hotline erneut auch am Samstag erreichbar

Für die regionale Wirtschaft sind die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie das alles beherrschende Thema. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund weitet deshalb in den kommenden Tagen erneut ihr Service-Angebot aus. Die seit fast drei Wochen bestehende Corona-Hotline (Tel. 02 31 5 41 74 44) ist zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten am kommenden Samstag, 4. April, von 10 bis 16 Uhr zu erreichen. Bis zu 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK stehen den Selbstständigen und Unternehmen dann bei allen Fragen rund um die von Bund und Land ins Leben gerufenen Soforthilfen beratend zur Seite.

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IHK zu Dortmund verschiebt Abschluss- und Weiterbildungsprüfungen für 4.500 Azubi

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Dortmund verschiebt wie alle anderen IHKs die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020. Hiervon sind bundesweit rund 210.000 Auszubildende betroffen, bei der IHK zu Dortmund sind es 4.500, wie die Kammer jetzt mitteilt. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt.

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Studium läuft nicht? Ausbildung als Chance nutzen

Die Hand­werks­kammer (HWK) und die Indu­strie- und Hand­werks­mammer (IHK) zu Dort­mund laden zur ersten „FuckUp Night“ in Dort­mund ein. Junge Men­schen, die an ihrem Stu­dium (ver)zweifeln, für eine duale Berufs­aus­bil­dung als eine attrak­tive Alter­na­tive begei­stern – das wollen die HWK und IHK zu Dort­mund mit einem neuen Format errei­chen: der ersten soge­nannten FuckUp Night (engl. für ver­sagen, schei­tern).

Am Dienstag, 24. März, in der Sze­ne­ga­stro­nomie Subrosa in Dort­mund werden vier Speaker kurz und knapp berichten, warum sie ihr Stu­dium auf­ge­geben haben und wie sie mit einer dualen Berufs­aus­bil­dung beruf­lich erfolg­reich wurden. Die FuckUp Night beginnt um 18 Uhr und richtet sich sowohl an Stu­di­en­ab­bre­cher, als auch an Stu­die­rende, die mit dem Gedanken spielen, neue Wege ein­zu­schlagen. Nähere Infor­ma­tionen und Anmel­dungen bei Jasmin Azer, Tel. 0231 5 41 74 16, E‑Mail: j.azer@dortmund.ihk.de.

  • Termin: Dienstag (24. März), Subrosa, Gnei­sen­au­straße 56 in Dort­mund

Die Bündnispartner, v.l.: Berthold Schröder, Präsident Handwerkskammer Dortmund, Jutta Reiter, DGB Region Dortmund-Hellweg, Thomas Helm, Agentur für Arbeit Hamm, Karl-Josef LÖaumann, NRW-Arbeitsminister, Heinz-Herbert Dustmann, IHK-Präsident, Thomas Schäfer, Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland und Heike Bettermann, Agentur für Arbeit Dortmund. (Foto: IHK zu Dortmund/Stephan Schütze)

Allianzpartner schmieden neues Bündnis zur Sicherung von Fachkräften

Die Bündnispartner, v.l.:  Berthold Schröder, Präsident Handwerkskammer Dortmund, Jutta Reiter, DGB Region Dortmund-Hellweg, Thomas Helm, Agentur für Arbeit Hamm, Karl-Josef LÖaumann, NRW-Arbeitsminister,  Heinz-Herbert Dustmann, IHK-Präsident, Thomas Schäfer, Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland und Heike Bettermann, Agentur für Arbeit Dortmund. (Foto: IHK zu Dortmund/Stephan Schütze)
Die Bünd­nis­partner, v.l.: Bert­hold Schröder, Prä­si­dent Hand­werks­kammer Dort­mund, Jutta Reiter, DGB Region Dort­mund-Hellweg, Thomas Helm, Agentur für Arbeit Hamm, Karl-Josef LÖau­mann, NRW-Arbeits­mi­ni­ster, Heinz-Her­bert Dust­mann, IHK-Prä­si­dent, Thomas Schäfer, Han­dels­ver­band NRW West­falen-Mün­ster­land und Heike Bet­ter­mann, Agentur für Arbeit Dort­mund. (Foto: IHK zu Dortmund/​Stephan Schütze)

Viele Unter­nehmen suchen intensiv nach qua­li­fi­ziertem Per­sonal. Die Fach­kräf­te­si­che­rung ist eine der zen­tralen Her­aus­for­de­rungen für die Zukunft der regio­nalen Wirt­schaft – und für dieses wich­tige Thema braucht es eine starke Allianz. Mit einer fei­er­li­chen Auf­takt­ver­an­stal­tung im Großen Saal der Indu­strie- und Han­dels­kammer (IHK) zu Dort­mund wurde am Don­nerstag voriger Woche (16.1.) das neue „Bündnis für Fach­kräfte West­fä­li­sches Ruhr­ge­biet“ geschlossen. Im Bei­sein von NRW-Arbeits­mi­ni­ster Karl-Josef Lau­mann und gut 200 Gästen einigten sich die sechs Bünd­nis­partner in einem „Memo­randum of Under­stan­ding“ auf enge Zusam­men­ar­beit und einen inten­siven Infor­ma­ti­ons­aus­tausch.

Die IHK, die Agen­turen für Arbeit Dort­mund und Hamm, der DGB Region Dort­mund-Hellweg, der Han­dels­ver­band NRW West­falen-Mün­ster­land und die Hand­werks­kammer Dort­mund werden ihre Kom­pe­tenzen noch weiter bün­deln und ver­netzen, um vor allem kleine und mitt­lere Unter­nehmen bei der Fach­kräf­te­ge­win­nung und ‑siche­rung zu unter­stützen und zu begleiten.

Beschleunigte Anwerbung aus Nicht-EU-Ausland

Welche Aus­wir­kungen der demo­gra­fi­sche Wandel auf den Arbeits­markt hat, machte IHK-Prä­si­dent Heinz-Her­bert Dust­mann in seiner Begrü­ßung deut­lich: „Unser IHK-Fach­kräf­te­mo­nitor NRW pro­gno­sti­ziert bis 2030 für Dort­mund, Hamm und den Kreis Unna einen Fach­kräf­te­eng­pass von 34.000 Per­sonen, davon wie­derum werden 90 Pro­zent beruf­lich Qua­li­fi­zierte sein. Wir sollten daher jede Chance zur Zusam­men­ar­beit nutzen und unser Bündnis ist ein viel ver­spre­chender Auf­takt.“ Mit Blick auf das neue Ein­wan­de­rungs­ge­setz, das im März in Kraft tritt, sagte Dust­mann: „Bei der Umset­zung des Gesetzes ist es wichtig, dass es wirk­lich beschleu­nigte Ver­fahren bei der Anwer­bung von Fach­kräften aus dem Nicht-EU-Aus­land geben wird. Daher muss das Per­sonal in den Aus­lands­ver­tre­tungen deut­lich auf­ge­stockt werden, um nötige Visa schnell erteilen zu können.“

Die Fach­kräf­te­si­che­rung ist eine wich­tige Auf­gabe für Nord­rhein-West­falen. Nach Hoch­rech­nungen werden uns in zehn Jahren über 700.000 Arbeits­kräfte in NRW fehlen; das ist eine Ver­dopp­lung des Fach­kräf­te­eng­passes im Ver­gleich zu heute“, bilan­zierte Arbeits­mi­ni­ster Karl-Josef Lau­mann. Die Lan­des­re­gie­rung habe des­halb ent­schieden, dieses Thema als Schwer­punkt auf­zu­greifen: „Dass dieser Impuls hier in Dort­mund und im west­fä­li­schen Ruhr­ge­biet zur Grün­dung eines Fach­kräf­te­bünd­nisses führt, freut mich per­sön­lich sehr – ins­be­son­dere, weil sich genau die rich­tigen Partner zusam­men­ge­funden haben. Denn: Wenn wir hier nicht alle gemeinsam zusam­men­ar­beiten, werden wir die großen Her­aus­for­de­rungen, die vor uns liegen, nicht bewäl­tigen können.“

In NRW fehlen in zehn Jahren 700.000 Arbeitskräfte

An der Veranstaltung nahmen gut 200 Gäste darunter auch NRW.-Arbeitsminister Karl-Josef-Laumann teil.   (Foto: IHK zu Dortmund/Stephan Schütze)
An der Ver­an­stal­tung nahmen gut 200 Gäste dar­unter auch NRW.-Arbeitsminister Karl-Josef-Lau­mann teil. (Foto: IHK zu Dortmund/​Stephan Schütze)

In seiner Key­note wid­mete sich Prof. Dr. Heiko Kopf, Hoch­schule Hamm-Lipp­stadt, der Wei­ter­bil­dung als stra­te­gi­sches Instru­ment zur Bewäl­ti­gung des digi­talen Wan­dels in den Betrieben. „Unter­nehmen müssen den digi­talen Wandel aktiv begleiten und ihren eigenen Weg finden. Durch Ver­än­de­rungen der zukünf­tigen Arbeits­welten ent­stehen glei­cher­maßen Chancen und Risiken für Unter­nehmen und Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter. Wei­ter­bil­dung bietet viele Chancen, sollte bei der Stra­te­gie­ent­wick­lung der Unter­nehmen aber bereits mit­ge­dacht werden. Dann kann sie helfen, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu erhalten und die Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit des Unter­neh­mens zu stei­gern.“

In der Gesprächs­runde „Fach­kräfte in der Region“ stellten sich vier Bünd­nis­partner den Fragen von Mode­ra­torin Sabine Ziemke. Dabei erklärte Heike Bet­ter­mann, Vor­sit­zende der Geschäfts­füh­rung der Agentur für Arbeit Dort­mund: „Dort­mund braucht Fach­kräfte. Mit dem Teil­ha­be­chan­cen­ge­setz und dem Qua­li­fi­zie­rungs­chan­cen­ge­setz wurden Anfang 2019 Vor­aus­set­zungen geschaffen, Fach­kräf­te­po­ten­ziale noch besser zu erschließen. Doch die mit der Digi­ta­li­sie­rung und dem demo­gra­fi­schen Wandel ver­bun­denen Her­aus­for­de­rungen am Arbeits­markt können wir in der Region nur gemeinsam gestalten. Das ‚Bündnis für Fach­kräfte West­fä­li­sches Ruhr­ge­biet‘ ermög­licht jedem Partner im jewei­ligen Bereich, einen wich­tigen Bei­trag zur Fach­kräf­te­si­che­rung zu lei­sten.“

Allen Betei­ligten ist die Bedeu­tung von Aus­bil­dung und Wei­ter­bil­dung im Kon­text von Digi­ta­li­sie­rung und Fach­kräf­te­mangel bewusst. Dadurch ent­stehen Infor­ma­tions- und Bera­tungs­be­darfe auf Seiten der Arbeit­geber und Arbeit­nehmer“, so Thomas Helm, Vor­sit­zender der Geschäfts­füh­rung der Agentur für Arbeit Hamm. „Die Agen­turen für Arbeit und die Partner im ‚Bündnis für Fach­kräfte West­fä­li­sches Ruhr­ge­biet‘ reagieren auf diesen ver­stärkten Bera­tungs­be­darf. Ver­mitt­lung, Bera­tung und För­de­rung sind Kern­kom­pe­tenzen der Agen­turen für Arbeit. Mit Arbeits­markt- und Berufs­be­ra­tung unter­stützen wir die Unter­nehmen in unserer Region und ihre Beschäf­tigten bei der Neu­ori­en­tie­rung und bei der immer schwie­riger wer­denden Beset­zung von Fach­kraft­stellen wirksam.“

Vordringliches Problem für jedes Unternehmen

Jutta Reiter, Geschäfts­füh­rerin des DGB Region Dort­mund-Hellweg, machte deut­lich: „In den näch­sten acht Jahren werden in der Region Dort­mund – Unna – Hamm mehr als 70.000 Men­schen alters­be­dingt aus dem Erwerbs­leben aus­scheiden. Dadurch ist die Ent­wick­lung von Fach­kräften für jedes Unter­nehmen eine vor­dring­liche Auf­gabe. Aus­bil­dung, Qua­li­fi­zie­rung, syste­ma­ti­sche Per­so­nal­pla­nung und –Ent­wick­lung sowie gute Arbeits­be­din­gungen werden immer bedeut­samer, um Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter zu gewinnen und zu binden. Ohne die gestal­te­ri­sche Ein­bin­dung der Beschäf­tigten sowie ihrer Betriebs- und Per­so­nal­räte wird die Her­aus­for­de­rung der digi­talen Trans­for­ma­tion in Unter­nehmen nicht zu stemmen sein.“

Thomas Schäfer, Geschäfts­führer des Han­dels­ver­bandes NRW West­falen-Mün­ster­land, sagte: „Der zuneh­mende Fach­kräf­te­eng­pass ist mitt­ler­weile in allen Bran­chen und auch in Regionen mit hoher Arbeits­lo­sig­keit ein struk­tu­relles Pro­blem, das durch den demo­gra­fi­schen Wandel und durch unzu­rei­chende Rah­men­be­din­gungen im Bil­dungs- und Ren­ten­sy­stem ver­schärft wird. Gerade in Zeiten der digi­talen Trans­for­ma­tion von Unter­neh­mens- und Arbeits­welt muss die Fach­kräf­te­si­che­rung von allen Arbeits­markt­ak­teuren als Gemein­schafts­auf­gabe ver­standen werden, um dem Fach­kräf­te­mangel ent­ge­gen­zu­wirken, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­nehmen zu sichern und um Arbeits­plätze und Wohl­stand zu erhalten.“

Zum Ende der Ver­an­stal­tung gab Bert­hold Schröder, Prä­si­dent der Hand­werks­kammer (HWK) Dort­mund, noch einen posi­tiven Aus­blick: „In der Arbeits­welt von morgen werden pas­send qua­li­fi­zierte Mit­ar­beiter maß­geb­lich über den Erfolg eines Unter­neh­mens ent­scheiden. Daher müssen wir schon heute die rich­tigen Wei­chen stellen, um den Fach­kräf­te­be­darf unserer Betriebe nach­haltig zu sichern. Mit dem ‚Bündnis für Fach­kräfte West­fä­li­sches Ruhr­ge­biet’ steht der regio­nalen Wirt­schaft künftig ein Netz­werk aus sechs starken Part­nern zur Seite, die ihre Exper­tise rund um das Thema Per­so­nal­ge­win­nung und ‑bin­dung bün­deln.“

Niveau wie im Vorjahr: Wieder mehr als 5.000 neue Ausbildungsverträge im Jahr 2019

Die Indu­strie- und Han­dels­kammer (IHK) zu Dort­mund meldet gute Nach­richten vom Aus­bil­dungs­markt: Über 5.102 neu ein­ge­tra­gene Aus­bil­dungs­ver­träge im Kalen­der­jahr 2019 freut sich die IHK.

Gestiegen ist die Zahl der Ver­träge im gewerb­li­chen Bereich (+ 5,1 Pro­zent), einen leichten Rück­gang gab es bei den kauf­män­ni­schen Berufen zu ver­zeichnen (- 3,1 Pro­zent). Ins­ge­samt liegt die Zahl auf dem Niveau des Vor­jahres. Beson­ders beliebt waren bei den gewerb­li­chen Berufen Aus­bil­dungen im Bereich Elek­tron­technik, Metall­technik sowie Papier und Druck. Im kauf­män­ni­schen Bereich waren Berufe im Handel und im Ban­ken­sektor sehr gefragt. Über alle Bereich hinweg gab es regional in Kamen (+ 17,9 Pro­zent) und in Lünen (15,8 Pro­zent) beson­ders hohe Zuwächse an neu ein­ge­tra­genen Aus­bil­dungs­ver­trägen.

Auch Hamm kann mit 10,2 Pro­zent ein ordent­li­ches Plus ver­bu­chen. „Wir sind zuver­sicht­lich, im Laufe dieses Jahres den 50.000sten neuen Aus­bil­dungs­ver­trag seit 2010 erfassen zu können“, so Michael Ifland, IHK-Geschäfts­führer und Leiter Beruf­liche Bil­dung.

Mit der IHK-Weiterbildung zum „Geprüften Betriebswirt“

Die IHK zu Dortmund bietet ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm an. (Foto: IHK)
Die IHK zu Dort­mund bietet ein umfang­rei­ches Wei­ter­bil­dungs­pro­gramm an. (Foto: IHK)

Ein zwei­tei­liger Vor­be­rei­tungs­lehr­gang „Geprüfter Wirt­schafts­fach­wirt PLUS Geprüfter Betriebs­wirt (IHK)“ startet am 7. März bei der Indu­strie und Han­dels­kammer zu Dort­mund .

Die Teil­nehmer streben inner­halb von zwei Jahren Master­ni­veau an. Im ersten Teil des Lehr­gangs steht die Fort­bil­dung zum „Geprüften Wirt­schafts­fach­wirt“ im Fokus, nach dem erfolg­rei­chen Abschluss der Prü­fung geht es direkt weiter mit der Vor­be­rei­tung auf den Abschluss zum „Geprüften Betriebs­wirt (IHK)“.

Der Unter­richt umfasst rund 1.120 Unter­richts­ein­heiten und findet im Semi­nar­ge­bäude der IHK zu Dort­mund, Mär­ki­sche Straße 120, statt. Der Preis für dieses Wei­ter­bil­dungs­an­gebot beträgt 7.260,00 Euro und ist über das Auf­stiegs-BAföG för­de­rungs­fähig. Anmel­de­schluss ist der 22. Februar.

Wer sich vorab über den Lehr­gang infor­mieren möchte, kann dies unter anderem bei der kosten­losen Ver­an­stal­tung am 10. Februar im IHK-Semi­nar­ge­bäude tun. Von 17 Uhr bis 19 Uhr gibt es alle Details zum Lehr­gangs­ab­lauf, zudem werden Fragen rund um die Prü­fungen sowie über die För­der­mög­lich­keit „Auf­stiegs-BAföG“ beant­wortet. Eine Anmel­dung hierfür ist unbe­dingt not­wendig.

Wei­tere Infos zu den Unter­richts­zeiten, Inhalten und Vor­aus­set­zungen sind auf der Home­page der IHK-Wei­ter­bil­dung unter www.ihkdo-weiterbildung zu finden. Ansprech­part­nerin ist Sabrina Schnell, Tel. 02 31 5 41 74 21, E‑Mail: s.schnell@dortmund.ihk.de.

IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann (Mitte) und Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber (l.) verabschieden ihren langjährigen Kommunikationschef Georg Schulte. Rechts: Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Wulf-Christian Ehrich. (Foto: IHK/Stephan Schütze)

Langjähriger Kommunikationschef der IHK zu Dortmund in Ruhestand verabschiedet

IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann (Mitte) und Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber (l.) verabschieden ihren langjährigen Kommunikationschef Georg Schulte. Rechts: Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Wulf-Christian Ehrich.  (Foto: IHK/Stephan Schütze)
IHK-Prä­si­dent Heinz-Her­bert Dust­mann (Mitte) und Haupt­ge­schäfts­führer Stefan Schreiber (l.) ver­ab­schieden ihren lang­jäh­rigen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­chef Georg Schulte (2.v.r.). Rechts: Der stell­ver­tre­tende Haupt­ge­schäfts­führer Wulf-Chri­stian Ehrich. (Foto: IHK/​Stephan Schütze)

Der lang­jäh­rige Kom­mu­ni­ka­ti­ons­chef der IHK zu Dort­mund, Georg Schulte, ver­ab­schiedet sich in den Ruhe­stand. Georg Schulte kam zu einer Zeit zur Indu­strie- und Han­dels­kammer (IHK) zu Dort­mund, als der Nie­der­gang von Kohle und Stahl nicht mehr auf­zu­halten war. Das war 1983.

Seit dieser Zeit sind in diesem Seg­ment rund 60.000 indu­stri­elle Arbeits­plätze ver­loren gegangen. Dass heute wieder die Zahl von rund 439.000 sozi­al­ver­si­che­rungs­pflichtig Beschäf­tigten erreicht ist, freut ihn beson­ders. Georg Schulte: „Die Wirt­schaft und die in der Politik Ver­ant­wort­li­chen haben in den letzten 36 Jahren viel erreicht. Der Dort­munder Kon­sens stand nicht nur auf dem Papier, son­dern wurde gelebt.“

Heute ist die Wirt­schafts­struktur in der IHK-Region viel­fältig und für kon­junk­tu­relle und struk­tu­relle Schwä­che­phasen nicht mehr so anfällig. „Erfreu­li­cher­weise haben wir immer noch eine gute indu­stri­elle Basis, die mit­tel­stän­disch struk­tu­riert ist.“ Wir haben hoch­in­no­va­tive Unter­nehmen im IT-Bereich und Dienst­lei­ster, die keine Kon­kur­renz zu scheuen brau­chen. Ein Netz von Hoch­schulen sorgt dafür, dass diese Unter­nehmen immer wieder auf hoch­qua­li­fi­ziertes Per­sonal zurück­greifen können. Beson­ders freut es Schulte aber, dass Jahr für Jahr die Zahl der neu ein­ge­tra­genen Aus­bil­dungs­ver­hält­nisse über 5.000 liegt. Die Unter­nehmen der Region beweisen damit ihre hohe Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung für diese jungen Men­schen zu über­nehmen.

Gero Brandenburg folgt Georg Schulte ins Amt

Der neue Leiter der IHK-Kommunikation ist Gero Brandenburg.   (Foto: Silvia Kriens)
Der neue Leiter der IHK-Kom­mu­ni­ka­tion ist Gero Bran­den­burg. (Foto: Silvia Kriens)

Die Narben des Montan-Zeit­alter ver­heilen immer mehr. Wo früher ein Stahl­werk stand, gibt es heute den Phoenix-See, ein beliebtes Aus­flugs­ziel und eine prä­fe­rierte Wohn­ge­gend. Stadt­planer aus der ganzen Welt sind hier ständig zu Gast, um dieses ein­zig­ar­tige Bei­spiel für Kon­ver­sion kennen zu lernen. Schulte zeigt sich zuver­sicht­lich, dass die Region mit den Städten Dort­mund, Hamm und dem Kreis Unna weiter auf dem Vor­marsch ist. Eine sta­bile Ein­woh­ner­zahl und gesunde Unter­nehmen sind hierfür Garanten. Schulte bezeichnet es als Pri­vileg, dass er 36 Jahre für die IHK zu Dort­mund arbeiten durfte. „In keinem anderem Beruf hätte ich so viele hoch­in­ter­es­sante Men­schen und Per­sön­lich­keiten ken­nen­ge­lernt.“ Großen Wert legt er darauf, dass sein Ver­hältnis zu den Medi­en­schaf­fenden immer von gegen­sei­tigem Ver­trauen und Respekt getragen wurde.

Sein Nach­folger als Leiter der IHK-Kom­mu­ni­ka­tion ist Gero Bran­den­burg. Der frü­here Wirt­schafts­jour­na­list (u.a. „Han­dels­blatt“) hat in den ver­gan­genen sieben Jahren als Refe­rent in der Pres­se­ab­tei­lung von Georg Schulte eng mit ihm zusam­men­ge­ar­beitet.

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