Susanne Schneider. (Foto: FDP)

Susanne Schneider (MdL): KiBiz-Reform bringt mehr Planungssicherheit für Träger

Von der geplanten KiBiz-Reform würden die Träger der Kin­der­be­treuung ganz kon­kret pro­fi­tieren, glaubt Susanne Schneider (FDP-MdL): Tages­be­treuung im Kreis Unna. ( Foto: S. Käthler – Kreis Unna)

Im Fami­li­en­aus­schuss des Land­tags fand am Montag dieser Woche (31.9.) eine ganz­tä­gige Sach­ver­stän­di­gen­an­hö­rung zur geplanten Reform des Kin­der­bil­dungs­ge­setzes (KiBiz) statt. Susanne Schneider, FDP-Land­tags­ab­ge­ord­nete aus dem Kreis Unna, freut sich über Zuspruch und kon­struk­tive Anregungen:„Das grund­sätz­lich posi­tive Echo in der Anhö­rung zeigt, dass die KiBiz-Reform zu Ver­bes­se­rungen in der Kin­der­be­treuung führen wird.“ Auch die Kitas in Holzwickede würden von der Reform ganz kon­kret pro­fi­tieren.

Die Ein­schät­zungen der Experten haben noch einmal deut­lich gezeigt, wie drin­gend wir eine echte Trend­wende in der früh­kind­li­chen Bil­dung in NRW benö­tigen“, sagt Schneider. Der jah­re­lange Still­stand unter Rot-Grün hat das System an den Rand der Belast­bar­keit und dar­über hinaus geführt. Mit zwei Ret­tungs­pa­keten hat die Lan­des­re­gie­rung aus FDP und CDU Kita-Schlie­ßungen ver­hin­dern können, nun wird das Gesetz grund­le­gend refor­miert. Ins­ge­samt werden ab dem Kin­der­gar­ten­jahr 2020/​21 jähr­lich rund 1,3 Mil­li­arden Euro zusätz­lich in die früh­kind­liche Bil­dung inve­stiert. „Die Sach­ver­stän­digen teilen die Not­wen­dig­keit einer grund­le­genden Reform und stellen den Plänen der NRW-Koali­tion ein posi­tives Zeugnis aus“, betont Schneider.

Viel Zuspruch in der Experten-Anhörung für KiBiz-Pläne

Susanne Schneider. (Foto: FDP)
Die KiBiz-Pläne von Mini­ster Stamp erhielten viel Zuspruch in der Experten-Anhö­rung“, erklärt die FDP-Lan­tags­ab­ge­ord­nete Susanne Schneider. (Foto: FDP)

Beson­ders gelobt wurde die Besei­ti­gung der chro­ni­schen Unter­fi­nan­zie­rung und Dyna­mi­sie­rung der Kind­pau­schale, mit der für dau­er­hafte Pla­nungs­si­cher­heit vor Ort gesorgt wird. „Mit mehr finan­zi­eller Pla­nungs­si­cher­heit können wir auch hier in Holzwickede den Erhalt der Trä­ger­viel­falt absi­chern und für Fami­lien Betreu­ungs­an­ge­bote vor­halten“, sagt Schneider. Breite Zustim­mung gab es zudem für die Auf­wer­tung der Kin­der­ta­ges­pflege als wich­tige Stütze der Betreu­ungs­land­schaft sowie die Anhe­bung der Zuschüsse für die der­zeit 2.830 Fami­li­en­zen­tren in ganz NRW.

Für Eltern stellt die Betreuung in Rand­zeiten oft eine Schwie­rig­keit bei der Ver­ein­bar­keit der Kin­der­be­treuung mit der Berufs­tä­tig­keit dar. Mit dem neuen KiBiz soll, wo gewünscht, mehr Fle­xi­bi­lität ermög­licht werden“, erklärt Schneider. Dazu stellt die Lan­des­re­gie­rung zusätz­liche Mittel zur Ver­fü­gung. Kom­munen ent­scheiden selbst­ständig und in enger Absprache mit den Trä­gern, ob sie eine Rand­zei­ten­be­treuung anbieten wollen und können.

Schneider: „In Holzwickede arbeiten viele Men­schen jeden Tag mit Herz­blut in der Kin­der­be­treuung. Ich freue mich, dass wir nach der kon­struk­tiven Anhö­rung nun im wei­teren par­la­men­ta­ri­schen Pro­zess eine Reform auf den Weg bringen, die vor Ort ganz kon­kret zu finan­zi­ellen und per­so­nellen Ver­bes­se­rungen führen wird.“

FDP, Kibiz-Reform.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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