Das Studio Fit n well in der Schönen Flöte öffnet ab Freitag (15. Mai) wieder: Die Mitglieder werden sich an erhebliche Auflagen gewöhnen müssen. (Foto: Pixabay)

Studio „Fit ‚n’ well“ startet wieder – allerdings mit umfangreichen Auflagen

Das Studio Fit n well in der Schönen Flöte öffnet ab Freitag (15. Mai) wieder: Die Mitglieder werden sich an erhebliche Auflagen gewöhnen müssen. (Foto: Pixabay)
Das Studio Fit n well in der Schönen Flöte öffnet ab Freitag (15. Mai) wieder: Die Mit­glieder werden sich an erheb­liche Auf­lagen gewöhnen müssen. (Foto: Pixabay)

Darauf dürften viele schon gewartet haben: Das Sport- und Gesund­heits­studio Fit ‚n‘ well in der Schönen Flöte eröffnet nach der Corona-Schlie­ßung und am Freitag, 15. Mai wieder (ab 8 Uhr). Aller­dings werden sich die Mit­glieder umge­wöhnen müssen. Auf­grund der behörd­li­chen Auf­lagen mussten die gewohnten Trai­nings­ab­läufe geän­dert werden. Ergän­zend zu den gefor­derten Auf­lagen haben die Betreiber ein Hygie­nekon­zept umge­setzt, das zer­ti­fi­ziert ist und den Mit­glie­dern zusätz­liche Sicher­heit geben soll.

Ziel war es, durch die zusätz­li­chen Maß­nahmen für eine höchst­mög­liche Sicher­heit zu sorgen. Bei­spiels­weise wurden die Abstands­flä­chen in vielen Berei­chen über die gefor­derten Maße erhöht und zusätz­liche Außen­trai­nings­flä­chen ein­ge­richtet. „Dazu haben wir alle Geräte gerückt, so dass mög­lichst viele Geräte von mög­lichst vielen Mit­glie­dern genutzt werden können“, erläu­tert Jörg Freund. „Sollten die behörd­li­chen Vor­gaben erneut Locke­rungen zulassen, werden die selbst­ver­ständ­lich umge­hend umsetzen.“ 

Aus­drück­lich weist Jörg Freund darauf hin, dass es sich hierbei um einen „dyna­mi­schen Pro­zess“ han­delt und auch noch „keine Erfah­rungs­werte“ vor­liegen, wie man es am besten macht. „Ich kann aber ver­si­chern, dass alles ver­sucht haben und auch noch weiter ver­su­chen, um im Rahmen der behörd­li­chen Auf­lagen das Opti­male für das Trai­ning unserer Mit­glieder her­aus­zu­holen.“

Die Abläufe nach Wiedereröffnung

Fol­gende Abläufe sind nach Wie­der­eröff­nung vor­ge­sehen:

Ab sofort müssen sich alle Mit­glieder zum Trai­ning anmelden und einen Trai­nings­termin buchen. Das ist ent­weder über die kosten­lose Studio-App („But­terfly“) oder das nor­male Telefon (am 14. Mai von 10 bis 17 Uhr sowie ab 15. Mai zu den gewohnten Öff­nungs­zeiten unter Tel. 0 23 01 1 22 33) mög­lich. „Dies ist eine behörd­liche Auf­lage, damit in einem mög­li­chen Corona-Fall die Infek­ti­ons­ketten nach­voll­zogen werden können“, erläu­tert Jörg Freund. „Außerdem sollen mög­lichst geringe War­te­zeiten beim Ein­checken ent­stehen, so dass nie­mand eine Stunde auf den näch­sten freien Trai­nings­platz warten muss, weil viel­leicht gerade die höchst­zu­läs­sige Teil­neh­mer­zahl erreicht ist.“ 

Buchung per App oder Telefon

Zum Trai­nings­start bietet sich eine Buchung mit der Studio App But­terfly an. Die genauen Ter­mine und Zeit­fen­ster (jeweils ein­ein­halb Stunden) für

  • klas­si­sche Gym­na­stik­kurse“ (geän­derter Corona-Plan)
  • Trai­nings­fläche und Cardio“ (für alle, die auf der Trai­nings­fläche- und Car­dio­fläche trai­nieren wollen) sowie
  • Func­tional Trai­ning Out­door“ (Out­door-Trai­ning auf dem Sand­platz der Cross­Zone) auf der Trai­nings­fläche und Cardio

sind ent­weder in der App But­terfly oder auch auf der Inter­net­seite von Fit ‚n‘ well zu ersehen. 

Jedes Mit­glied darf nach vor­he­riger Anmel­dung nur einmal am Tag in einem Zeit­fen­ster von maximal 90 Minuten trai­nieren. Es können nur maximal drei Ter­mine (egal ob Trai­nings­fläche, Cross­Zone oder Kurse) in einer Woche gebucht werden. Es kann nur eine Woche im Voraus gebucht werden.

Die Umkleiden /​Duschen /​Sauna stehen aus hygie­ni­schen Gründen zunächst nicht zur Ver­fü­gung (behörd­liche Auf­lage). Mit­glieder sollten des­halb bereits in Trai­nings­klei­dung erscheinen, so dass sie sofort nach dem Erscheinen mit dem Trai­ning beginnen bzw. nach dem Trai­ning das Studio ver­lassen können.

Die Betreiber bitten um Ver­ständnis, dass das Studio zunächst mit diesen Ein­schrän­kungen starten muss, damit mög­lichst viele Mit­glieder zum Zuge kommen. „Sobald wir Erfah­rungen zum Buchungs­ver­halten gesam­melt haben oder die behörd­li­chen Auf­lagen es zulassen, werden wir die Reser­vie­rungs­be­din­gungen anpassen“, ver­spricht Jörg Freund. Seine Bitte an die Mit­glieder: „Bitte geht zuver­lässig mit den Ter­minen um. Denn wenn jemand nicht erscheint, hätte viel­leicht ein anderer gerne den Platz gehabt.“

Bitte geht zuver­lässig mit den Ter­minen um. Denn wenn jemand nicht erscheint, hätte viel­leicht ein anderer gerne den Platz gehabt.“

- Jörg Freund

Wer einen Termin gebucht hat und ihn nicht wahr­nehmen kann, sollte ihn bis spä­te­stens eine Stunde vor dem jewei­ligen Termin per App oder tele­fo­nisch absagen. So könnte viel­leicht auch jemand, der kurz­fri­stig anruft, viel­leicht auch einmal ohne vor­he­rige Reser­vie­rung Glück haben und noch einen Termin erwi­schen. „Besser ist es jedoch, einen Termin vorher zu buchen“, rät Freund.

Wie viele Per­sonen noch trai­nieren können, ist bei der Buchung an den freien Plätzen erkennen. Wegen der Abstands­re­ge­lung dürften es so etwa 40 bis 50 Per­sonen gleich­zeitig sein, die in einem Zeit­fen­ster trai­nieren können. Erfah­rungs­gemäß ist die Besu­cher­fre­quenz in der Zeit von 12 bis 16 Uhr am gering­sten. 

Check in und Training

Der Ein­gang erfolgt aus­schließ­lich über den gewohnten Fit n well-Stu­dio­ein­gang (auch für die Cross­Zone). Sollte es einen Rück­stau geben, sind die Abstands­mar­kie­rungen zu beachten.

Vor dem Ein­treten sind die Hände an dem bereit­ge­stellten Des­in­fek­ti­ons­spender zu des­in­fi­zieren.

Zum Trai­ning mit­zu­bringen sind: Mund-/Nasen-Maske (für die Lauf­wege im Studio), Trai­nings­hand­tuch und bei Kurs­be­su­chen eine Gym­na­stik­matte. Wer über diese Aus­stat­tung nicht ver­fügt darf nicht teil­nehmen am Trai­ning (behörd­liche Auf­lage)

Es wird selbst ein­ge­checkt auf dem Kar­ten­le­se­gerät. Mit dem Ein­checken stimmt das Mit­glied zu, dass die Check in/out-Zeiten aus­schließ­lich zum Zwecke der Nach­ver­fol­gung von Infek­ti­ons­ketten bzw. aus betriebs­in­ternen Gründen (sta­ti­sti­sche Aus­la­stung) gespei­chert werden.

Wert­sa­chen (nur: Auto­schlüssel, Porte­mon­naie, Handy) werden auf Wunsch an der Rezep­tion ent­ge­gen­ge­nommen und auf­be­wahrt. Das Studio über­nimmt jedoch keinen Haf­tung für evtl. abhanden gekom­mene Wert­ge­gen­stände.

Das Trai­ning an den Geräten ist nur mit großer Hand­tuch­un­ter­lage (mind. 0,80 x 1,30 m) erlaubt. Die Geräte sind an benutzen Griffen mit dem bereit­ge­stellten Des­in­fek­ti­ons­mittel von jedem unmit­telbar nach der Nut­zung zu des­in­fi­zieren.

Maskenpflicht nur beim Gang durch das Studio

Beim Mund-/Nase-Schutz befinden sich die Betreiber in einem Dilemma: Es dürfte Mit­glieder geben, die ein Mas­kenzwang abschreckt, ebenso aber auch Mit­glieder, die aus Angst vor einer Infek­tion gar nicht erst zum Trai­ning erscheinen würden, wenn nie­mand eine Maske trägt. Deshlab soll fol­gender Kom­pro­miss prak­ti­ziert werden:

Beim direkten Trai­ning an den Geräten können Mit­glieder auf das Tragen einer Mund-/Nase-Maske ver­zichten. Aus Infek­ti­ons­schutz­gründen werden die Mitt­glieder aber gebeten, einen Mund-/Na­sen­schutz immer dann zu tragen, wenn sie sich durch die Räum­lich­keiten des Stu­dios bewegt. Im Außen­be­reich kann auf das Tragen des Mund-/Na­sen­schutzes unter Ein­hal­tung der Abstände (zwei Meter) wieder ver­zichtet werden. Das­selbe gilt für die Gym­na­stik­kurse.

Dar­über hinaus werden alle Mit­glieder gebeten, sich an die all­ge­mein gül­tigen Ver­hal­tens­re­geln zu halten:

  • Min­dest­ab­stand von zwei bis drei Metern ein­halten
  • In die Arm­beuge husten/​niesen
  • Hän­de­wa­schen mit Seife und Wasser für min­de­stens 20 Sekunden nach jedem Toi­let­ten­gang und vor jeder Nah­rungs­auf­nahme
  • Nicht mit den Händen ins Gesicht fassen
  • Auf Hän­de­schüt­teln und andere Begrü­ßungs­ri­tuale ver­zichten
  • Engen Sprech­kon­takt ver­meiden
  • Kon­takt­flä­chen nach Nut­zung des­in­fi­zieren
  • Bei Husten, Fieber, Unwohl­sein bitte zuhause bleiben

Check out nur durch das Freibad

Der Check out und das Ver­lassen des Stu­dios erfolgt aus­schließ­lich über das Freibad, damit sich die Lauf­wege mit ankom­menden Mit­glie­dern nicht kreuzen. Alle Nutzer der Trai­nings­fläche ver­lassen das Studio über die erste Treppe auf der Kiosk-Ter­rasse, Frei­bad­brücke und dass Dreh­kreuz im Frei­ba­d­ein­gang.

Alle Nutzer des Gym­na­stik­raumes ver­lassen diesen über die Not­aus­gangstür, den Plat­tenweg ent­lang des Gebäudes Rich­tung Frei­ba­d­ein­gang und dann über das Dreh­kreuz.

Uns ist bewusst, dass es durch die behörd­li­chen Vor­gaben sicher­lich zunächst zu Ein­schrän­kungen und Ver­än­de­rungen lieb­ge­won­nener Gewohn­heiten kommen wird“, meint Jörg Freund. „Wir hoffen aber, dass sich alles mög­lichst schnell ein­spielt. In den näch­sten Wochen werden wir auch zusätz­liche Mit­ar­beiter ein­setzen, die den Mit­glie­dern helfen, sie bei Fragen unter­stützen und auf die Ein­hal­tung der Vor­haben achten werden. Wir freuen uns auf jeden Fall, dass es jetzt end­lich wieder los­geht.“

Fit n well, Wiedereröffnung


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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