Die Stadtradeln-Aktion fällt dieses Jahr aus. Stattdessen ruft die Gemeinde Holzwickede zu einem Foto-Wettbewerb "Mit dem Fahrrad durch Holzwickede" auf. (Foto: KSB - Fotalia)

Doppelte Gewinnchancen beim Fotowettbewerb „Mit dem Fahrrad durch Howi“

Die Stadtradeln-Aktion fällt dieses Jahr aus. Stattdessen ruft die Gemeinde Holzwickede zu einem Foto-Wettbewerb "Mit dem Fahrrad durch Holzwickede" auf. (Foto: KSB - Fotalia)
Die Stadtradeln-Aktion fällt dieses Jahr aus. Stattdessen ruft die Gemeinde Holzwickede zu einem Foto-Wettbewerb „Mit dem Fahrrad durch Holzwickede“ auf. Dabei gibt es nun sogar doppelte Gewinnchancen. (Foto: KSB – Fotalia)

Das STADTRADELN sollte eigentlich am 17. Mai in der Gemeinde Holzwickede starten. Da die bundesweite Kampagne zur Radverkehrsförderung auf dem Gemeinschaftsgedanken basiert und gerade von gemeinsamen Radtouren und Veranstaltungen lebt, die alle während der aktuellen Corona-Pandemie unmöglich geworden sind, haben sich die teilnehmenden Kommunen des Kreises Unna gemeinsam entschieden, das geplante STADTRADELN 2020 abzusagen und auf eine Wiederaufnahme in 2021 hinzuarbeiten.

Zwar sind Gruppenfahrten tabu, aber allein, zu zweit oder als Haushaltsgemeinschaft auch während der Corona-Krise möglich. Aus diesem Grund und als kleinen Ersatz für den abgesagten STADTRADELN-Wettbewerb wurde im April kurzerhand ein Fotowettbewerb seitens der Gemeindeverwaltung ins Leben gerufen. Hobby- und Profifotografen aus Holzwickede können ihre Bilder zum Motto „Mit dem Fahrrad durch Howi“ unter Angabe von Name und Adresse bei der Verwaltung per E-Mail an umwelt@holzwickede.de einreichen.

Einsendeschluss 26. Juni

Bislang sind vier Bildbeiträge eingegangen, bis zum Einsendeschluss am 26. Juni hofft die Umweltbeauftragte auf weitere originelle Fahrradmotive aus der Emscherquellgemeinde. Nach den Sommerferien werden die Sieger, welche durch eine interne Jury ausgewählt werden, bekannt geben.

Neben der Chance auf eine hochwertige, wasserdichte Ortlieb-Fahrradtasche im STADTRADELN-Designen (Wert 70 Euro) können sich die Holzwickeder parallel auch noch an einer weiteren Fahrrad-Aktion beteiligen: Durch den ADFC Kreisverband Unna e.V. wurde der Radfahrwettbewerb „Pedal the pandemic“ für den ursprünglichen Zeitraum des STADTRADELN-Wettbewerbs vom 17. Mai bis zum 6. Juni 2020 initiiert. Über die ADFC-Website können Radfahrende aus dem Kreis Unna täglich eine gefahrene Radtour mit Hilfe eines Bildes, Textes oder einer Darstellung des gefahrenen Tracks beschreiben.

„Pedal the pandemic“ des ADFC

Pro Tag des Aktionszeitraumes darf ein Radtourennachweis hochgeladen werden. Hierfür ist die Anmeldung mit einer gültigen E-Mail-Adresse notwendig. Jeder Beitrag gilt automatisch als Los für wertvolle Gewinne. Der Hauptpreis ist ein Gutschein für den Besuch eines Bett&Bike-Hotels für zwei Personen in der Nach-Corona-Zeit. Fragen und Anregungen können unter info@adfc-kreis-unna.de an den Radclub gesendet werden.

Unter Beachtung aller jeweils geltenden Sicherheitshinweise bringt das Fahrradfahren auch in der Corona-Zeit nur Vorteile für Umwelt, Klima, Gesundheit und Lebensqualität. Zudem besteht jetzt die Chance, bekannte Wegstrecken zu verlassen und neue, verwunschene Orte statt touristischer Hotspots in der Heimat zu entdecken. Die Umweltbeauftragte Tanja Flormann freut sich über interessante (Bild)-Beiträge und hofft auf eine rege Teilnahme an den Radfahrwettbewerben.

Fotowettbewerb

Kommentar

  • Ich verurteile die Absage des Stadtradelns auf’s Schärfste.

    Woher kommt man zu der Erkenntniss, dass Stadtradeln auf gemeinsame Radtouren aufbaut? Grundsätzlich bildet man virtuelle Teams. Im besten Fall schließt man sich einem Teamkapitän an, der in der Lokalpolitik oder der Verwaltung tätig ist und sammelt Kilometer.

    Jeder Meter zählt. Ob es nun der Weg zum Arzt oder zum Einkaufen, zur Arbeit oder zu Freunden ist. Radtouren kann man auch alleine bzw. mit dem Partner machen. Im Rahmen des Stadtradelns wurde in der Vergangenheit zwar Gruppenfahrten angeboten, diese verstehe ich aber als Zusatzangebot.

    Viele Menschen greifen gerade bei der Corona-Krise auf das Rad zurück; sei es auch nur, um nicht mit dem ÖPNV fahren zu müssen (wenn er überhaupt fährt). Es ist ein sehr schlechtes Zeichen, wenn überall Autokinos, Auto-Gottesdienste, Auto-Konzerte und dergleichen veranstaltet werden und gleichzeitig eine Aktion zur Förderung des Radverkehrs abgesagt wird.

    Der Kreis Unna sollte sich noch einmal Gedanken dazu machen, was man unter „fahrradfreundlich“ versteht.

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