Monika Blennemann (li.) bei ihrem Vortrag am Sonntag in der St. Stephanuskirche. (Foto: privat)

St. Stephanuskirche im Zeichen des offenen Denkmals

Monika Blennemann (li.) bei ihrem Vortrag am Sonntag in der St. Stephanuskirche. (Foto: privat)
Monika Blennemann (li.) bei ihrem Vortrag am Sonntag in der St. Stephanuskirche. (Foto: privat)

Die ehemalige Vorsitzende des Historischen Vereins, Monika Blennemann, konnte am Sonntag (11.9.), dem Tag des offenen Denkmals, zu ihrem Vortrag in der St. Stephanuskirche in Opherdicke 14 an der Geschichte der Kirche interessierte Besucher begrüßen (Emscherblog berichtete).

In dem einstündigen Vortrag ging sie nicht nur auf die geschichtliche Verbindung zum Haus Opherdicke und das Patronatsrecht ein, sondern vermittelte auch sehr anschaulich die baulichen Veränderungen der Kirche in den zurückliegenden 320 Jahren, wie dazu Johannes Stappert erklärt. Mit Zeichnungen und Fotografien unterstrich sie die jeweiligen Erweiterungen, die sich hauptsächlich nach Osten erstreckten.

Aktualität erlangten dabei auch die Ausführungen zur Lilienkapelle, in der seit kurzer Zeit die restaurierten Figuren der Heiligen Antonius von Padua und Franz von Assisi aufgehängt sind. Dabei wurde am Rande erwähnt, dass die im Altar vorhandene Reliquie ausweislich der Urkunde von Franz Xaverius stammt, so Stappert weiter.

Ausstellungswände noch einige Tage zu sehen

Die in der Kirche aufgestellten Grabplatten waren ebenso Gegenstand des Vortrages wie die Totentafeln, die bereits vor Jahren aufwendig restauriert wurden, zwischenzeitlich aber ein wenig wertschätzendes Dasein fristeten.

Die Kreuzigungsgruppe, ehemals Blickfang am Hochaltar, wurde zwischenzeitlich mehrfach umgehängt und schließlich ganz aus der Kirche entfernt. Das frühere Altarbild des ersten Hochaltars stellt noch heute mit einer Fläche von über zwei Quadratmetern einen Blickfang links vom Altarraum dar.

In einem Rundgang um die Kirche konnte Monika Blennemann immer wieder die Verbindung der kirchlichen Gebäude zum Haus Opherdicke herstellen.

Der Rundgang endete auf dem Friedhof, wo zu einzelnen Grabplatten ehemaliger Eigner des Hauses Opherdicke interessante Informationen gegeben wurden.

Die Ausstellungswände mit den Fotos, Zeichnungen und Geschichtsdaten sind in den nächsten Tagen noch in der Kirche für eine eingehende Betrachtung ausgestellt.

St. Stephanus, Vortrag

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