Diese Aufnahme zeigt das Haus Dudenroth von der Opherdicker Straße (früher Hohenzollernstraße) aus gesehen. Der Weg rechts im Bild ist die heutige Allee. Der Baum in der Mitte vor Haus Dudenroth dürfte die ca. 150 Jahre alte große Eiche sein, die nun von Pilz befallen gefällt werden soll. (Foto: Historischer Verein) 

Standort Haus Dudenroth: Historischer Verein übergibt Protestnote gegen Bebauung

Diese Aufnahme zeigt das Haus Dudenroth von der Opherdicker Straße (früher Hohenzollernstraße) aus gesehen. Der Weg rechts im Bild ist die heutige Allee. Der Baum in der Mitte vor Haus Dudenroth dürfte die ca. 150 Jahre alte große Eiche sein, die nun von Pilz befallen gefällt werden soll. (Foto: Historischer Verein) 
Diese Auf­nahme zeigt das Haus Duden­roth von der Opher­dicker Straße (früher Hohen­zol­lern­straße) aus gesehen. Der Weg rechts im Bild ist die heu­tige Allee. Der Baum in der Mitte vor Haus Duden­roth dürfte die ca. 150 Jahre alte große Eiche sein, die nun von Pilz befallen gefällt werden soll. (Foto: Histo­ri­scher Verein) 

Der Vor­stand des Histo­ri­schen Ver­eins wird am Dienstag (28. August) ein Schreiben an Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel über­rei­chen, mit dem er sich gegen die Bebauung des Stand­ortes des Hauses Duden­roth aus­spricht und die Umset­zung des ISEK-Pro­jektes for­dert, mit dem an das alte Rit­tergut erin­nert werden sollte.

Aus diesem Anlass erin­nert der Histo­ri­sche Verein auch auf seiner Inter­net­seite an den alten Adels­sitz Haus Duden­roth mit seinem wert­vollen alten Baum­be­stand. „Durch den Abriss dieser histo­ri­schen Bau­sub­stanz 1976“, heißt es auf der Inter­net­seite des Ver­eins, „ist für Holzwickede ein bedeu­tendes Zeit­zeugnis ver­loren gegangen, das immer noch bei vielen Bür­gern prä­sent ist“. Für alle, denen Haus Duden­roth nicht mehr so prä­sent ist, zeigt der Verein auch ein paar sel­tene alte Fotos und Ansicht von Haus Duden­roth.

ISEK-Projekt kann angepasst werden

Die Gemeinde Holzwickede will übri­gens kei­nes­wegs kom­plett auf das ISEK-Pro­jekt zur Erin­ne­rung an Haus Duden­roth ver­zichten. Viel­mehr soll es in modi­fi­zierter Form in Zusam­men­hang mit den Aus­gleichs- und Ent­sie­ge­lungs­maß­nahmen für den Kita-Neubau umge­setzt werden.

So wird die Ver­wal­tung im näch­sten Umwelt­aus­schuss dar­legen, dass sich „zudem the­ma­ti­sche und räum­liche Schnitt­stellen mit dem Pro­jekt 25 ‚Neubau eines Allee­platzes‘ ergeben“. Auf­grund der ver­än­derten Bestand­si­tua­tion bei der Errich­tung der Kita bedürfe es aber einer Anpas­sung der für den Rea­li­sie­rungs­zeit­raum 2020 bis 2021 vor­ge­se­henen ISEK-Maß­nahme. Die detail­lierte Pla­nung und Kosten­rech­nung könne noch bis 2019 bei der Bezirks­re­gie­rung ein­ge­reicht werden. Hier­durch ergebe sich die Mög­lich­keit, die Anlage eines begrünten Fuß­gän­ger­be­reichs als Aus­gleich für die Boden­ver­sie­ge­lung in Ver­bin­dung mit der Platz­ge­stal­tung als Ent­wick­lungs­per­spek­tive für die Gemein­de­mitte aus dem ISEK zu ver­einen, heißt es in der Ver­wal­tungs­vor­lage. Die Finanz­mittel könnten dann für den Haus­halt 2020 bereit­ge­stellt werde.

So sollte das ISEK-Pro­jekt 25 ursprüng­lich aus­sehen. (Skizze: Gemeinde Holzwickede)

Emscherpark, Historischer Verein, Kita-Neubau


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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