Ein umgestürzter Lkw mit Gefahrgütern auf der Schwerter Straße führte zu einem Großeinsatz, der die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Holzwickede und Schwerte schon den ganzen Tag beschäftigt. (Foto: F. Brockbals)

Lkw mit Gefahrgut auf Schwerter Straße umgestürzt: Großeinsatz der Feuerwehr

Ein umgestürzter Lkw mit Gefahrgütern auf der Schwerter Straße führte zu einem Großeinsatz, der die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Holzwickede und Schwerte schon den ganzen Tag beschäftigt. (Foto: F. Brockbals)
Ein umge­stürzter Lkw mit Gefahr­gü­tern auf der Schwerter Straße führte zu einem Groß­ein­satz, der die Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehren aus Holzwickede und Schwerte den ganzen Tag über beschäf­tigte. (Foto: F. Brock­bals)

Groß­ein­satz für die Feu­er­wehr und Polizei: Ein mit Gefah­rengut bela­dener Lkw ist heute (24. Februar) gegen 9.40 Uhr aus bis­lang noch unge­klärter Ursache zwi­schen der Brauck­straße und der abknickenden Vor­fahrt von der Schwerter Straße in Holzwickede abge­kommen, umge­stürzt und im Stra­ßen­graben lie­gen­ge­blieben. Der 37-jäh­rige Fahrer wurde ver­letzt und mit einem Ret­tungs­wagen in ein angren­zendes Kran­ken­haus gebracht. Der Ein­satz dauert der­zeit noch an. Die Schwerter Straße bleibt wegen der Ber­gungs­maß­nahmen des Fahr­zeugs vor­aus­sicht­lich noch eine Stunde voll gesperrt. Gefahr für die Bevöl­ke­rung gestand nach Angaben der Feu­er­wehr nicht.

Wie Marco Schäfer, stell­ver­tre­tender Leiter der Holzwickeder Feu­er­wehr erklärt, hatte der umge­stürzte Lkw Stückgut geladen, dar­unter meh­rere Kar­tons mit als gefahrgut gekenn­zeich­neten Inhalten. Als die Feu­er­wehr heute Morgen am Ein­satzort ein­traf, hatten Erst­helfer den Fahrer schon aus dem umge­stürzten Lkw geborgen und auf die Kabine gelegt. Nachdem der erheb­lich ver­letzte Fahrer abtrans­por­tiert war, öff­neten die Ein­satz­kräfte der Holzwickeder Wehr die Türen, um die Ladung zu über­prüfen. Als sie dabei die Kar­tons mit der Gefahrgut-Mar­kie­rung ent­deckten, wurde ABC-Alarm aus­ge­löst. Dar­aufhin rückte der ABC-Erkunder des Kreises Unna aus Schwerte und auch der Löschzug II der Feu­er­wehr Schwerte zur Unter­stüt­zung an. 

Einsatz nur unter Vollschutz möglich

Die Feu­er­wehr­kräfte konnten die abge­sperrte Ein­satz­stelle nur unter Voll­schutz betreten. (Foto: F. Brock­bals)

Die Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr konnten die Unfall­stelle nur unter Voll­schutz betreten. „Unsere Ein­satz­kräfte mussten in ihren Schutz­an­zügen jeden Karton ein­zeln aus dem umge­stürzten Fahr­zeug holen und über­prüfen“, bestä­tigt der Holzwickeder Feu­er­wehr-Spre­cher: „Das war sehr zeit­in­tensiv und der Per­so­nal­auf­wand war enorm.“ Ins­ge­samt waren allein 75 Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehren und des DRK plus Poli­zei­kräfte vor Ort. Im Ein­satz vor Ort waren außerdem der Kreis­brand­mei­ster, der Ein­satz­leit­wagen (ELW) II des Kreises Unna, der Abroll­be­hälter Atem­schutz aus Kamen, Mit­ar­beiter der Unteren Was­ser­be­hörde des Kreises Unna, die Feu­er­wehr Schwerte, Polizei und Ret­tungs­dienste. Das DRK ver­sorgte die Hel­fe­rinnen und Helfer im Ein­satz mit Ver­pfle­gung.

Gegen 18 Uhr rückte die Holzwickeder Feu­er­wehr ab. Die Ber­gung des umge­stürzten Fahr­zeuges dauert noch vor­aus­sicht­lich bis 19.30 Uhr an. Solange bleibt die Schwerter Straße noch kom­plett gesperrt.

Allein 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des DRK waren vor Ort im Einsatz, dazu Polizei, Rettungsdienste und Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde. (Foto: F. Brockbals)
Allein 75 Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr und des DRK waren vor Ort im Ein­satz, dazu Polizei, Ret­tungs­dienste und Mit­ar­beiter der Unteren Was­ser­be­hörde. (Foto: F. Brock­bals)

UPDATE:

Wie die Polizei heute um 20.14 Uhr in ihrer Abschluss­mel­dung mit­teilt, konnte die Sper­rung der Schwerter Straße um 19.50 Uhr auf­ge­hiben werden. Der 37-jäh­rige Fahr­zeug­führer schwebt nicht in Lebens­ge­fahr, ver­bleibt aber im Kran­ken­haus. Es wurden keine Ein­satz­kräfte der Polizei oder Feu­er­wehr ver­letzt.

Feuerwehr


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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