Laura und Maja haben es geschafft: 1.650 Euro für Kinder- und Jugendhospitzdienst

Bri­gitte Eggen­stein (r.) und Michaela Heine (l.) vom Kinder- und Jugend­ho­spizt­dienst nahmen die Spende von Laura (2.v.r.) und Maja ent­gegen, die von ihren Müt­tern begleitet wurden (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Dass man auch mit wenig viel errei­chen kann, wollten Laura Backs und Maja Müller zeigen und genau das haben die beiden zehn­jäh­rigen Mäd­chen aus Holzwickede auch geschafft: Eine Spende in Höhe von 1.650 Euro konnten Laura und Maja heute an den Kinder- und Jugend­ho­spiz­dienst Kreis Unna über­rei­chen.

Das ist eine der größten Ein­zel­spenden, die wir bisher von pri­vater Seite bekommen haben“, staunte Ariane Rau­scher, Lei­terin der Ein­rich­tung, nicht schlecht. „Respekt, das war wirk­lich eine richtig tolle Aktion von Euch“, lobte sie die Mäd­chen. „An euch können sich wirk­lich viele Men­schen ein Bei­spiel nehmen, dass man auch an andere denken soll. Vielen Dank dafür.“

Stand auf Weihnachtsmarkt und Sammlung

An euch können sich wirk­lich viele Men­schen ein Bei­spiel nehmen, dass man auch an andere denken soll. Vielen Dank dafür.“

Ariane Rau­scher

Das gespen­dete Geld haben die beiden dicken Freun­dinnen auf dem Holzwickeder Weih­nachts­markt ein­ge­nommen. An einem eigenen Stand ver­kauften sie dort selbst­ge­backene Plätz­chen und eigene Bastel­ar­beiten, die sie zuvor, unter­stützt von ihren Fami­lien, in wochen­langer Arbeit vor­be­reitet hatten. Außerdem hatten sie in ihrer Nach­bar­schaft und in Holzwickeder Geschäften Spenden ein­ge­sam­melt.

Der Erlös aus ihrem Enga­ge­ment, das die Herzen so vieler Holzwickeder erwärmte, sollte für den Kinder- und Jugend­ho­spitz­dienst bestimmt sein, ent­schieden die beiden Freun­dinnen, die das Holzwickeder Gym­na­sium in unter­schied­li­chen Klassen besu­chen.

Der in Unna-Königs­born ansäs­sige ambu­lante Kinder- und Jugend­ho­spiz­dienst begleitet Fami­lien, deren Kinder eine lebens­ver­kür­zende Erkran­kung haben von der Dia­gnose an, im Leben und über den Tod des Kindes hinaus. Ein wich­tiges Ziel ist es dabei, die Fami­lien zu Hause durch geschulte Ehren­amt­liche zu unter­stützen.

Laura und Maja an ihrem Stand auf dem Weih­nachts­markt. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)
Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.