Fachausschuss bringt Aldi-Erweiterung und Wasserstoffanlage für Eco Port auf den Weg

Der Lebensmitteldiscounter Aldi will am Standort Stehfenstraße neu bauen und seine Verkaufsfläche verdoppeln. Die notwendige Änderung des Bebauungsplanes wurde im Planungs- und Bauausschuss gestern Abend zustimmend zur Kenntnis genommen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Der Lebens­mit­tel­dis­counter Aldi will am Standort Steh­fen­straße neu bauen und seine Ver­kaufs­fläche ver­dop­peln. Die not­wen­dige Ände­rung des Bebau­ungs­planes wurde im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss gestern Abend zustim­mend zur Kenntnis genommen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Im Gewer­be­park süd­lich der Chaussee will die West­netz GmbH in einem Pilot­pro­jekt eine Was­ser­stoff­ver­sor­gungs­sta­tion bauen und betreiben. Auf dem rund 3.000 m2 großen Areal im Eco Port ist der Aufbau eines Was­ser­stoff­hoch­druck­be­häl­ters als Was­ser­stoff­quelle geplant, aus der die Betriebe west­lich der Gott­lieb-Daimler-Straße mit Energie ver­sorgt werden können. Lang­fri­stig könnte dort auch eine Was­ser­stoff-Tank­stelle ent­stehen. Das Ansied­lungs­vor­haben ist bereits im Wirt­schafts­för­de­rungs­aus­schuss Mitte Sep­tember zustim­mende zur Kenntnis genommen worden. Im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss stand gestern Abend (11.12.) die not­wen­dige Ände­rung des Bebau­ungs­planes auf der Tages­ord­nung.

Das 0,3 Hektar große Areal liegt zwi­schen der Gott­lieb-Daimler-Straße (Norden), einem namen­losen Wirt­schaftsweg (Osten) und der A 40 (Süden). Damit der Was­ser­stoff­hoch­druck­be­hälter errichtet werden kann, müssen die bisher im Bebau­ungs­plan für Aus­gleichs­maß­nahmen vor­ge­se­henen Grün­flä­chen in gewerb­liche Bau­flä­chen umge­wan­delt werden. Ein Grün­aus­gleich ist an anderer Stelle im Gemein­de­ge­biet vor­ge­sehen. Mit der Umwid­mung der vor­han­denen Erd­gas­lei­tung zu einer Was­ser­stoff­lei­tung, die angren­zende Betriebe west­lich der Gott­lieb-Daimler-Straße in die Ener­gie­ver­sor­gung ein­bindet, so die Ver­wal­tung, sei „ein wich­tiger Bei­trag zur Ener­gie­wende vor­ge­sehen“. Der Aus­schuss nahm die Ände­rung des Bebau­ungs­planes zustim­mend zur Kenntnis.

Eben­falls zustim­mend zur Kenntnis genommen hat der Pla­nungs- und Bau­aus­schuss die Ände­rung des Flä­chen­nut­zungs­planes Ein­zel­han­dels­standort Steh­fen­straße. Dahinter ver­birgt sich die geplante Erwei­te­rung des Aldi-Marktes auf rd. 1.500 m2 am aktu­ellen Standort. Hier hatten nach einigen Ände­rungen die Plan­un­ter­lagen noch einmal öffent­lich aus­ge­legen.

Ebenso wurde die Ände­rung des Bebau­ungs­planes Am Brauck zur Kenntnis genommen.

3,5 Mio. Euro für Straßensanierung bis 2024

Asphalt, Straßenbau, Baustelle, (Foto: CCO - pixabay.de)
Im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss stand auch das Stra­ßen­sa­nie­rungs­pro­gramm für die näch­sten fünf Jahre auf der Tages­ord­nung. (Foto: CCO – pixabay.de)

Schließ­lich stimmten die Frak­tionen dem von der Ver­wal­tung vor­ge­schla­genen Stra­ßen­sa­nie­rungs­pro­gramm 2020 – 2024 zu. Danach sind für die näch­sten fünf Jahre Sanie­rungs­maß­nahmen von jähr­lich 700.000 Euro vor­ge­sehen. Grund­lage des Pro­gramms sind die Daten, die bei der Stra­ßen­zu­stands­er­fas­sung durch eagle eye ermit­telt wurden. Die 3,5 Mio. Euro rei­chen nach Aus­sage der Ver­wal­tung zwar nicht aus, um den im Erhal­tungs­kon­zept dar­ge­stellten Stra­ßen­zu­standes zu erhalten. Die Summe sei aber „ein Mehr­fa­ches der Mittel, die in den zurück­lie­genden Jahren in die Stra­ßen­sa­nie­rung inve­stiert wurden“.

Kon­kret ist vor­ge­sehen im näch­sten Jahr fol­gende Straßen zu sanieren:

  • Schu­bertstraße (Fried­rich- bis Natorper Straße) 130.000 Euro
  • Steh­fen­straße (Kant- bis August-Borsig-Straße) 110.000 Euro
  • Mas­sener Straße (Goethe- bis Jahn­straße) 130.000 Euro
  • Irisweg (Unnaer- bis Ost­straße, einschl. Gehweg) 90.000 Euro
  • Ruhr­straße (ver­schie­dene Abschnitte) 120.000 Euro

Im Jahr 2021 sind dann vor­ge­sehen:

  • Les­sing­straße (Rausinger- bis Haydn­straße) 130.000 Euro
  • Uhland­straße (Elsa-Brand­ström- bis Hohen­leuch­te­s­traße) 120.000 Euro
  • Bahn­hof­straße, Gehweg (Mon­tan­hy­draulik- bis Jahn­straße) 90.000 Euro
  • Flie­der­straße (gesamt) 180.000 Euro
  • Schwerter Straße (Grenze zu Geisecke) 70.000 Euro
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