Kreispolizeibehörde Unna bekommt vier zusätzliche Stellen

CDU-Kreisverbandsvorsitzender: Marco Morten Pufke. (Foto: CDU)
CDU-Kreis­ver­bands­vor­sit­zender: Marco Morten Pufke. (Foto: CDU)

Die Polizei im Kreis Unna bekommt noch einmal mehr Per­sonal. Das NRW-Innen­mi­ni­ste­rium hat kürz­lich die Per­so­nal­ver­tei­lung für die 50 Poli­zei­be­hörden des Landes Nord­rhein-West­falen fest­ge­legt. Wie der CDU-Kreis­ver­band dazu mit­teilt, wird die Kreis­po­li­zei­be­hörde Unna laut Innen­mi­ni­ste­rium noch in diesem Jahr um gut vier Stellen ver­stärkt.

Wie viele zusätz­liche Kräfte die Polizei in Lünen erhält, ist noch nicht ent­schieden. Die Stadt Lünen gehört zur Poli­zei­be­hörde Dort­mund. Dort wird die Ver­tei­lung vor­ge­nommen. 

Dazu erklärt Marco Morten Pufke, Vor­sit­zender des CDU-Kreis­ver­bandes: „Die Zahl der Straf­taten in unserem Land ist auf dem nied­rig­sten Stand seit 30 Jahren. Den­noch ist die Anzahl von Gewalt­de­likten und die Gewalt­be­reit­schaft nahezu unver­än­dert hoch. Daher ist es wichtig, dass die Polizei wei­terhin per­so­nell ver­stärkt wird.“

Die Neuen sind sowohl Poli­zei­be­amte als auch Innen­dienst­mit­ar­beiter, die die Poli­zei­be­amten von Ver­wal­tungs­auf­gaben ent­la­sten sollen, damit diese sich auf ihre Kern­auf­gaben kon­zen­trieren können. 

Null-Toleranz-Strategie und bessere Ausstattung

Pufke weiter: „In 2019 stellt das Land NRW zudem 2.500 Poli­zei­an­wärter ein, die in drei Jahren ihre Aus­bil­dung abge­schlossen haben und ihren Dienst antreten werden. Das ist Rekord. Damit setzt die schwarz-gelbe Lan­des­re­gie­rung die ange­kün­digten Stel­len­er­hö­hungen bei der Polizei kon­se­quent um.“

Bei Regie­rungs­an­tritt hatten CDU und FDP ver­spro­chen, NRW sicherer zu machen. „Die Polizei hat die volle Rücken­deckung der Lan­des­re­gie­rung. Die Bürger merken, dass sich etwas zum Bes­seren ver­än­dert“, so Pufke. Man sei auf dem rich­tigen Weg, um ver­loren gegan­genes Ver­trauen in der Bevöl­ke­rung zurück­zu­ge­winnen. Wich­tige Punkte auf diesem Weg seien die Null-Tole­ranz-Stra­tegie von Innen­mi­ni­ster Her­bert Reul (CDU) gegen­über kri­mi­nellen Clans, eine bes­sere Aus­stat­tung der Sicher­heits­be­hörden und die mas­siven Stel­len­er­hö­hungen, um eine höhere Prä­senz der Polizei vor Ort zu gewähr­lei­sten.

  • Hin­ter­grund: Bis zum Jahre 1996 gab es kein an objek­ti­vierten Maß­stäben aus­ge­rich­tetes Ver­teil­sy­stem der Poli­zei­kräfte in NRW. Die Ver­tei­lung erfolgte auf­grund poli­tisch gesteu­erter Para­meter. Ab 1996 erfolgte die Ver­tei­lung auf­grund der soge­nannten „Bela­stungs­be­zo­genen Kräf­te­ver­tei­lung (BKV)“. Das Ver­fahren der BKV folgt dem Anspruch, dass sich Polizei dort kon­zen­triert, wo die größten Anfor­de­rungen bestehen. Des­halb wird jähr­lich, nach bela­stungs­be­zo­genen Kri­te­rien die Grund­lage für das im Nach­er­satz­ver­fahren zu ver­tei­lende Per­sonal fest­ge­legt. 
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