Kleinkunst vom Feinsten: Stimmungsvolles Café de Paris im Emscherquellhof

Jean-Claude Séférian gastierte mit den Musikern des Ensembles „Café de Paris“ auf Einladung des Freundeskreises und der Emschergenossenschaft bei einem Kleinkunstabend im Emscherquellhof. (Foto: privat)

Jean-Clau­de Séfé­ri­an gastier­te mit den Musi­kern des Ensem­bles „Café de Paris“ auf Ein­la­dung des Freun­des­krei­ses und der Emscher­ge­nos­sen­schaft bei einem Klein­kunst­a­bend im Emscher­quell­hof. (Foto: pri­vat)

Ein­stieg gelun­gen, wird man nach der ersten Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung des Holzwicke­der Freun­des­krei­ses mit der Emscher­ge­nos­sen­schaft und dem Kul­tur­ver­ein West­fa­len resü­mie­ren kön­nen. Am Frei­tag­abend (23.6.) kamen rund 130 Gäste bei som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren auf dem Emscher­quell­hof zusam­men, um der Musik des Ensem­bles „Café de Paris“ und den Chan­sons von Jean-Clau­de Séfé­ri­an zu lau­schen.

Séfé­ri­an war mit den aus­ge­zeich­ne­ten Musi­kern des Ensem­bles „Café de Paris“ unter­wegs: Die Cel­li­stin Char­lot­te Voigt, Akkor­deo­nist Miros­lav Tybo­ra, Gitar­rist Felix Kram­pen und Kon­tra­bas­sist Uli Bär ent­führ­ten die Zuhö­rer auf eine musi­ka­li­sche Rei­se nach Paris, wobei die Lei­den­schaft, fran­zö­si­sche Chan­sons zu sin­gen beim Chan­son­nier Jean-Clau­de Séfé­ri­an förm­lich zu spü­ren ist.

Klas­si­ker wie „Sous le ciel de Paris“, „Je ne reg­ret­te rien“ oder „C’est si bon“ lie­ßen bis­wei­len Gän­se­haut auf­kom­men. Dass das Musikeren­sem­ble die für ein sol­ches Kul­tur­event her­vor­ra­gend geeig­ne­te Ört­lich­keit nicht ohne mehr­fa­che Zuga­ben ver­las­sen konn­te, ver­stand sich dann schon fast von selbst. Klein­kunst vom Fein­sten – und dies auf hohem Niveau, mit die­sem Ein­druck gin­gen wohl nahe­zu alle Gäste anschlie­ßend ins Wochen­en­de.

Die Damen des Holzwicke­der Freun­des­krei­ses hat­ten neben gutem fran­zö­si­schen Wein auch für Lecke­rei­en aus der Küche gesorgt: So fan­den Thun­fisch­tar­te, Käse­ge­bäck, Crois­sants und Scho­ko­la­den­ku­chen dank­ba­re Abneh­mer.

Freun­des­kreis-Vor­sit­zen­der Jochen Hake nutz­te den Kon­zert­abend zu inten­si­ven Gesprä­chen mit Ver­tre­tern der deutsch-fran­zö­si­schen Gesell­schaft Glad­beck und der Stadt Her­ten. Und sogar zwei Prak­ti­kan­ten aus Frank­reich hat­ten ihren Weg nach Holzwicke­de gefun­den: Sie absol­vie­ren der­zeit ihren mehr­mo­na­ti­gen Zivil­dienst bei der Emscher­ge­nos­sen­schaft in Essen.

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