Entwarnung: Der Experte des Kampfmittelräumdienstes zeigt die mutmaßliche alte Panzerfaust, die er schließlich als harmloses Eisenrohr identifizierren konnte. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Kampfmittelräumdienst am Haus Opherdicke: Panzerfaust entpuppt sich als harmloses Eisenrohr

Entwarnung: Der Experte des Kampfmittelräumdienstes zeigt die mutmaßliche alte Panzerfaust, die er schließlich als harmloses Eisenrohr identifizierren konnte. (Foto: Gemeinde Holzwickede)
Entwarnung: Der Experte des Kampfmittelräumdienstes zeigt die mutmaßliche alte Panzerfaust, die er schließlich als harmloses Eisenrohr identifizierren konnte. (Foto: Gemeinde Holzwickede)

Aufregung heute Nachmittag in Opherdicke: Ein Passant entdeckte am Nachmittag bei einem Spaziergang durch den Wald am Haus Opherdicke einen verdächtigen Gegenstand, den er für eine alte Kriegswaffe hielt.

Um 16.49 Uhr informierte er die Polizei, die einen Streifenwagen nach Opherdicke schickten. Vor Ort identifizierten die Polizeibeamten, die über keine speziellen Fachkenntnisse für derartige Fundstücke verfügen, den Gegenstand als „möglicherweise eine alte Panzerfaust“. Sicher ist sicher: Die Beamten setzte das Ordnungsamt der Gemeinde ins Bild, das seinerseits den zuständigen Kampfmittelräumdienst in Arnsberg informierte.

Ordnungsamt sichert Fundestelle

Die Fundstelle mit der mutmaßlichen alten Kriegswaffe wurde abgesichert und Polizeibeamte sowie die Leiterin des Ordnungsamtes, Stefanie Heinrich, harrten bis zum Eintreffen der Fachleute vom Kampfmittelräumdienst vor Ort aus. Nach gut zwei Stunden trafen die Experten aus Arnsberg ein und die alte Panzerfaust entpuppte als ein ein verrostetes harmloses Eisenrohr ohne jede Sprengkraft. Glücklicherweise.

Als kleines Dankeschön für ihren Einsatz verteilte Bürgermeistermeisterin Ulrike Drossel, die zwischenzeitlich ebenfalls zum Fundort geeilt war, nach dem Einsatz Gummibärchen und Schokolade an die Beteiligten. Beides dürfte, was den Körperumfang angeht, allerdings auch über eine gewisse Sprengkraft verfügen.

Haus Opherdicke, Kampfmittelräumdienst


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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