Produzieren nach dem Unterricht Mund-Nase-Masken für die Josef-Redinbg-Schule, v.l.: Vanessa Herder, Pia Pantel mit Solvej Herkelmann und Zekeriya Altin und Lena Heine. (Foto: P. Gräber Emscherblog)

Josef-Reding-Schüler nähen Mund-Nase-Masken für ihre Mitschüler

Produzieren nach dem Unterricht Mund-Nase-Masken für die Josef-Redinbg-Schule, v.l.: Vanessa Herder, Pia Pantel mit Solvej Herkelmann und Zekeriya Altin und Lena Heine. (Foto: P. Gräber Emscherblog)
Pro­du­zieren nach dem Unter­richt Mund-Nase-Masken für die Josef-Reding-Schule, v.l.: Vanessa Herder, Pia Pantel mit Solvej Her­kel­mann und Zeke­riya Altin und Lena Heine. (Foto: P. Gräber Emscher­blog)

Auch die Josef-Reding-Schüler tun etwas für die All­ge­mein­heit und nähen Mund-Nase-Masken für ihrer Mit­schüler: Pia Pantel, Lena Heine, Vanessa Herder und Zeke­riya Altin aus den oberen Jahr­gangs­stufen treffen sich mon­tags und mitt­wochs nach dem Unter­richt, um mit Solvej Her­kel­mann die Stoffe zuzu­schneiden und die Masken zu nähen. Bestimmt sind die Masken zunächst für die Schüler der Holzwickeder Haupt­schule. Die können auch noch selbst krea­tive werden und ihre Masken indi­vi­duell gestalten. „Wenn der eigene Bedarf gedeckt ist und noch Masken übrig sein sollten, geben wir die aber auch an andere Stellen weiter“, meint Solvej Her­kel­mann.

Aller­dings lässt auch das Land über eine zen­trale Beschaf­fungs­maß­nahme Selbstbau-Masken an alle Schulen im Land ver­teilen – ins­ge­samt 29 Mio. Stück. Die Josef-Reding Schule hat in dieser Woche 410 dieser Masken, das Clara-Schu­mann-Gym­na­sium 800 Stück bekommen. Auch die Grund­schulen werden noch welche erhalten.

Land liefert Selbstbaumasken für die Schulen

Man muss aller­dings kein Hell­seher sein, um zu erahnen, dass viele Haupt­schüler die Masken aus eigener Pro­duk­tion bevor­zugen werden. Zwar meint Klaus Helmig, Leiter der Josef-Reding-Schule: „Diese Selbstbau-Masken sind eigent­lich nicht schlecht – wenn sie erst einmal fertig sind. Sie haben eine Nasen­klammer aus Metall, die ver­hin­dern soll, dass die Brille beschlägt. Außerdem können sie wie­der­ver­wendet werden. Dazu kann man sie ein­malig bei 70 Grad im Ofen des­in­fi­zieren“, erläu­tert Klaus Helmig. „Aber Vor­sicht: Nicht in die Mikro­welle stecken wegen der Klammer aus Metall. Sonst werden sich die Feu­er­wehr­ein­sätze häufen…“

DIN-A4 Bauanleitung auch als Video

Einen Nach­teil haben die Masken vom Land aller­dings: Sie nicht ganz ein­fach zusam­men­zu­bauen. Gelie­fert wird den Schü­lern ein weißes Vlies, dazu 1,20 m Gum­mi­band, das in vier Stücke a‘ 30 cm zer­schnitten werden muss. Anschlie­ßend muss die Nasen­klammer auf­ge­klebt werden und das Vlies in einer bestimmten Rei­hen­folge gefaltet werden, damit die vor­ge­zeich­neten Löcher über­ein­ander liegen und die Gum­mi­bänder ein­ge­fä­delt werden können. Fertig. „Es gibt eine aus­führ­liche DIN‑A 4 Bau­an­lei­tung dazu und sogar ein eigenes Video“, meint Klaus Helmig. Der ein erfah­rene Prak­tiker und Schul­leiter hat gut fünf Minuten benö­tigt, um eine Maske zusam­men­zu­bauen.

Aber nicht des­halb pro­du­zieren die Schüler auch ihre eigenen Masken, wie Klaus Helmig erklärt. „Wenn die Schule nächste Woche richtig los­geht, wird es garan­tiert Schüler geben, die ihre Selbst­bau­maske zu Hause ver­gessen oder auch ver­loren haben. Darum haben wir jetzt eigene Masken auf Vorrat pro­du­ziert.“

Josef-Reding-Schule, Masekn


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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