Kreispolizei verhängt 14 Fahrverbote an zwei Tagen: „Besorgiserregend“

Ganz offensichtlich haben sich die Verkehrsteilnehmer noch immer nicht auf den verschärften Bußgeldkatalog eingestellt: So hat die Kreispolizeibehörde Unna in der vergangenen Woche innerhalb von zwei Tagen insgesamt 14 Fahrverbote verhängt.

Wie die Polizei dazu mitteilt, wurden im Rahmen von routinemäßigen Geschwindigkeitskontrollen am Montag (4.5.) und Mittwoch (6.5.) 2978 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 219 Verkehrsteilnehmer zu schnell, 14 von ihnen überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit mit mehr als 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts. Die Überschreitung dieser Grenzen verlangen seit der am 28.4 in Kraft getretenen Novelle der Straßenverkehrsordnung Fahrverbote. Schon in der Woche hatte die Kreispolizei Unna 20 Fahrverbote verhängen müssen.

„Das ist eine besorgniserregende Erkenntnis“, bilanziert Polizeirat Stephan Werning, Leiter der Direktion Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Unna. „Nach gut einer Woche müssen wir leider feststellen, dass viele Verkehrsteilnehmer die neuen Vorschriften noch nicht verinnerlicht haben.“  

Im Jahr 2019 sind im Kreis Unna acht Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, 148 wurden schwer verletzt. „Wir appellieren an die Verkehrsteilnehmer, das Bewusstsein für ein verantwortliches Fahren im Straßenverkehr zu schärfen. Durch umsichtiges und vorausschauendes Fahrverhalten, aber vor allem durch das Beachten der Verkehrsregeln, könnten viele dieser Unfälle vermieden werden“, betont Stephan Werning.

Tempokontrollen

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