Jazz-Projekt der Extraklasse: Atoms and Vibes Jazz am Airport

Atom String Quartet
Das Atom String Quar­tett sind Dawid Lub­o­wicz (Vio­line), Bar­tosz Dworak (Vio­line), Michał Zaborski (Viola) und Krzy­sztof Len­c­zowski (Vio­lon­cello). (Foto: sim. Medi­en­büro)

(sim) Zum Auf­takt im Neuen Jahr prä­sen­tiert mom­menta mit einem deutsch-pol­ni­schen Jazz­pro­jekt der Extra­klasse – den musi­ka­li­schen Höhe­punkt der lau­fenden Saison. Am Dort­mund Air­port fliegt ein Quar­tett aus Kat­to­witz ein, das Sel­tenes auf die Bühne bringt und zur Spitze seines Genres auf den Bühnen der Welt zählt. Vier an der Klassik geschulte Vir­tuosen, Absol­venten der Hoch­schule für Musik in War­schau, ver­eint im Streich­quar­tett. Doch nicht etwa Klassik steht beim Atom String Quartet auf dem Pro­gramm, gespielt wird Jazz.

Denn diese vier Musiker haben das Fee­ling, diese beson­dere Art, den Ton anzu­greifen, den Swing: Sie sind besessen vom Geist der Impro­vi­sa­tion und fühlen sich auch frei, wenn sie nach Noten spielen. Folk, der Stil John Col­tranes, die pol­ni­sche Tra­di­tion des Vio­li­nen­spiels, selbst ara­bi­sche und indi­sche Klänge fließen ein. Und wenn der Blues beginnt, ist alles mög­lich. Die Atom Strings haben ‚Streich­quar­tett‘ neu defi­niert, in Eigen­kom­po­si­tionen, Arran­ge­ments und freiem Spiel.

mathias.haus
Mat­thias Haus (Vibra­phon) spielt gemeinsam mit Atom Strings im Flug­hafen Dort­mund. (Foto: sim. Medi­en­büro)

Origineller Sound

Ihr ori­gi­neller Sound erklang 2011 bei den Hil­dener Jazz­tagen im Zusam­men­spiel mit zwei Großen der Szene auf dem Vibrafon, Mat­thias Haus und Rupert Stamm. Am Dort­mund Air­port werden die ‚Atom Strings‘ mit den ‚Vibes‘ von Mathias Haus erneut zusam­men­finden. Mathias Haus stu­dierte bei Gary Burton und hat sich auch als Kom­po­nist einen Namen gemacht. Er ist auf Festi­vals wie dem Mon­treux Jazz­fe­stival, dem Rheingau Musik­fe­stival oder bei den Lever­ku­sener Jazz­tagen zu hören. Als Gast­so­list trat er mit den Big­bands des WDR, des NDR, des SWR und HR auf. 2002 wurde dem gebür­tigen Essener mit dem „Jazz­pott“ der Jazz­preis der Ruhr­ge­biets ver­liehen. Eine deutsch-pol­ni­sche Begeg­nung, die Erst­klas­siges ver­spricht und mit dem Dort­mund Air­port einen pas­senden Gast­geber des Kon­zerts gefunden hat. Für die Metro­pole Ruhr, West­falen und dar­über hinaus dient der Flug­hafen als Platt­form für Mobi­lität in Europa, ins­be­son­dere im Aus­tausch mit den ost­eu­ro­päi­schen Län­dern. Eine her­aus­ra­gende Stel­lung nehmen darin die Ver­bin­dungen nach Polen ein.

  • Termin: Sonntag, 25. Januar, 18 Uhr bis etwa 20.45 Uhr, Dort­mund Air­port, War­te­saal Flug­ha­fen­ring 2 (Treff­punkt: Infor­ma­ti­ons­schalter im Ter­minal); Ein­tritt: 20 Euro;
    Online-Ticke­ting: www.mommenta.de

Die Ver­an­stal­tung im Rahmen der mom­menta 2014 findet in Koope­ra­tion mit Dort­mund Air­port, dem Pol­ni­schen Institut Düs­sel­dorf, unter­stützt von Dole­zych GmbH & Co. KG und der Kul­tur­stif­tung Dort­mund statt.

Hin­ter­grund: mom­menta ist die Reihe für Musik, Tanz und Theater in den Lebens­welten unserer Städte, Quar­tiere, Dör­fern, ja auch Land­schaften, heißt: unge­wöhn­liche Kon­zerte an unge­wöhn­li­chen Orten. Seit 2001 hat die Reihe mit knapp 140 Kon­zerten in elf Städten des öst­li­chen Ruhr­ge­biets bei­spiel­hafte und außer­ge­wöhn­liche Orte der Region besucht.

Flughafen, Jazz

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