Europäischer Jugendkongress in Brüssel mit Holzwickeder Beteiligung

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mit Felix Lennart Hake (r.) vom Freundeskreis Holzwickede-Louviers und Robin Miska (l.), ebenfalls Gründungsmitglied des Deutsch-Französischen Jugendausschusses am Rande des Europäisxchen Jugendkongresses in Brüssel.  (Foto: privat)

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz mit Felix Lennart Hake (r.) vom Freundeskreis Holzwickede-Louviers und Robin Miska (l.), ebenfalls Gründungsmitglied des Deutsch-Französischen Jugendausschusses, am Rande des Europäischen Jugendkongresses in Brüssel. (Foto: privat)

Die Bedeutung der Jugend und die Problemlösung der Jugendarbeitslosigkeit stand an erster Stelle auf der Agenda des Europäischen Jugendkongresses, zu dem am Donnerstag (26.3.) voriger Woche die Friedrich-Ebert-Stiftung, der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) und der Europäische Verband des Mittelstandes nach Brüssel eingeladen hatten. Für Holzwickede nahmen gleich zwei Vertreter an der europäischen Arbeitstagung teil, die von zahlreichen jungen Menschen aus mehreren EU-Staaten besucht wurde.

Wir können von jungen Menschen keine Begeisterung für Europa erwarten, wenn wir immer argumentieren, dass es mit der EU nur abwärts geht“

Martin Schulz, EU-Parlamentspräsident

Felix Lennart Hake vom Freundeskreis Holzwickede-Louviers war als Gründungsmitglied des Deutsch-Französischen Jugendausschusses im RGRE, der sich derzeit konstituiert, ebenso mit dabei wie auch Freundeskreis-Vorsitzender Jochen Hake. Große Bedeutung maß auch das Europäische Parlament dieser Tagung bei: Parlamentspräsident Martin Schulz hielt eigens die Begrüßungsansprache und forderte ein Ende der Negativrhetorik in der Griechenland-Diskussion. Das mangelnde Selbstvertrauen der EU in die eigene Leistungsfähigkeit müsse schnell ein Ende finden. „Wir können von jungen Menschen keine Begeisterung für Europa erwarten, wenn wir immer argumentieren, dass es mit der EU nur abwärts geht“, machte Schulz deutlich.

Gefahr einer „verlorenen Generation“ besteht

Unisono waren sich die Kongressteilnehmer, im Plenum wie auf der Bühne, einig, dass die Gefahr einer „verlorenen Generation“ bestehe, wenn nicht umgehend gehandelt würde. Nun sei die europäische Politik dringend in der Pflicht, Lösungen zu finden, aber auch das Gespräch mit Gewerbe und Mittelstand zu suchen, so auch Mario Ohoven, der als Vertreter des Europäischen Verbandes der Mittelständler referierte.

Die Vertreter der jungen Generation nutzten schließlich am Rande des Kongresses die Gelegenheit, Parlamentspräsident Martin Schulz ein erstes Handlungskonzept des Deutsch-Französischen Jugendausschusses zu übergeben und zu erläutern.

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