Die Fläche rechts neben dem Vereinsgelände des TuS Elch am Wertstoffhof könnte nach Ansicht der SPD als Freilauffläche und Hundewiese geeignet sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ein Herz für Hunde und Halter: SPD schlägt Freilauffläche am Gelände des TuS Elch vor

Die Fläche rechts neben dem Vereinsgelände des TuS Elch am Wertstoffhof könnte nach Ansicht der SPD als Freilauffläche und Hundewiese geeignet sein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die Fläche rechts neben dem Vereinsgelände des TuS Elch am Wertstoffhof könnte nach Ansicht der SPD als Freilauffläche und Hundewiese geeignet sein. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Kaum zu glauben, aber in der Gemeinde Holzwickede gibt es dringenden Bedarf an einer Freilauffläche für Hunde. Die Emschergemeinde ist zwar in weiten Teilen ländlich geprägt. Doch Hundehalter möchten ihre vierbeinigen Lieblinge gerne auch einmal ohne Leine „Gassi“ führen, was aufgrund der Vorschriften kaum möglich ist. Die Holzwickede bringt dieses alte Thema nun mit einem konkreten Vorschlag wieder auf die politische Tagesordnung.

Wie groß der Bedarf ist, zeigte zuletzt auch eine Unterschriftensammlung im Oktober 2017, die von einigen Hundehaltern initiiert wurde: Fast 1.000 Unterschriften wurden dabei gesammelt und an Bürgermeisterin Ulrike Drossel übergeben. Ganz konkret hatten sich die Hundehalter seinerzeit den alten Joboxer-Platz hinter der Feuerwache Süd an der Unnaer Straße gewünscht. Die Initiatoren der Unterschriftensammlung wären sogar bereit gewesen, einen Trägerverein für die gewünschte Fläche zu gründen, falls dies rechtlich notwendig gewesen wäre. Allerdings musste die Gemeinde aus planungsrechtlichen gründen das Ansinnen ablehnen.

Fast 1.000 Unterschriften, aber keine geeignete Fläche zu finden

Immerhin versprachen die Verantwortlichen, sich auf die Suche nach einer geeigneten Freilauffläche für Hunde zu machen. Nach vier Monaten Suche kam dann im Februar 2018 die endgültige Absage: Der Planungs- und Bauausschuss nahm die Informationen der Verwaltungsspitze zur Kenntnis, da es angeblich keine geeigneten Flächen für eine Hundewiese in der Gemeinde gibt. Die Kenntnisnahme erfolgte einstimmig, wenn auch bei einigen mit Zähneknirschen, da etliche der Entscheidungsträger selbst Hundehalter sind.

„Wir haben das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht aus den Augen verloren.“

– Michael Klimziak (SPD-Fraktionsvorsitzender)

In ihren Klausurberatungen zum Jahreswechsel hat die SPD-Fraktion das Thema nun neu auf die Tagesordnung gebracht. „Wir haben das Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht aus den Augen verloren“, erklärt Fraktionsvorsitzender Michael Klimziak. „Wir werden die freiwerdende Fläche am Gelände des TuS Elch nahe des Baubetriebshofes als Vorschlag in die politische Diskussion einbringen.“ Die gemeindeeigene Fläche ist als Standort eines neuen Spielplatzes und Erweiterungsfläche für den Bürgerwald verworfen worden, aber nach Ansicht der SPD-Fraktion als Hundewiese gut geeignet.

„Natürlich muss über die genauen Konditionen, Pflege und Unterhalt mit den entsprechend interessierten Hundebesitzern noch konstruktiv gesprochen werden“, so Michael Klimziak. Bereits in das anstehende interfraktionelle Abstimmungsgespräch will der Fraktionsvorsitzende das Thema einbringen.

Freilauffläche, SPD


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comments (21)

  • Oh, bitte nicht!
    Die Leute lassen ihre Hunde gerade dort an den Feldern doch ohnehin schon frei laufen wie sie wollen! Für mich ist das jetzt schon ein riesiges Problem, da meine Joggingstrecke dort herführt und Hundehalter überhaupt kein Problem damit haben, dass ihre Tiere mich immer wieder angreifen! Wenn da jetzt noch eine „offizielle“ Freilauffläche hinzu kommt, werden das doch noch mehr!
    Ich meide schon den Truppenübungsplatz, weil es dort für Jogger, die nach Beute riechen, einfach viel zu gefährlich ist!
    Irgendwo muss es doch auch mal Flächen geben, an denen Hunde nicht frei laufen gelassen werden (Auch die innerörtlliche Leinenpflicht wird ja größtenteils ignoriert).

    • Hallo, um Missverständnisse aufzuklären: Mit einer Freilauffläche würden Hunde ja gerade nicht mehr an ihrer Lieblingsstrecke frei herumlaufen. Warum? Eine Freilauffläche für Hunde ist umzäunt. Hunde dürfen innerhalb dieser umzäunten Fläche unangeleint frei laufen. Nahezu überall sonst im Gemeindegebiet ist dies nämlich verboten. Genau aus diesem Grund wünschen sich viele Hundehalter ja eine Freilauffläche für ihre Tiere, weil Hunde sonst überall nur angeleint geführt werden dürfen. Sie haben zwar recht, dass Hunde an vielen Stellen in der Gemeinde frei herumlaufen, weil ihre Halter dies zulassen. Das ist aber nicht gestattet und wäre eigentlich nur innerhalb einer Freilauffläche zulässig. So gesehen müssten eigentlich auch Sie als Joggerin eine große Befürworterin von Freilaufflächen für Hunde sein.
      Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr.
      MFG Peter Gräber

  • Ich würde mir so eine Fläche sehr wünschen. 2017 wurde mit viel Einsatz darum gekämpft. Es wäre im besten Fall eine win- win Situation. Wir Hundehalter könnten unsere Tiere artgerechter auslasten und vlt. Wären dann auch weniger Hunde ohne Leine unterwegs. Es gibt wirklich fast keine Möglichkeiten für freies Laufen. Auch wenn das 2017 anders klang von Seiten der Politik.
    LG im Namen meiner Hunde

  • Angesichts des deutlichen Hangs von Hundehaltern, gesellschaftliche Regeln zu missachten, glaube ich nicht daran, dass eine solche Fläche helfen würde. Ich glaube eher, dass die normalen Spaziergänger mit freilaufenden Hunden in genau demselben Umfang erhalten bleiben und eine Freilauffläche lediglich zusätzliche Halter anzieht, die neben der Fäche dann auch bald zusätzlich die weitläufigen Felder für den Freilauf ihrer Hunde nutzen. Außerdem bleibt dann ja immer der Weg vom Auto zur Fläche und zurück., und auch da würde der Hund schließlich nicht angeleint. (Auf den Wegen dort leint einfach nahezu niemand seinen Hund an, nicht einmal auf der Straße zum Wertstoffhof oder den Bürgersteigen von Friedrich-Ebert-Str. oder Oelplfad.)

  • Liebe Johanna
    Selten hat mir jemand dermaßen aus dem Herzen gesprochen!!!
    Ich kann nur noch meine Erfahrungen als Mountainbiker hinzufügen. Wieviele Male ich schon Beinahestürze vermeiden musste, kann ich nicht mehr zählen. Für Nichthundehalter ist die Strecke vom Hilgenbaum über die Wege am Opherdicker Schloss inklusive der Radwege!!!! dort brandgefährlich.
    Leider werden wir die Hundehalter niemals in eine sachliche Diskussion bringen können. Geht es um deren „Kinder“, vergessen die leider jede Vernunft.
    Ich glaube leider nicht mehr an eine einvernehmliche Lösung des Problems.

    • Lieber Ingo,

      so gerne ich normalerweise auch zustimmen würde: ich kann die Erfahrungen nicht bestätigen. Diese Strecke fahre ich nahezu täglich und habe keine großartigen Probleme mit Hund und Halter. Ich mache mich rechtzeitig bemerkbar, verringere meine Geschwindigkeit und bedanke mich zumindest, wenn die Gassigeher frühzeitig reagieren, sich schmaler machen und den Hund deutlich sichtbar an die kurze Leine nehmen bzw. am Halsband fassen. Vielleicht sind wir aber auch zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs.

      Btw. würde mich interessieren, was Du mit „Radwege“ meinst. Mir ist kein Weg in Howi bekannt, der ausschließlich Radfahrern vorbehalten ist.
      Die Wege auf dem Gelände am Schloß kenne ich nicht, weil ich mich aufgrund des zu erwartenden hohen Fußgängeraufkommens dort fern halte und ich eh kein Freizeitradfahrer bin. Allerdings steht bei der Zuwegung von der Mühlenstraße aus das Verkehrsschild 239 „Gehweg“ ohne Zusatzzeichen „Radverkehr frei“ – sprich: Verbot des Radfahrens.

      Um zum Thema zurückzukommen, so teile ich das von Johanna befürchtete Szenario: man verursacht noch mehr PKW-Verkehr. Schon heute sehe ich viele Leute, die mit ihrem Hund direkt ins Grüne fahren und beim Parken keine Rücksicht auf Verkehrsschilder wie „Anlieger frei“ oder gar „Landwirtschaftlicher Verkehr“ frei nehmen. Ganz zu schweigen vom Flurschaden, der hinterlassen wird. Zum Beispiel am Zuweg zum Truppenübungsplatz an der Mühlenstraße. Neben dem Asphalt ist eine Schlammwüste. Wenn „es sich drubbelt“ blockiert man auch mal die Zufahrt, also den Rettungsweg, auf den man selbst vielleicht einmal angewiesen sein könnte.

      Meiner Meinung nach werden zu viele Hunde gehalten, die Hundesteuer verfehlt also grundsätzlich die Wirkung; auch wenn ich respektiere, dass der Hund für den Halter einen hohen Stellenwert im Sozialgefüge haben mag.

  • Ich weiß nicht, ob Ingo vom Hilgenbaum aus den gemeinsamen Fuß- und Radweg an der Massener Str. entlang bis zur Holzwickeder Straße meinte, um dann dort nach Opherdicke hoch zu fahren.
    Für Radfahrer ist dieser Weg völlig ungeeignet, viel zu schmal, das sind nichtmal zwei Meter, da kommt man sich alle paar Meter mit den Fußgängern (ob nun mit oder ohne Hund) ins Gehege.
    Auch dieser Weg ist Teil meiner Joggingstrecke und auch mit Hundehaltern problematisch. Auch hier werden viele Hunde frei laufen gelassen, selbst die angeleinten werden so geführt, dass ich regelmäßig über die Matsche neben dem Weg ausweichen muss, wenn ich nicht gebissen werden will.
    Als Radfahrer (Weg zur Arbeit) weiche ich über Montanhydraulikstr. und Friedhofstr. aus, das geht wunderbar. Dann behindere weder ich die Fußgänger, noch die mich.

  • Wir reden doch grad das Thema heiss. Es ging doch vormals um eine geplante und umzäunte Fläche. Ja….JA ich verstehe die Problematik mit freilaufendrn Hunden. Betrifft mich in anderer Form auch. Nicht hörende Hunde gehören definitiv an die kurze Leine. Kein Hund darf eine andere Person belästigen. PUNKT. Ich möchte es nur bitte nicht verallgemeinern. Mir sind auch schon Jogger mit Blick aufs Handy vors Auto gerannt und ich musste auch einer Gruppe Mountainbiker ausweichen und in die Büsche springen. Wir könnten nun noch Skater, Mofafahrer, Senioren mit Rollatoren und Autofahrer mit gehäkelter Klorollendeko anprangern. Hier ging es um die Idee einer umzäunten Freilauffläche. Und ich persönlich glaube nicht an noch mehr freilaufende Hunde. Denn Howi ist nicht sooo atraktiv um deshalb herzufahren. Unna und vor allem Dortmund bieten da sehr viel mehr. Mich würde sehr interessieren wo denn ihr als „Gegner“ eine Möglichkeit zum Freilauf sehen würdet. Innerorts verboten. In den Feldern schwierig. Kot und Urin verdirbt Ernte und Heu (nein, man findet auf 50m keinen Kot wieder im Feld). Mal von Brut- und Setzzeiten mal abgesehen. Kleine Ohrfeige dann tatsächlich von mir an Hundehalter….informiert euch da!!!
    Wir werden immer mehr Leute in Howi. Mit immer mehr Kindern, Hunden, Ebikes….wir müssen miteinander auskommen. Ein „oh nein“ hilft nicht. Ich wollte auch keine rebaturierte Emscher samt Güllefass namens Teich. Keine Kita auf unversiegelter Fläche usw usw. Jede Freiheit des Einzelnen hört dort auf wo er die Freiheit eines Anderen beschränkt.

  • Hallo Johanna,
    wie wäre es, wenn du „deine“ Joggingstrecke einfach änderst. Der Sportplatz Opherdicker-Str. bietet sich nahezu an. Garantiert Hunde und Fußgängerfrei. Sogar ohne Matsche!!

    • Hallo Tante Emma,

      wie wäre es, wenn sich Hundehalter ein wenig empathischer verhalten würden? Wenn sie Kritik einfach mal annehmen würden? Es handelt sich schließlich um Gemeinschaftsflächen, auf denen jeder Bürger gleichberechtigt unterwegs ist. Warum sollten einige sich stillschweigend zurückziehen? Sind Gassigeher wichtigere Menschen als Jogger? Möchten Sie die Gesellschaft noch mehr spalten, als sie es derzeit sowieso schon der Fall ist?

  • Wie nett! Übrigens die Standardeinstellung von Hundehaltern, dass sich die Leute, die nicht von Hundehaltern belästigt werden wollen, einfach auf hundefreie Räume zurückziehen sollen, womit dann tatsächlich nur die eigenen vier Wände bleiben. Der Sportplatz an der Opherdicker Str. ist übrigens auch nur aktuell wg. Corona frei zugänglich und das auch nur zu bestimmten Zeiten.
    Sehen Sie, Nadine, darum rede ich das Thema überhaupt nicht heiß, es IST heiß. Ich verallgemeinere auch nicht. Es ist die große Mehrheit der Hundehalter, die meint, Ihnen gehörten Straßen, Wege, Wälder und Felder alleine, und andere sollten sich doch verziehen, wenn sie damit ein Problem haben.
    Und Holzwickede scheint durchaus für Hundehalter interessant zu sein. Der Truppenübingsplatz wird sehr gerne von ganze Gassi-Geh-Gruppen genutzt (mit verbotenem Freilauf), die zum Teil sogar aus dem Umland, z.B. Dortmund, anreisen. Auch die Schöne Flöte wird von ganzen Gruppen aufgesucht. Die Autos parken dann am Waldeingang an der Holzwickeder Str., auch dort viele auswärtige Kennzeichen. Auch im Wald ist das Freilaufen lassen abseits der Wege verboten, interessiert aber keinen. Auch zu den Feldern am Wertstoffhof reisen die Hundehalter mit Auto an, die parken dann an der Zufahrtstr. zum Wertstoffhof.

  • @Johanna. Kleines Missverständnis. Ich meinte ein Hundeauslauf würde nicht mehr Leute aus dem Umland anziehen. Wer schon im Auto sitzt fährt dann in den Bornekamp, zur Deponie Fürstenhof usw.

  • Mahlzeit,
    Zum Thema Freilauffäche.
    Es gibt in Holzwickede doch eine Freilauffläche für Hunde?!

    Am Oelpfad bei der Schweinemast rein, neben dem Gelände vom Holzwickeder Hundeverein ist ein relativ großer, ausgeschilderter Löseplatz für Hunde. Und soweit ich weiß ist dieser auch für nicht Vereinsmitglieder.

  • Dieser Löseplatz gehört zum Hundesportverein und ist zudem nach hinten hin nicht vollständig eingezäunt.
    Die Zugführer der dahinter liegenden Bahnstrecke werden sich bedanken, wenn dort regelmäßig Hunde vor ihren Augen auftauchen, ganz zu schweigen von den Hundehaltern, die ihre Tiere verlieren.

    Ich finde es echt mies, wie hier Hundehalter angeprangert werden.
    Mal ganz ehrlich. .. vernünftig austoben können sich die Hunde erlaubterweise ja fast gar nicht ohne Leine.
    Andere „Verkehrsteilnehmer“ benehmen sich teilweise auch wie ne offene Hose (ja, auch Hundehalter)… Radfahrer ohne Klingel sind da das häufigste was ich persönlich so antreffe.
    Ich denke dass das ehr ein persönliches Dingen ist und nicht, mit was die Person unterwegs ist.
    Würde jeder ein bisschen mehr Rücksicht nehmen, wäre es echt viel einfacher.

  • Ich habe jetzt seit ca. 1 Jahr meinen ersten Hund und muss täglich kilometerweise fahren um meinen Hund auch mal laufen lassen zu können , deswegen finde ich die Idee am Wertstoffhof echt super. Ich Frage mich sowieso was aus unserer Gesellschaft geworden ist , die Menschen sind nur noch am motzen und zanken rum . Von und Hundehaltern wird immer Rücksicht verlangt aber umgekehrt ? Pustekuchen !!! Kleine Kinder und Hunde sind in unserer Gesellschaft
    Persona non grata geworden !!!

  • Jetzt muss ich mich doch mal zu Worte melden. Denn mittlerweile verschieben sich hier die Perspektiven in eine unangenehme Richtung. Ob ohne oder mit Vierbeiner, wir alle möchten Grünflächen unbeschwert zur Erholung nutzen. Entspanntes Spazieren ist dann nicht möglich, wenn: 1) Freilaufende Hunde neugierig auf mich zulaufen, völlig, völlig unabhängig ob „er nur spielen“ möchte. Bereits schnelles Zulaufen kann ein mulmiges Gefühl, vielleicht Angst, auslösen. Dieses Gefühl muss doch jedem gestattet sein. Und daran möchte ich auch gar nicht „arbeiten“ müssen, das ist doch meine Sache. Auch ein Beschnuppern möchte ich mir nicht gefallen lassen müssen. Warum???? 2) Durch die trendigen Schleppleinen vergrößert sich der Radius, ständig schaut man als Spaziergänger, nicht zu stolpern, für Radfahrer wird es ganz blöd, ständig ist der Fahrrhytmus unterbrochen. Kürzlich standen Halter und Hunde an Schleppleinen munter auf der Straße und parlierten. Regten sich auf, als ich mit dem Auto auch noch vorbeifahren wollte. Da ist mittlerweile ein wenig verkehrte Welt dabei. 3) HUndekot auf Wegen und Äckern. Guten Appettit, Bin gespannt wann wir Viren durch vermehrten Hundekot in Gemüseprodukten haben. Wir haben ja nicht Probleme genug damit. Ich finde es einfach unmöglich, wenn insbesondere größere Hunde kiloweise ihre Sch…. rausdrücken. Gehwege sind mittelweile wieder stärker verschmutzt als früher, weil das Ordnungsamt derzeit selten unterwegs ist. Das Wissen Hundebesitzer und da bleibt das Beutelchen gerne mal leer. Und wenn es voll ist wird es gerne mal am Waldeingang an die Seite geworfen (Birne). Mein Fazit: Durch den Modetrend Hund haben sich die Probleme wieder gemeldet. Hier ist die Gemeinde in der Pflicht die Rahmenbedingungen zu schaffen und vor allem: zu kontrollieren. Wir haben kaum Vögel und Wild im Wald, weil freilaufende Hunde stören. Und obwohl verboten werden Hunde frei laufen gelassen. Stehe ich 5 Minuten im Parkverbot habe ich ein Knöllchen, für Hunde gelten andere Gesetze. Es ist einfach ärgerlich, wie das alles kippt!

  • Ich möchte mich hier gerne auch noch einmal melden, auch um den Ausführungen von Spaziergänger/Erholungssuchender noch einmal zuzustimmen.
    Das Problem bei Hundehaltern ist, dass es ihnen egal ist, dass ihre Tiere andere Verkehrsteilnehmer/Erholungssuchende einschüchtern/bedrohene/belästigen (und manchmal auch angreifen). Und es handelt sich NICHT um Einzelfälle sondern die Regel. Ich habe vor vielen Jahren einmal Statistik geführt und es waren etwa 80-90 % aller Begegnungen mit Hundehaltern problematisch. Problematisch ist dabei auch schon ein Hund, der gezielt auf mich zu läuft. Selbst wenn er nur nur schnuppern wollte, ich kann vorher nicht wissen, ob er „nur“ schnuppert (und dabei meine Hose verschmutzt) oder auch springt oder schnappt (passiert häufig genug) oder mich bellend „stellt“. Die Angst, die ich empfinde, wird vom Hund bemerkt und provoziert ihn, die Situation wird gefährlich. Und wie gesagt, den Hundehaltern ist das scheißegal und zwar fast allen. Und bei jeder Begegnung kann ich auf hunderte Meter mich fragen, wie schlimm es dieses Mal wird, das ist absolut scheiße! Und selbst wenn gelegentlich auch Radfahrer und Spaziergänger ohne Hund sich vielleicht schlecht benehmen, keine dieser Situationen ist so gefährlich wie die Bedrohung durch unkontrollierte Hunde. Unter der Rücksichtslosigkeit der großen Mehrheit der Hundehalter leiden natürlich auch die wenigen verantwortungsvollen Hundehalter. Die Gefahrensituationen zu entschärfen ist Verantwortung und Aufgabe der Hundehalter. Es ist nicht Aufgabe des Belästigten, sich potentiell bedrohlichen Situationen zu entziehen oder an sich zu „arbeiten“ (Victim Blaming). Jeder Hundehalter mag sich einmal fragen, wie er sich fühlen würde, wenn ich auf ihn zu laufe, dicht an dicht stehen bleibe, meine Nase an seiner Kleidung reibe und ihn anbrülle. Jetzt soll noch ein Hundehalter sagen, das wäre okay, weil ich ja nur „spielen“ will. Ich bin übrigens auch kein Hundespielzeug!

  • Ich hätte einen Vorschlag:

    Wir zäunen eine Joggingstrecke ein, eine Stecke für Radfahrer, eine Fußgänger , eine für Kinder , eine für Hunde, eine für Katzen…. Dann hat jeder seine eigene Area .
    Dann müssten doch alle glücklich sein.

    Einfach mehr Miteinander und nicht immer gegeneinander.

  • Woran liegt es denn, das es sich so entwickelt hat? Plötzlich Hund? Wenn ich sehe wieviel Hundescheiße auf Bűrgersteig und Gehwegrändern mittlerweile liegt wird mir schlecht. Wieviel Knete in den braunen Brocken steckt und auf der sűdlichen Halbkugel verhungern Kinder, ich könnte kotzen.
    Und es geht vielen so, kuschen nur lieber.
    Wie in Deutschland ein Tier zum Kulturgut erhoben wird ist doch wohl heftig ûbertrieben. Und von dem Gedöns drumherum lebt eine ganze Industrie vorzűglichst. Wir haben zu viel Geld, das ist ein Grund. Gutverdiener wissen nicht mehr wohin mit dem Zaster, SUV zieht nich mehr so, da kommt das Tierchen, an dem man herrlich sein Ego darstellen kann. Den eigenen Vierbeiner wűrde man nie so ankeifen wie den Spaziergänger, der höflich bittet den Hund anzuleinen. Dabei sind wir doch so verständnisvoll… Ich könnte echt k…..
    Jeder soll seinem Hobby nachgehen. Aber angesichts der Menge ist die Grenze definitiv űberschritten. Hier sind die Gemeinden in der Pflicht. Ich möchte spazieren gehen, nicht Spießrutenlaufen. Danke!

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