DRK-Einsatzkräfte aus Holzwickede und weiteren Kommunen des Kreises unterstützen die Gesundheitsbehörden des Kreises Unna bei der Corona-Testung im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg. (Foto: DRK)

DRK-Einsatzeinheiten unterstützen große Corona-Testung im Schmallenbach-Haus

DRK-Einsatzkräfte aus Holzwickede und weiteren Kommunen des Kreises unterstützen die Gesundheitsbehörden des Kreises Unna bei der Corona-Testung im Schmallenbach-Haus in Fröndenberg. (Foto: DRK)
DRK-Ein­satz­kräfte aus Holzwickede und wei­teren Kom­munen des Kreises unter­stützen die Gesund­heits­be­hörden des Kreises Unna bei der großen Corona-Testung im Schmal­len­bach-Haus in Frön­den­berg. (Foto: DRK)

Rund 400 Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter des Senio­ren­heimes Schmal­len­bach-Haus in Frön­den­berg wurden seit dem 31. März von den Gesund­heits­be­hörden des Kreises Unna, der Feu­er­wehr Frön­den­berg und den DRK-Ein­satz­ein­heiten UN 02 und UN 03 auf eine Infek­tion mit dem
Coro­na­virus gete­stet. Betei­ligt waren neben den DRK-Orts­ver­einen Unna und Holzwickede auch die Orts­ver­eine Schwerte und Frön­den­berg.

Aus­löser für die Aktion ist der Tod zweier gesund­heit­lich vor­be­la­steter Bewohner der Ein­rich­tung in der ver­gan­genen Woche, bei denen auch eine Infek­tion mit dem Coro­na­virus fest­ge­stellt worden war. Um eine wei­tere Aus­brei­tung des Virus auf die sehr risi­ko­be­haf­tete Gruppe der vor­wie­gend
alten und vor­er­krankten Bewohner oder die Pfle­ge­kräfte zu ver­meiden,
wurde die Ein­rich­tung vor­sorg­lich unter Qua­ran­täne gestellt.

Eingespielte Teams sorgen für reibungslose Abläufe

Alle rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung, die nach zwei Todesfällen unter Quarantäne steht, müssen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen getestet werden. (Foto: DRK)
Alle rund 400 Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter der Ein­rich­tung, die nach zwei Todes­fällen unter Qua­ran­täne steht, müssen unter strengen Sicher­heits­vor­keh­rungen gete­stet werden. (Foto: DRK)

Seit gestern Mittag (1.4.) läuft vor Ort nun eine groß ange­legte Aktion, bei der von allen rund 400 Mit­ar­beiter in kurzer Zeit Abstriche
genommen und auf eine mög­liche Infek­tion unter­sucht werden.
Unter­stüt­zung bekommt die Kreis-Gesund­heits­be­hörde dabei durch die
DRK-Ein­satz­ein­heiten. Wäh­rend gestern die Ein­heit UN 02 um Zug­führer
Gis­bert Duttke und ins­ge­samt 17 Hilfs­kräfte aus den DRK-Orts­ver­einen
Bönen und Kamen vor Ort war, wirken heute 15 Kräfte der die Ein­heit 03 der DRK-Orts­ver­eine Unna und Holzwickede mit ihren Zug­füh­rern Nico Müller und Thor­sten Grund mit.

Ganz kon­kret sind die Hel­fe­rinnen und Helfer der DRK-Ein­satz­ein­heiten
dabei mit der Vor­be­rei­tung der Mit­ar­beiter für Ent­nahme des Abstri­ches
betraut. So wurden im Vor­feld drei Sta­tionen auf­ge­baut, an denen par­allel
Abstriche genommen werden können. Wäh­rend des Ver­fah­rens erhalten
alle Mit­ar­beiter durch die DRK-Kräfte einen Mund­schutz, werden mit einem Info­blatt auf­ge­klärt und durch den Test geleitet. Ein Pro­ze­dere, dass dank des ein­ge­spielten DRK-Teams rei­bungs­lose Abläufe gewähr­lei­stete und bei Zug­führer Gis­bert Duttke sowie den ver­ant­wort­li­chen des Hauses und Kreises Unna in der Zwi­schen­bi­lanz nach dem ersten Tag trotz der her­aus­for­dernden Situa­tionen für zufrie­dene Gesuchter sorgte.

Mitarbeit im Planungsstab des Kreises Unna

Par­allel hierzu ist der DRK-Kreis­ver­band Unna nun Teil des Ein­satz­stabes
der Kreis­ver­wal­tung, der momentan täg­lich im Feu­er­wehr­ser­vice­zen­trum
Unna tagt. Im Wechsel wirken Kreis­rot­kreuz­leiter Robert Wettklo und sein
Stell­ver­treter Marko Wilke dort im Hin­ter­grund an den wei­teren Pla­nungen zur Ver­lang­sa­mung der Virus­aus­brei­tung mit und koor­di­nieren die Auf­gaben der DRK-Ein­satz­ein­heiten.

DRK, Schmallenbach-Haus

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