Der Wertstoffhof in Holzwickede ist ab morgen (27. März) wieder zu normalen Öffnungszeiten geöffnet. Es gibt allerdings Einlasskontrollen, weshalb mit Wartezeiten zu rechnen ist. (Foto: GWA Kreis Unna)

SPD sieht Kreisabfallgesellschaft GWA in Corona-Krise gut aufgestellt

Der Wertstoffhof in Holzwickede ist ab morgen (27. März) wieder zu normalen Öffnungszeiten geöffnet. Es gibt allerdings Einlasskontrollen, weshalb mit Wartezeiten zu rechnen ist. (Foto: GWA Kreis Unna)
GWA-Geschäfts­führer Andreas Gérard beschei­nigt den Bürger ein ver­ant­wor­tungs­volles Ver­halten nach Wie­der­eröff­nung der Wert­stoff­höfe: der Wert­stoffhof in Holzwickede. (Foto: GWA Kreis Unna)

Die kreis­ei­gene Abfall- und Ent­sor­gungs­ge­sell­schaft GWA ist in der Corona-Krise gut auf­ge­stellt. Die Ent­sor­gungs­si­cher­heit ist wei­terhin gewähr­lei­stet und wir können stolz auf die Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter sein“, lautet das Resümee der Frak­ti­ons­vor­sit­zenden der SPD inm Kreistag, Bri­gitte Cziehso, nach einem Gespräch mit dem Geschäfts­führer der GWA, Andreas Gérard.

Vor­rang haben nach Auf­fas­sung des GWA-Geschäfts­füh­rers im Kri­sen­fall die Kern­auf­gaben der Kreis­ent­sor­gungs­wirt­schaft und der maxi­male Ser­vice bei gesi­chertem Gesund­heits­schutz für Kunden und Mit­ar­beiter.

Für die Betriebs­stellen heißt das, dass zur Ver­mei­dung von Sozi­al­kon­takten und poten­zi­eller Infek­ti­ons­ketten sowie zur Siche­rung einer Per­so­nal­re­serve jeweils und wech­selnd ca. zehn bis 15 Mit­ar­beiter „vor­über­ge­hend frei­ge­stellt“ sind. In der Ver­wal­tung befinden sich von den 39 Mit­ar­bei­tenden 20 im Home­of­fice, neun vor Ort und zehn in der vor­über­ge­henden Frei­stel­lung. Auch die GWA Kom­munal, zuständig für die Abfuhr in Bönen, Holzwickede und Kamen, reagierte mit der vor­über­ge­henden Frei­stel­lung von zwei Lade­hel­fern auf die Corona-Krise.

Maximaler Service bei gesichertem Gesundheitsschutz

Die Sozi­al­de­mo­kraten begrüßen ins­be­son­dere, dass die GWA sehr früh­zeitig mit der Erstel­lung eines Vor­sor­ge­plans reagiert hat. Zu diesen kon­kreten Maß­nahmen zählt u.a.:

  • Die Ent­sor­gung der medi­zi­ni­schen Abfälle steht an erster Stelle. Es folgen in dieser Rei­hen­folge der Rest-/Haus­müll, Bio­ab­fall, Wert­stoff­tonne, Papier und schließ­lich der Sperr­müll.
  • Sollte es zu per­so­nellen Eng­pässen kommen, werden die Abfuhr-Rhythmen ver­län­gert.
  • Der Betrieb der Müll­ver­bren­nungs­an­lage in Hamm, der Ver­gä­rungs­an­lage in Lünen, der zen­tralen Umla­de­stellen in Lünen, Frön­den­berg-Ost­büren und Bönen für Rest­müll, Bio-abfall und Wert­stoffe ist zu gewähr­lei­sten.
  • Nicht zwin­gend not­wen­dige „Neben­lei­stungen“ wie der Tausch von Abfall­tonnen werden je nach Bedarf zurück­ge­stellt.

Wir begrüßen aus­drück­lich die Wie­der­öff­nung der Wert­stoff­höfe im Kreis“, unter­streicht Bri­gitte Cziehso. Nach Aus­kunft von Andreas Gérard wurden in der zehn­tä­gigen Schlie­ßungs­zeit die Abläufe so umstruk­tu­riert, dass sowohl der Gesund­heits­schutz für die Kunden als auch für das Per­so­nal­si­cher­ge­stellt ist. Das Ver­halten der Bürger nach Wie­der­eröff­nung sei sehr ver­ant­wor­tungs­voll.

Für die SPD-Kreis­tags­frak­tion bedankt sich Bri­gitte Cziehso, die zugleich dem Auf­sichtsrat der GWA vor­sitzt, bei allen Mit­ar­bei­tenden für ihren Ein­satz und Arbeit im Ange­sicht der Corona-Krise.

Hin­ter­grund: Die kreis­ei­gene Abfall- und Ent­sor­gungs­ge­sell­schaft GWA/​Gesellschaft für Wert­stoff und Abfall­wirt­schaft Kreis Unna mbH ver­fügt über neun Betriebs­stellen und die Ver­wal­tung. Grö­ßere Betriebs­stellen sind die Inertstoff­de­ponie Kamen, das Wert­stoff­zen­trum Nord (Lünen), das Kom­post­werk Frön­den­berg-Ost­büren und die Wert­stoff­auf­be­rei­tungs­an­lage in Bönen.
Wert­stoff­höfe befinden sich in: in Berg­kamen, Bönen, Holzwickede, Kamen/​Werkstraße und in Schwerte/​Schadstoffannahmestelle.
Ins­ge­samt beschäf­tigt die GWA 112 Mit­ar­bei­tende zzgl. elf Azubis, davon 73 auf den Betriebs­stellen mit sechs Azubis. In der GWA Kom­munal sind 18 Per­sonen beschäf­tigt. Dar­unter zwölf Fahrer und fünf Lade­helfer sowie ein Dis­po­nent.

GWA, SPD


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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