Highlight der digitalen Angebote: Die per Video-Konferenz übertragene Gruppenstunde "Notfalldarstellung", beidem das realistische Schminken von Wunden und Verletzungen gezeigt wurde. (Foto: JRK Kreisverband Unna)

Digitale Mitmachangebote für Schulsanis: Verletzungen schminken via Video-Konferenz

Highlight der digitalen Angebote: Die per Video-Konferenz übertragene Gruppenstunde "Notfalldarstellung", beidem das realistische Schminken von Wunden und Verletzungen gezeigt wurde. (Foto: JRK Kreisverband Unna)
Highlight der digitalen Angebote: Die per Video-Konferenz übertragene Gruppenstunde „Notfalldarstellung“, beidem das realistische Schminken von Wunden und Verletzungen gezeigt wurde. (Foto: JRK Kreisverband Unna)

Normalerweise treffen sich viele der Schulsanitäter und -sanitäterinnen in den weiterführenden Schulen wöchentlich oder 14-tägig zu AGs: Sie üben gemeinsam Erste Hilfe, stehen in den Pausen bereit, um kleine Notfälle zu versorgen oder besuchen gemeinsam Wettbewerbe und Workshops. Und auch die aktiven Jugendrotkreuzler im Kreis Unna sind es gewöhnt, regelmäßig zu ihren Gruppenstunden in den Ortsvereinen zusammen zu kommen oder auf Freizeiten gleich mehrere Tage in der Gruppe zu verbringen. Umso schwerer fiel es vielen von ihnen, während der zurückliegenden Wochen und Monate auf das gemeinsame Hobby und die Zeit in der Gruppe zu verzichten.

Deshalb haben das Jugendrotkreuz (JRK) und Kreisverbands-Mitarbeiter Sebastian Bunse als Koordinator des Projektes Schularbeit die Ärmel hochgekrempelt und sich so einige spannende digitale Alternativen einfallen lassen. Schließlich sollen die Nachwuchs-Sanitäter während der erzwungenen Pause nicht alles verlernen.

JRK-Kreisverband Unna auch in Coronakrise aktiv

Pünktlich zum Seminar lag bei allen Teilnehmern der Videokonferenz ein Päckchen mit allen erforderlichen Utensilien im Briefkasten. (Foto: JRK Kreisverband)

Neben regelmäßigen Wochenaufgaben, einer digitalen Pinnwand und
regem Treiben auf den Social-Media-Accounts laden so immer wieder Gruppenstunden via Zoom zum Mitmachen ein. Besonderes Highlight: Die Online-Gruppenstunde zum Thema „Notfalldarstellung“ am vergangenen Samstag (30.5.):

Auf dem Programm stand nämlich das möglichst realitätsnahe Nachschminken von Wunden und Verletzungen. Da so etwas ohne die passenden Hilfsmittel kaum möglich ist, hatte sich das Planungsteam bereits im Vorhinein ordentlich ins Zeug gelegt und dafür gesorgt, dass pünktlich zum Seminartag bei allen angemeldeten Teilnehmenen ein Päckchen mit den nötigen „Zutaten“ im Briefkasten landete. Von Kunstblut über Modelliermasse bis zu unterschiedlichen Farben war alles dabei, um anschließend mit Hilfe der Anleitung gemeinsam im Videochat
ausgesprochen überzeugende Verletzungen zu kreieren und sich kreativ auszuleben.

Das sorgte bei allen Beteiligten für so viel Spaß, dass der nächste Termin bereits feststeht: Am 13. Juni soll wieder gemeinsam gewerkelt, gemalt und
geformt werden. Wer Lust und Interesse hat, ebenfalls mal Hand anzulegen und in die Angebote des Jugendrotkreuzes hinein zu schnuppern, ist herzlich eingeladen, sich noch bis zum 7. Juni auf der Homepage des JRK-Kreisverband Unna anzumelden: Dort sind übrigens auch ansonsten alle Angebote, wie z.B. die wöchentliche Aufgabe, einsehbar und laden zum Miträtseln ein.

Hintergrund: Das Modellprojekt Schularbeit ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem DRK-Kreisverband Unna und dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, welches durch die Glücksspirale gefördert wird. Der Kreis Unna wurde hierbei als Modellregion ausgewählt, um an neuen Ansatzpunkten zur Zusammenarbeit zwischen Jugendrotkreuz und Schulen zu arbeiten. Ziel des Projektes ist es, durch die Bereitstellung personeller und materieller Ressourcen ein langfristiges und professionelles Netzwerk zwischen Schule, Jugendrotkreuz und den lokalen Ortsvereinen aufzubauen. So sollen interessierte Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig für die Arbeit im Jugendrotkreuz begeistert werden.

Jugendrotkreuz

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