Die Grünen fordern den Ausbau von Photovoltaik und wollen dazu die Gemeindewerke um den Geschäftsbereich der Gemeindewerke erweitern: Photovoltaik-Anlage auf einem Hausdach. (Foto: skeeze - pixabay)

Die Grünen wollen mit Hilfe der Gemeindewerke Photovoltaik ausbauen

Die Grünen fordern den Ausbau von Photovoltaik und wollen dazu die Gemeindewerke um den Geschäftsbereich der Gemeindewerke erweitern: Photovoltaik-Anlage auf einem Hausdach. (Foto: skeeze - pixabay)
Die Grünen for­dern den Ausbau von Pho­to­vol­taik und wollen dazu die Gemein­de­werke um den Geschäfts­be­reich der Gemein­de­werke erwei­tern: Pho­to­vol­taik-Anlage auf einem Haus­dach. (Foto: skeeze – pixabay)

Die Holzwickeder Grünen wollen den Geschäfts­be­reich der im Vor­jahr gegrün­deten Gemein­de­werke (Ener­gie­netzte GmbH) um die Ener­gie­ge­win­nung durch Son­nen­en­ergie erwei­tern und die Dächer der Grund­schule mit Pho­to­vol­ta­ik­an­lagen aus­statten. Der nächste Pla­nungs- und Bau­aus­schuss soll dieses Anliegen dis­ku­tieren und die Ver­wal­tung beauf­tragen, eine Vor­lage für den Auf­sichtsrat der Ener­gie­netze GmbH zu erstellen, damit dort über die Mach­bar­keit und Wirt­schaft­lich­keit beraten werden kann. Einen ent­spre­chenden Antrag haben die Grünen jetzt gestellt.

Die von der Gemeinde gegrün­dete Ener­gie­netze GmbH hat die ope­ra­tive Arbeit bereits Anfang vorigen Jahres auf­ge­nommen. Geschäfts­zweck Ener­gie­netze GmbH, die aus Mar­ke­ting­gründen auch als Gemein­de­werke bezeichnet werden, ist die Ver­pach­tung der ört­li­chen Gas- und Strom­netze. „Wir möchten, dass unsere Gemein­de­werke Motor für die Ener­gie­wende werden und für die Zukunft inno­va­tive und bür­ger­nahe Ent­wick­lungs­mög­lich­keiten bieten“, begründet Fried­helm Klemp den Antrag seiner Frak­tion. Kon­kret denkt der Frak­ti­ons­vor­sit­zende dabei an die Strom­erzeu­gung durch Pho­to­vol­ta­ik­an­lagen.

Geschäftsbereich der Energienetze GmbH erweitern

Der Anteil erneu­er­barer Ener­gien beläuft sich in NRW auf 11 Pro­zent, wobei der Bereich Pho­to­vol­taik davon nur bei 5 Pro­zent liegt“, heißt es ist dem Antrag. „Als Kom­mune sind wir gefor­dert, bei der Ent­wick­lung und Stei­ge­rung dieses Anteils unseren Bei­trag zu lei­sten“, meint Klemp. Er erin­nert daran: „Die Ener­gie­ge­win­nung für das kom­mende Rat- und Bür­ger­haus wird vor­nehm­lich über Pho­to­vol­taik erfolgen. Das wäre die erste grö­ßere Ener­gie­quelle auf einem Gemein­de­ge­bäude. Ein kleine Anlage befindet sich auch auf dem Dach des Schul­zen­trums.“

Geht es nach den Grünen, soll es dabei nicht bleiben: „Wir möchten diesen Bereich aus­bauen und die Ver­wal­tung bitten, die Dächer unserer Grund­schulen dies­be­züg­lich zu über­prüfen. Die Pho­to­vol­ta­ik­an­lagen wären ein wei­terer Bei­trag zum Kli­ma­schutz, ren­tier­lich und hätten oben­drein auch einen päd­ago­gi­schen Wert.“

Photovoltaik-Anlagen für alle Grundschulen prüfen

Klemp will dar­über auch schon „mit allen Schul­lei­tungen außer der Nord­schule“ gespro­chen haben und „sehr posi­tive Reso­nanz“ erhalten haben.

Weiter heißt es in dem Antrag der Grünen dazu: „Im Rahmen dieser Maß­nahmen wäre es sinn­voll zu über­prüfen, wie weit unsere Gemein­de­werke hier durch Erwei­te­rung des Geschäfts­feldes Strom­erzeu­gung ein­be­zogen oder andere Modelle in Anbe­tracht gezogen werden können.“

Dar­über hinaus können sich die Grünen auch vor­stellen, dass das Umweltamt und die Gemein­de­werken gemeinsam „Car­sha­ring for­cieren oder Partner für wei­tere rege­ne­ra­tive Mög­lich­keiten in unserem Ort“ sind. Auch eine dort ange­sie­delte Inter­net­platt­form zum Aus­tausch von inter­es­sierten Bür­gern wäre sinn­voll.

Die Grünen, Photovoltaik


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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